Remote Viewing Akademie
Schulung - Forschung - Beratung

Dieser spezielle Blog repräsentiert Manfred Jelinskis persönliche Ansichten und Meinungen. ;-)

Intelligenz und Intuition

Die Dogmen des IT-Zeitalters sind die direkte Fortsezung der Zeit, als man noch den IQ als Maß aller Beurteilung benutzte. Viele von uns erinnern sich: hochintelligente Menschen, die nicht einmal die einfachsten Arbeiten  verrichten konnten und sich in gesellschaftliche Vereinsamung begaben, weil kaum jemand ihre logischen Höhenflüge teilen konnte. Und heute? Programmierer und andere IT-User, die mit ihren Handlungen und Arbeitsergebnissen auf allgemeines Kopfschütteln stoßen und auch de facto an der Welt vorbei gehen. Neben all den unerklärlichen Anfragen; die man heutzutage vom Finanzamt oder anderen Behörden bekommt, wo man direkt sieht, dass da kein Mensch mehr korrigierend drauf geschaut hat, gab es für uns jetzt ein interessantes Beispiel, das weltweit viele Gemüter erhitzte: Wir konnte es dazu kommen, dass die viel gerühmte Demoskopen-IT so falsche Voraussagen über die US-Präsidentenwahl herausgab – sogar bis zu dem Moment, wo faktisch klar war, dass die Wahrheit anders aussah.

So etwas passiert immer, wenn man sich zu sehr auf die Intelligenz verlässt. Im Englischen bezeichnet das Wort „intelligence“ nur die Datenerhebung. Die Schlussfolgerung daraus kann nur aufgrund der Daten geschehen. Wenn man also die Falschen befragt hat oder ein Teil der Befragten sich der Auskunft verweigert hat, ist schon das Ende praktisch verwendbaren Fahnenstange erreicht.

Genau so die Verfahrensweisen in anderen Bereichen. Die Wissenschaftstheorie weiß seit vielen Jahrzehnten, dass Statistiken immer nur das widerspiegeln, was der Konstrukteur der Erhebung als Kategorien eingesetzt hat. Ein kinderloser, Beziehungen über das Internet pflegender IT-Nerd wird kaum ein wirklich gutes Erhebungsprogramm über familienrelevante Themen schreiben können. In den wichtigen Bereichen wird ihm die Trennschärfe fehlen. Das Ergebnis wird – und das sieht man in vielen Bereichen heute – für den Alltag nicht gebrauchsfähig sein.

Warum schreibe ich das?

Seit Einführung industrieller Technologien wurden alle nicht-intelligenten Systeme zurückgedrängt, weil sie scheinbar nicht effizient und demgemäß – Geld regiert die Welt – nicht zum massenhaften Verkauf von Gütern beitrugen. Inzwischen sieht man, wohin Kapitalismus und Massenproduktion geführt haben und versucht, auf Verhältnisse des vorindustriellen Zeitalters zurück zu rudern. Die intelligente Welt versucht allerdings, die Sachlage unter dem Stichwort „Umweltproblematik“ zu entsorgen, ohne sich wirklich zu bemühen, realisierbare Ideen aufzugreifen.

Der Abschiedkampf der reinen Technik-Gesellschaft hat begonnen. Leider haben auch Geistes- und Naturwissenschaftler nicht frühzeitig auf das zweite Standbein der Evolution, die Intuition, hingewiesen. Vermutlich, weil diese Wissenschaften von - durch die bestehenden Universitäten linkshemisphärisch gefiltert – intelligenten Menschen durchgeführt wurden. Solchen Personen iost es schlicht ein Gräuel, sich in die Niederungen der nicht kalkulierbaren zweiten Gehirnebene zu begeben.

Dabei könnte man, ganz kohärent zu wissenschaftlichen Vorgehensweisen, herausfinden, dass es für die Intuitiven Vorgänge auch Prozederes gibt, wenn man nur darauf käme, wo hier die wichtigen Details lägen. Denn ohne Verständnis der Umstände, siehe Familien mit Kindern, die man einfach nicht in strenge Zeitabläufe pressen kann, ohne dass die Menschen darin Schaden nehmen, wird man auch hier nicht erfolgreich sein.

Was meine ich genau? Nach vielen Jahren der Beschäftigung mit PSI-Phänomenen habe ich herausgefunden, dass zur Nutzung von intitiven Vorgängen ein Umschaltprozess und eine Umschaltzeit nötig ist und man nicht, wie die konservativen Forschen es sehen, innerhalb von Sekunden hier Ergebnisse einfordern kann. Doch der intellektgesteuerte Forscher schließt von einer Durchführung auf die andere. Dabei ist es doch klar, dass genau das Programm, was sinnvoller Weise unseren Alltag steuert, erst durch eine sinnige Aktion außer Kraft gesetzt werden kann, um an andere Funktionen zu kommen. Es ist, als ob man erwartet, dass man mit World of Warcraft auch Minecraft spielen kann - ist ja alles -craft!

Und dann lacht man über Leute, die meditationsbenutzend zu anderen Ergebnissen kommen ... und Recht haben. Oder Remote Viewer, die mehrere Wochen vor der Wahl als Ergebnis einen Mann bekommen, der eine industriell-monetär geprägte Welt beherrscht.

Die funktionierende Zukunft wird sein: beide Techniken an ihrem Platz einzusetzen, und darf nicht heißen Intelligenz versus Intuition, sonder muss heißen intuitive Intelligenz in Beurteilung und Durchführung.

Eigentlich kennt es jeder: erstmal drüber schlafen. Sofortige, kapitaldirigierte Entscheidungen sind immer der falsche Weg.