Remote Viewing Akademie
Schulung - Forschung - Beratung

Die Aufmerksamkeit im Zielgebiet

Von Stefan Franke

Erfahrene Remote Viewer wissen, dass die Aufmerksamkeit des Viewers sich nicht immer unbedingt nach den Vorgaben des Targets richtet. So kann es bei Foto-Targets passieren, dass der Viewer Dinge oder Ereignisse interessanter findet, die außerhalb des Fotos liegen. Wenn z.B. ein Foto einen langweiligen Baum als Target zeigt, aber gerade 100m entfernt ein schwerer Autounfall stattfand, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Aufmerksamkeit des Viewers eher von diesen Vorgängen angezogen wird. Hier helfen ggf. Bewegungsübungen, allerdings kann ein Viewer da schonmal grantig werden, wenn man ihn von den seiner Meinung nach interessanteren Aspekten wegbewegt.

Hier ein sehr altes Beispiel aus meiner Anfangszeit als Viewer, bei dem das Targetfoto ein langweiliges Naturschutzgebiet-Schild zeigte. Meine Aufmerksamkeit beschrieb dabei jedoch eindeutig etwas anderes im Zielgebiet. Und da ich die Umgebung des Fotos kannte, wurde mir auch schnell klar, was ich da beschrieben hatte:

Naturschutzgebiet-Schild Target Ablaufbecken - S3

Etwa 20m neben dem Schild befand sich nämlich ein kleines Biotop, ein Teich, der am Rand eine interessante Überlauf-Konstruktion besitzt. Diese besteht aus einem eingefassten Becken mit einem Treibgutsieb und einer Art Messstation, welche dort im Wasser platziert wurde. Die ITs der Stufe 4 bestätigten den Eindruck ("auffangen", "sieben", "unterstützend, aber irgendwie redundant"). Der Überlauf mündet schließlich in einem kleinen Wassergraben, welcher vom Teich wegführt:

Auslaufbecken

Dieses Konstrukt fand ich bei physischen Spaziergängen vor Ort immer recht interessant, und in der Session erging es mir offenbar ebenso. Da es sich um eine Solo-Session handelte, war mir auch nicht klar, dass ich mich nicht mehr im Bereich des Targetfotos befand. Und von oben betrachtet, ist dieses Ablaufbecken auch der nächste, irgendwie auffällige Punkt in der Umgebung des Schildes. Das war meine erste, eindrückliche Erfahrung mit Aufmerksamkeitsverlagerung im Target.

Naturschutzgebiet-Schild vs. Überlaufbecken

Ein weiteres, häufiges Phänomen der Aufmerksamkeitsverlagerung kennen Viewer im Sinne von Selbstschutzreaktionen. Dies kann bei getriggerten Traumata (z.B. Höhenangst) oder in lebensfeindlichen Zielgebieten passieren. Ein häufiges Beispiel waren dabei Sessions auf Atomtests, welche jedoch seit 2000 nicht mehr als Übungstargets in deutschen Trainings verwendet werden. Die Viewer fanden sich, sehr zur Irritation des Monitors, von den Atomexplosionen abgewandt oder innerhalb von Verstecken (Bunkern etc...) wieder. Bei Bewegungsübungen wird sdann beharrlich verweigert, die Aufmerksamkeit zum Zielgebiet zu verlagern, da man dort erblinden oder verbrennen würde.

Ich erlebte dieses Phänomen in Solo-Sessions auf einen großen Atomtests aus den frühen 1960'ern. Dabei ging es darum, Targets in meinem Solo-Pool mehrfach abzuarbeiten, bevor ich sie auflöse. In allen drei Sessions beschrieb ich das Cockpit des Bombers, die Sorgen der Besatzung und den Ausklinkvorgang der Atombombe. Die eigentliche Explosion war jedoch nirgendwo wahrzunehmen, bis auf einen ganz beiläufigen Eindruck in einer der Sessions. Dort war es ein Lichtblitz am Rande, welcher sich in meiner Aufmerksamkeit aber unwichtig anfühlte.

Indirekte Wahrnehmung von Atomtest

Weitere Beispiele sind Weltraum-Fotos mit Astronauten darauf, in denen sich die Viewer in den Raumanzug des Astronauten "verkriechen", statt die Umgebung im Vakuum des Raumes (also aus dem Blickwinkel der Aufnahme) zu beschreiben. Erst mit Bewegungsübungen kann man sie eventuell dort herauslocken. Solche Targets sind es auch, die Effekte von bilokaler Wahrnehmung erzeugen können, bei denen der Körper bzw. das Nervensystem auf die Umgebung reagiert (z.B. durch Atemnot). Dies geschieht oft in der zweiten Stufe 1, und kann in Extremfällen dazu führen, dass die Session abgebrochen und der Viewer herausgeführt werden muss. Einen Artikel über so einen Fall gibt es HIER.

Hierbei dürfte auch die Frage interessant sein, ob sich Targets lebensfeindlichen Umgebungen als "harmloser" zeigen, wenn eine Fluchtmöglichkeit im Targetbereich besteht, wie z.B. der genannte Raumanzug oder ein luftgefülltes Raumschiff in der Nähe. Daher sind andere Planeten ohne künstliche, lebenserhaltende Rückzugsmöglichkeiten vielleicht heikler zu viewen. Allerdings ist es nicht so, dass diese bilokalen Effekte ständig in solchen Targets auftreten müssen. Die Möglichkeit besteht dennoch immer. Auch in exotischen, irdischen Umgebungen kann es diesbezüglich unangenehm werden, z.B. in der Tiefsee (Druck), oder im Inneren der Erde.

Ein sehr exotisches Beispiel erlebten wir in einer Session auf ein Schwarzes Loch. Dort zog sich einer der Viewer in eine "ruhige Tasche" zwischen den unvorstellbaren Gravitationskräften zurück. Offenbar war es eine kleine Zone, wo sich die Kräfte gegenseitig so aufhoben, dass man dort nicht zerissen werden würde. Aber nicht nur die Auswirkung der Gravitation schien dort aufgehoben zu sein, sondern auch die Zeit. Denn der Viewer kam sich wie "versteinert" bzw. "in der Zeit pausiert" vor. Fluchteffekte in Sessions dürften also nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich möglich sein, auch wenn es vielleicht seltener auftritt.

Ruhezone in Schwarzem Loch

Mit diesem Wissen im Hintergrund lohnen sich durchaus mehrfache Bewegungsübungen, oder kürzere Varianten der Neupositionierung (meist in Stufe 6). Erfahrene Monitore erkennen oft, wo sich der Viewer im Target befindet. Aber falls nicht, hilft so eine Neupositionierung ebenfalls weiter. Jedoch sollte so etwas auch nicht erzwungen werden, wenn es mehrfach nicht klappt. Denn dann hat der Viewer entweder den Targetkontakt verloren, oder will einfach nicht in bestimmte Bereiche des Targets. Zwang darf hier auch nicht erfolgen, da zwischen Viewer und Monitor ein Vertrauensverhältnis herrschen sollte.

Man versucht es ggf. lieber später nochmal, was durchaus funktionieren kann. Denn auch bei dem weiter oben beschriebenen Atomtest-Beispiel gab es Jahre später eine weitere Solo-Session, und dort fand ich mich genau am Fuße des Atompilzes wieder, inkl. akkurater Beschreibung der physikalischen Vorgänge ("verdampfen", "hochströmen", "physikalischer Vorgang", "Reste fallen seitlich wieder hinab", "AUL: Regenzyklus"). In diesem Fall gab es keine erkennbaren Fluchtreaktionen, sondern nur ein paar kritische AIs ("AI: Vorsicht, etwas heikel, imposant, ernst"). Ich empfehle jedoch, solche ausgefalleneren Targets lieber mit einem erfahrenen Monitor zu machen, der die Aufmerksamkeit des Viewers notfalls repositioniert oder ihn rausführt.

Mapping mit "Geld-Zurück-Garantie"

Von Benny Pamp


Was tun, wenn man sich nicht mehr erinnert, wo man etwas versteckt hat? Man kann Remote Viewer buchen.

Im folgenden Fall verkaufte der Auftraggeber ein Fahrzeug für 5000 € in Banknoten. Einige Zeit später vergaß er, an welchem Ort er dieses Bargeld hinterlegt hatte. Er wusste lediglich noch, dass es in seinem Haus sein musste. Aber die Suche blieb erfolglos. Daraufhin wandte er sich im April 2016 an die Remote-Viewing-Akademie. Sie sollte das verlegte Geld ausfindig machen.

Zusammen mit Stefan Franke widmete ich mich diesem Fall. Stefan verfügte über keine weiteren Informationen als die oben genannten, zuzüglich des zweistöckigen Haus-Grundrisses. Da im ordnungsgemäßgen Remote Viewing blind vorgegangen wird, wusste ich als Viewer natürlich nicht, worum es gehen sollte. Aufgrund von einigen Erfahrungen im Lokalisieren von Gegenständen und Lebewesen wurde ich als Viewer ausgewählt. Ich sollte ein detailliertes "Mapping" versuchen, um den genauen Ablageort des Geldes zu ermitteln.

Die Stufe 4 verwies auf eine Räumlichkeit. Insbesondere fiel dabei ein elektrisches Gerät auf, welches Wasser zum Sieden brachte - ein Wasserboiler? All diese Eindrücke sollten es später vereinfachen den genauen Standort zu lokalisieren.

Geldmapping_01

Die Stufe 6 zeigte, dass ich durch die vorangehenden Stufen sehr gut „on-target“ war. Hier ging es nun darum, die Position des Geldes nicht nur anhand der Umgebungsbeschreibung zu lokalisieren, sondern einen Punkt auf dem Gebäudegrundriss zu ermitteln. Doch zuvor sollte ich das gesuchte Objekt an sich beschreiben, um einen Wiedererkennungswert zu haben. Ich beschrieb eine Art Mappe, welche mit Metallteilen beschlagen war (zum Verschluss oder Verzierung). Zudem wirkte die Mappe schwarz und fusselig. Innerhalb dieser Mappe nahm ich etwas Weißes wahr, das leicht glänzte und einen Wasserschaden an den Rändern hatte.

Geldmapping_02

Nachdem ich nun wusste, nach was ich genau suchen sollte, ermittelte ich das Stockwerk, in dem sich das Target befand. Als ich mich für das Erdgeschoss entschied, legte mir der Monitor die entsprechende Blanko-Mappingvorlage vor, welche dem Hausgrundriss in vereinfachter Form entsprach.

Geldmapping_03

Recht schnell stellte sich heraus, dass sich das Target im Umkreis  eines kleinen Raumes in der Mitte des Hauses befand. Allerdings gab es Schwierigkeiten, es exakt zu bestimmen, denn die Targetumgebung, welche sich im Nachhinein als Abstellkammer herausstellte, war voll von ähnlichen Eindrücken, wie jene von der beschriebene Mappe. Kein Wunder, denn angrenzend befand sich eine Garage mit dutzenden Objekten.

Also wurde beschlossen, das Mapping mit der Umgebungsbeschreibung zusammen auszuwerten. Durch die Beschreibung der Kammer mit dem Wasserboiler konnte bestimmt werden, dass sich das Target rechtsseitig davon befand. Das Mapping wies ebenfalls auf den Umkreis um den Eingang der Kammer und den Hausflur hin. Zusammengenommen musste sich das Target also hinter der rechten Wand der beschriebenen Kammer befinden.

Geldmapping_04

Nach Beendigung des Auftrags und Übersendung der ermittelten Daten konnte der Auftraggeber das Geld tatsächlich wiederfinden. Es befand sich in einem weißen Umschlag mit Wasserschäden, welcher sich wiederum in einer schwarzen Ledermappe befand. Dabei hatte er vergessen, dass er den Geldumschlag damals in diese Ledermappe gelegt hatte. Jene war in einer unauffälligen Ecke der Garderobe verschwunden.

Geldmapping_05

Dieser Auftrag stellt ein schönes Beispiel für den alltäglichen Gebrauch von Remote Viewing dar. So mysteriös und exotisch es manchmal auf den Außenstehenden wirken mag, so pragmatisch und effizient ist es oft.

Im Fadenkreuz der Emotionen


von Mike Bartel
Die Einsatzmöglichkeiten des Remote Viewing sind vielfältig. Dieses Mal bei einer Personensuche der anderen Art. Der folgende Kurzbericht zieht uns ganz tief hinein in den alltäglichen Dschungel des Seins.

Auf der Jagd
Sieht sie nicht liebreizend aus wie ein Engel? Beschützenswert und zerbrechlich zieht sie die Aufmerksamkeit ihres Gegenübers auf sich. Das Männchen scheint glücklich und beginnt das Weibchen zu umsorgen. Vertrauensvoll hat es jeglichen Selbstschutz aufgegeben und ist damit beschäftigt, das Umfeld des Weibchens häuslich zu gestalten. Dieses jedoch ist gut getarnt. Die Fassade ist fast perfekt. Jedoch befindet sich das Weibchen permanent auf der Jagd. Es sucht seine Opfer nach ganz eigenen Kriterien. Und fast unmerklich schlägt sie zu. Ein zweites Männchen geht in die Falle und das Spiel beginnt von vorn. Sich dann in Sicherheit wiegend wird sie immer nachlässiger und bemerkt nicht, dass aus einem der Opfer selbst ein Jäger geworden ist. Auch er beherrscht die Technik der Tarnung und ab jetzt wird aus der Jägerin die Gejagte.

So oder ähnlich könnte es sich unzählige Male abspielen. Das ist die Welt in der wir leben. Remote Viewing kann auch in dieser Lebenssituation genutzt werden. Irgendwie ist es ja auch eine Vermisstensuche. Die Suche nach dem Partner in den Händen einer/s Anderen. Als Auftraggeber sollte man sich allerdings bewusst sein, dass im Informationsfeld alle Informationen enthalten sind. Auch die, die unter die Haut gehen. Was möchte man wirklich wissen? Nur den Fakt des "Fremd Gehens"? Aber wo fängt es an? Toleranz im täglichen Sein gehört natürlich zum Leben dazu. Wenn sie nicht in einer offenen Partnerschaft leben, endet die Toleranz aber vielleicht, wenn die Körperlichkeit mit einer dritten Person in der Horizontalen gelebt wird. Ich möchte an dieser Stelle nicht die Zweisamkeit von Menschen bewerten sondern ganz pragmatisch eine weitere Möglichkeit bei der Suche nach Personen vorstellen.

 

Remote Viewing hat den Vorteil, zeitlich nicht auf das Hier und Jetzt beschränkt zu sein. In diesem Fall der Aufgabenstellung ist dieser Fakt sehr nützlich, denn es kann ein variabler Zeitraum nach Ereignissen abgescannt werden. Das gehörnte Opfer hat in der Regel keine Ahnung, wie lange das makabere Spiel schon im Gange ist.

 

Als Remote Viewing Team ist eine derartige Aufgabenstellung durchaus eine Herausforderung. Subjektive Eindrücke und Fehlinterpretationen können eine Partnerschaft zerstören. Nicht jeder Kuss auf die Wange und nicht jede Umarmung ist als Interpretation des Fremdgehens geeignet.  Als Monitor lasse ich den Viewer nach eindeutigen Zeichen suchen. Und diese sind der stattfindende körperliche Akt, der Ort des Geschehens und natürlich die beteiligten Personen mit Personenscan.

So geschah es, dass wir auf eine derartige Aufgabenstellung mehrere Zeitabschnitte untersuchten. Dabei arbeitete ich wie so oft mit Andrea und Ralf zusammen. Beide sind bewährte Viewer, wobei Andrea sehr auf emotionale Aspekte anspricht und Ralf trocken auch einen eventuellen körperlichen Akt wiedergibt. Der Zeitraum der „Anbahnung“ war in diesem Fall nicht eindeutig zu interpretieren. Der Auftraggeber hat seit längerem subtile Veränderungen im Verhalten des Partners wahrgenommen. Nicht jeder ist mit der Physiognomik (1) vertraut und kann im Gesicht seines Gegenübers in wahrsten Sinne des Wortes lesen. Ein Detektiv könnte in diesem Fall keine Bilder der vergangenen Zeit liefern. Aber ein Remote Viewer kann durchaus einen definierten Zeitraum nach fraglichen Ereignissen absuchen.

Ohne Wissen der Viewer Andrea und Ralf habe ich also einen Zeitraum von ½ Jahr segmentweise nach Zweisamkeiten außerhalb der Partnerschaft untersucht. Die ersten Sessions verliefen durchaus im Sinne des Auftraggebers. Bis zum März 2016 schien alles ok zu sein. Wobei das Verhalten der Partnerin ab Ende März immer fraglicher wurde.

            Dez. - Jan.  2016           Febr. – März 2016           April -  Mai 2016

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Demzufolge haben wir uns auch die Monate April und Mai genauer angesehen. Und siehe da, nun tauchten sie ganz plötzlich auf, diese Eindrücke wie "Gänsehaut, dunkel, transparent".  In der Tat kann man nun alles Mögliche assoziieren. Ich warte also gespannt auf die kommenden Eindrücke in den folgenden Stufen des Protokolls. In Stufe 4 unter der Rubrik "emotionale Eindrücke" findet der Viewer plötzlich zwei Protagonisten. Eine Personenbeschreibung identifiziert die Partnerin des Auftraggebers und eine weitere unbekannte männliche Person. Die folgende Personenbeschreibung gibt Aufschluss über das Alter, Aussehen, Haare, Intellekt und Beruf der beteiligten Personen. Auch der Beziehungsstatus zwischen den Personen wird entschlüsselt.
Beide führen keine Beziehung sondern treffen sich ab und zu zur Verschmelzung des manifesten Anteils ihrer energetischen Hüllen. J

 

 


Beziehungsstatus von P1 und P2

ja und nein

-läuft mal was, aber nicht immer

-funkt ab und an

-treffen und poppen

 

 

Auch der Ort und Zeitpunkt des Aktes wird angepeilt. Die abschließende Ortsbeschreibung räumt jeden Zweifel aus. Der Auftraggeber erkennt den von uns beschriebenen Ort eindeutig. Aus dem Zweier wurde unbemerkt ein Dreier oder bzw. ein Vierer, denn auch der Monitor und Viewer sind mit von der Partie. Die pikanten Details erspare ich ihnen an dieser Stelle. Es sei noch gesagt, das Target ist zwischenzeitlich verifiziert und die Beziehung ist gescheitert.



Die abschließende Bewertung des Viewers lautet:       war nett, schwitzende Körper

Dem gibt es wohl nichts hinzu zu fügen.

 

Wir wünschen allen Beteiligten alles Gute für die Zukunft.

Ein Dank an die Viewer Andrea und Ralf, die mit ihrer Arbeit das Ergebnis ermöglichten.

Nachtrag
Sie werden sich berechtigt fragen, ob wir nicht auch ein Blick in die Zukunft werfen konnten, um zu sehen, wie es weiter gehen könnte. Natürlich haben wir unter dem Aspekt der größten Wahrscheinlichkeit auch das bewerkstelligt. Das Ergebnis wartet noch auf seine Verifizierung. Deshalb dürfen sie gern selbst mutmaßen.

(1) Carl Huter (1861-1912), Begründer der Psycho-Physiognomik …siehe Wikipedia

 

Remote Viewing und Personensuche:
Dieses Thema ist von vielen Fallstricken geprägt. Auf der einen Seite gelten hohe Anforderungen an das Remote Viewing Team. Aber auch der Auftraggeber kann durch seine Informationen einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen beitragen. Freuen Sie sich auf die Zusammenfassung von Erfahrungen, die ich mit meinem Team bei der Vielzahl von derartigen Arbeiten gesammelt habe.

…demnächst hier auf rv-akademie.com

Die Kunst des richtigen Taskings

von Stefan Franke


Man kennt folgendes Szenario, gerade bei RV-Neulingen: Es wird irgendein zufälliges Foto herausgesucht (meist aus dem Internet), welches dann als Target dienen soll. In vielen Fällen funktioniert das auch ganz gut. Allerdings begegneten erfahreneren Viewern im Laufe der Zeit einige Stolperfallen, die beachtet werden sollten.


Eine Frage des Motives

Zuerst wäre es das Target-Foto an sich: Wir empfehlen, stets selbst geschossene Fotos zu verwenden, oder solche, wo die Hintergründe eindeutig bekannt bzw. bestätigt sind. Denn der Viewer beschreibt bekanntlich nicht das Foto an sich, sondern begibt sich zum Zeitpunkt der Aufnahme in die Szenerie hinein. Somit können auch Aspekte auftauchen, die nicht innerhalb des Fotos zu sehen sind, aber die Aufmerksamkeit des Viewers fesseln. Man stelle sich z.B. ein Foto einer friedvollen, idyllischen Park-Ecke vor, doch im Gebüsch knapp außerhalb des Fotos wird gerade jemand ausgeraubt; wenn der Viewer mit seiner Aufmerksamkeit nun auf dieses (definitiv interessantere) Event in dem Szenario gezogen wird, könnten die abgebildeten Aspekte verständlicherweise in den Hintergrund treten. In Solo-Sessions oder Sessions mit unerfahrenen Monitoren wird diese Abweichung nicht erkannt bzw. eventuell notwendige Bewegungsübungen vergessen.

Ein weiteres Problem von Target-Fotos unbekannter Herkunft ist, dass sie nachbearbeitet oder überhaupt erst digital zusammengestellt sein könnten. Dazu zählen ausgeschnittene Produktfotos, geschönte Werbefotos (z.B. aus Reiseangeboten), oder Motive mit virtuellen Elementen. Auch komplett computergenerierte Bilder, welche heutzutage für das ungeschulte Auge oft fotorealistisch aussehen, werden verwirrende Ergebnisse liefern. Denn während vom (künstlichen) Motiv an sich kaum etwas rüberkommt, tauchen in der Regel Aspekte der künstlerischen Absicht dahinter, oder des Entstehungsprozesses auf (z.B. die Computer-Hardware, auf welcher das Motiv generiert wurde).

Wenn Targets schmutzig gemacht werden

Kommen wir nun zu einem kaum bekannten Aspekt unter Neulingen, aber auch unter erfahreneren Viewern: Es geht um die Gefahr der “Target-Kontamination“. Was soll das sein? Wir haben in diversen Praxisbeispielen festgestellt, dass unsaubere oder abgelenkte Gedanken während des Taskings (Target-Erstellung), das Target falsch “prägen“ können. Denn offenbar können dominante Gedanken ein Target-Foto oder eine Target-Formulierung so stark “überstrahlen“, dass nur noch ein Teil oder garnichts mehr davon geviewt wird.

Als Devise gilt, im Moment der Target-Erstellung möglichst nur an das Target bzw. die Target-Absicht zu denken, und es nicht beiläufig neben anderen Beschäftigungen (auch gedanklich) zu tun. Das bedeutet nicht, dass man während einer Target-Erstellung nicht den üblichen, unbewussten Gedankensalat im Hinterkopf haben darf (sowas lässt sich natürlich nie ganz vermeiden). Es ist nicht so, dass man es deshalb ständig mit kontaminierten Targets zu tun hat. Aber man sollte mit seiner Aufmerksamkeit schon wirklich bei dem sein, was man gerade tut. Hier einige konkrete Beispiele von Target-Kontamination (von nicht eingetroffenen Welt-Untergängen aus Übersee mal ganz abgesehen...):

Atomkraftwerk vs. IP-Kamera:

In dem Fall ließ sich der Viewer auf eine Session ein, die ein Nicht-Viewer getasked hat (was man besser nicht tun sollte). Als Target wurde ein Foto eines Atomkraftwerkes genommen. In der Session hingegen wurde ganz akkurat und ohne Interpretationsspielraum eine Videoüberwachungskamera beschrieben, welche hinten eine Antenne hatte. Natürlich wurde das als Fehlschlag interpretiert, bis sich auf Nachfrage herausstellte, dass der Target-Ersteller im Moment der Erstellung ganz stark daran dachte, sich eine IP-Überwachungskamera anzuschaffen (Kamera mit drahtloser Übertragung per WLAN), da kurz vorher in seiner Umgebung eingebrochen wurde. Dieser dominante Gedanke, welchem auch noch starke Emotionen anhingen, kontaminierte in dem Fall das Target völlig, weil rein garnichts von dem eigentlichen Target-Foto (nichtmal die einfachsten, sensorischen Eindrücke) identifiziert werden konnte.

Target-Kontamination: IP-Kamera

 

Ritterburg vs. Schaumbad-Sehnsucht:

Hier war der Effekt nicht ganz so spektakulär, allerdings auch offensichtlich. Es war spät abends in einer Skype-Konferenz, und ein (noch unerfahrener) Tasker wollte ein Übungstarget erstellen, welches an dem Abend noch abgearbeitet werden sollte (wir hatten zu der Zeit immer regelmäßige Übungssessions und Projekte). Allerdings drängte der Tasker schon, dass wir uns endlich für eine Session entscheiden sollten, denn er wollte an dem Abend noch ein heißes Schaumbad nehmen. Da bei ihm ab Mitternacht kein heißes Wasser mehr kommt, hatte er es damit sehr eilig. Er erstellte also ein Übungstarget, welches die Luftaufnahme einer Ritterburg war, dachte aber dabei vorrangig an sein eilig einzulassendes Schaumbad.

Die darauffolgende Solo-Session eines Viewers zeigte dann hauptsächlich Aspekte vom Mauerwerk und von interessanten Strukturaspekten der Ritterburg. Allerdings tauchte im letzten Abschnitt des Stufe 1-Ideogramms etwas völlig anderes auf; nämlich weißer, blasiger, warmer Schaum. Das wurde vom Viewer sogar durch das AUL “Badewasser mit Schaum“ bekräftigt, weil es völlig unpassend zu den anderen Abschnitten im Ideogramm wirtke. Hier ist die Schaumbad-Absicht wohl in das Target mit eingeflossen, und hat einen klar abgegrenzten Teil davon “kontaminiert“. Dieser Fall zeigt, dass Targets bei unsauberem Tasking offenbar nicht nur völlig “überschrieben“ werden können, sondern manchmal auch nur Teil-Kontaminationen enthalten.

Target-Kontamination: Badeschaum

 

Übereinanderliegende Target-Umschläge:

Neben der Target-Kontamination durch den Tasker, sind auch mehrere Fälle bekannt, in denen sich Target-Umschläge gegenseitig kontaminierten, wenn sie längere Zeit übereinanderlagen. So schienen sich die enthaltenen Targets zu vermischen, oder gar gegenseitig auszuwechseln, wenn ein Target längere Zeit in einem Umschlag gelegen hat, welcher dann kurzfristig für ein anderes Target benutzt wird. Um diesem Effekt vorzubeugen, legen wir die Target-Umschläge vor einem Training oder Projekt immer eine Weile auseinander, um sie sozusagen “auszulüften“. Dieses Vorgehen scheint eine gut funktionierende Maßnahme zu sein.

Da wir auch immer mehr digital abgespeicherte Target-Pools benutzen (z.B. in PDF-Form), fragten wir uns, ob dieser Überlagerungseffekt auch in virtuellen Computer-Verzeichnissen auftreten kann. Bisher konnten wir jedoch keine solche Auswirkung feststellen. Jedoch ist es auch häufig so, dass scheinbar zusammengehörige Daten physikalisch an unterschiedlichsten Stellen des Datenträgers abgelegt sind. Hier besteht jedoch auch noch weiterer Forschungsbedarf. Im Zweifel sollte man die Targets ausdrucken, und zum “Lüften“ entsprechend auseinanderlegen, wie bei den klassischen Targets in Umschlägen.

Target-Kontamination: Umschläge 

 

Target-Kontamination als Ausflucht für nicht getroffene Targets?

Skeptiker und Fachfremde könnten hier anbringen, dass nicht getroffene Targets durch das Argument der Target-Kontamination gerechtfertigt würden. Auf den ersten Blick ein durchaus verständliches Argument, denn wo Ego und Selbstidentifikation im Spiel sind, werden Leistungen geschönt bzw. zurechtgebogen, und davon bleibt auch die Remote Viewer-Szene nicht verschont. Allerdings muss man sich hier fragen, was es für die Forschung und auch die Selbstehrlichkeit bringt, wenn man schon triviale, verunglückte Trainings-Sessions auf diese Weise verbiegen möchte.

Erfahrene Viewer wissen um die Tücken des Remote Viewings, und dass es auch von der Tagesform abhängen kann. Daher sollten Fehlschläge eher als Lernmöglichkeit angesehen werden, und nicht als Versagen. Deshalb ist dieser Artikel auch als Erfahrungsbericht zu Praxisfällen von Target-Kontamination gedacht, was zugleich den großen Forschungsbedarf in dem Bereich aufzeigt. Denn es wären durchaus Testreihen mit absichtlich kontaminierten vs. ordnungsgemäß getasketen Targets machbar, um dieses Phänomen tiefergehend zu erforschen. Letztlich zählt jedoch sauberes und durchdachtes Tasking, was wohl (neben einem guten Monitoring) das Wichtigste ist, um die Mühen des Viewers zu ehren.

Eine Timeline der Zukunft

von RVA


Seit Remote Viewing in Deutschland angekommen ist, wird immer wieder versucht, die nächsten Jahre der Zukunft zu erhellen. Inzwischen sind über 20 Jahre vergangen und wir konnten eine Menge Voraussagen verifizieren. Einige haben sich (noch) nicht erfüllt. Hier werden nun einige Auszüge vorgestellt.

Erfahrene Remote Viewer wissen, dass zukünftige Ereignisse einer bestimmten Wahrscheinlichkeit unterliegen, die von der Kette der Ereignisse abhängig ist, die dazu geführt hat. Manchmal wird diese Kette durch Fehlen oder Ersetzen von Kettengliedern obsolet. Fakt ist, dass wir über diese Mechanismen noch viel zu wenig wissen. Aber jedes eintreffende oder nicht eintreffende Ereignis beschert uns weitere Erkenntnisse. Leider ist die Zahl der Remote Viewer nicht sehr groß und sie stecken meist in wichtigeren Projekten. Dennoch gibt es eine Timeline, die wir versuchen, aufzufüllen und weiter hinauszuschieben. Das ist sehr mühsam. Was wir jedoch als erstes sagen konnten, als das Timeline-Projekt gestartet wurde, war für viele damalige Zeitgenossen vielleicht sehr langweilig:

Es gab keinen "Weltuntergang" im Jahr 2012!

Wie wir aus dem Endzeitszenario des Y2K wissen, also den Voraussagen, die Erde werde zwischen 1998 und 2000 untergehen, ist es sehr einfach, in diesen allgemeinen Propheten-Sumpf und die damit verbundene Verunsicherung einzutauchen und sehr schwer, einen klaren Kopf zu bewahren, zumal sich auch Wissenschaftler dafür hergeben, hier im Namen des Verkaufserfolgs einzuschüchtern und Kasse zu machen. Remote Viewer kennen dazu ein einfaches Mittel: Sie peilen ein Datum NACH dem vorausgesagten Weltuntergang an und überprüfen, wie es dann aussieht. Auf diese Weise konnten verschiedene Viewer feststellen, dass nach 2012 mindestens in Deutschland "business as usual" herrschte. Wir hätten jetzt natürlich tolle Untergangsbücher verfassen können, um mit leichtgläubigen Konsumenten abzusahnen, denn seit dem letzten "Weltuntergang" wissen wir, wie leicht die Kunden vergessen, was schon einmal nicht stimmte. Hier die Normalität auszurufen, scheint deshalb sehr schlecht fürs Geschäft.

Aber wir machen keine kurzfristige Abzocke und deshalb dürfen wir auch noch nach 2012 unsere langweiligen Voraussagen abliefern. Generell, schon wie 1998, als ebenfalls der Weltuntergang prophezeiht wurde, muss man sagen: Natürlich kann es einigen Leuten auf der Erde schlecht gehen. Wie damals, als Sumatra und Nicaragua durch Naturkatastrophen fast untergingen, kann es ähnliches auch in naher Zukunft wieder geben. Vulkanausbrüche, Kriege, Erd- und Seebeben, verheerende Stürme, alles das ist auf der Erde "normal" und wird immer wieder eintreten. Manchmal gehäuft, manchmal weniger dicht zusammen.

Wobei gesagt sein muss: Ist das wirklich eine langweilige Mitteilung? Die Ereignisse und Entwicklungen, die wir voraussehen, sind vielleicht weniger spektakulär als ein Weltuntergang, aber nichtsdestoweniger gravierend für die Zukunft unserer Gesellschaft.

Wir arbeiten kontinuierlich an einer Timeline der Zukunft (begonnen 2010), die wir nach Möglichkeit immer weiter aktualisieren werden. Die Aussagen basieren auf der Vorstellung eines Zeitablaufs als Ablauf von Ereignissen, was beinhaltet, dass sich auch mal etwas ändern kann. Wenn wir auf diese Änderungen stoßen, werden sie auch kommentiert eingetragen. Generell kann man sagen, dass mit der Absage an Prophetenaussagen natürlich einzelne Katastrophen nicht ausgeschlossen sind! Soweit sie uns sichtbar werden, versuchen wir natürlich, darauf hninzuweisen.

Eine Timeline der Zukunft kann durch die beschriebenen Umstände nicht genau sein. Aus unserer Erfahrung verschieben sich Ereignisse gern etwas nach hinten oder werden abgemildert realisiert. Man müsste jedes Ereignis laufend kontrollieren, was zur Zeit für die deutschen Remote Viewer nicht realisierbar ist. Man kann aber davon ausgehen, dass die beschriebenen Ereignisse/Szenarien eher eintreffen als nicht eintreffen. Je größer das Ereignis, desto sicherer sein Eintreffen.



 

2011

 

 

 

 




2012

 

2013

 

2014

 

2015

 

2016

 

2017


2018

 

2019


2020

2021

2022


2023

2024

2025



2026

2027

2028

2029

2030

 

Früher geviewter DAX-Anstieg und plötzlicher Abfall konkurriert mit neueren Sessions, in denen eine schwankende Seitwärtsbewegung mit negativen Anzeichen für Kleinanleger beschrieben wird. Profitieren werden die sehr Reichen, weil sie sich neue Methoden zueigen machen können. Man denkt hier an Tricks, wie sie Goldmann/Sachs z.B. benutzt haben, aber auch an Remote Viewing.Eine vorläufige Stabilisierung des Euro gelingt.

In einigen Sessions taucht ein erheblicher Störfall in einem AKW im Norden auf. (Der Ortsvektor verläuft Richtung Finnland)(Später haben herausgefunden, dass genau auf dieser Linie hinter der Erdkrümmung Fukushima liegt)

Automobilfirmen fusionieren.
Der Weltuntergang findet nicht statt. Die geviewten Leute im Jahr 2013 sind mit alltäglichen Dingen beschäftigt.

Der Euro wird (koste, was wolle) stabilisiert.

Eine Wende auf dem Energiegewinnungssektor kündigt sich an. Mehr als fünf Viewer beschreiben neue Energiequellen, für jeden bezahlbare Energie und wirtschaftlichen Aufschwung. Die Entwicklung fällt zusammen mit Regierungsumbildung/Wahlen und staatlicher Unterstützung für alternative Energiequellen. Zum erstenmal wird offiziell der Terminus "freie Energie" gebraucht.

 

Künstliche Intelligenz und Virtuelle Realität werden wichtige Themen.


Europa verändert sich. Die einzelnen Staaten haben mehr "Bewegungsfreiheit, Abstand" zueinander

Die ersten Quantencomputer kommen auf den Markt und revolutionieren den Umgang mit Informationen und die weltweite Kommunikation.


An der Küste Nordamerikas (New York) gibt es das Szenario einer starken Überschwemmung, die von einem Tag zum anderen passiert.
In Japan gibt es Verärgerung gegenüber marktwirtschaftlichen Handlungen von EU und USA
Bürger sind immer mehr genervt durch Bestimmungen, Gesetze und Steuern


Die "Tine", das Denkmal auf dem Marktplatz von Husum wird baufällig. Eine Initiative zu Erhaltung wird gegründet, findet aber nicht genügend interesse. Das Denkmal wird aus Sicherheitsgründen abgebaut. Inhalt dieses Szenarios: Kein Tsunami, keine generelle Überschwemmung an der Nordseeküste.

Geld als Zahlungsmittel erlebt eine Veränderung. Bargeld ist noch vorhanden, wird aber unwichtig und bekommt eher Spaßcharakter. Das Leben selbst wird nicht einfacher. Vergnügung statt Arbeit.

Virtuelle Welten sind die Hauptvergnügungsquelle des Volkes. Geistreisen in jedes Szenario sind technisch möglich.

 


Keiner der angekündigten Asteroiden trifft die Erde.

 


 

 

Remote Viewing als Hilfe zur Selbsthilfe?

von Stefan Franke


Wir leben in turbulenten Zeiten, was die Informationsbeschallung und die Komplexität im Alltag angeht. Wenn man sich nicht völlig zurückzieht, ist es so gut wie unmöglich, nicht davon abgelenkt und eingenommen zu werden. Politik und Medien kämpfen offenkundig wie selten zuvor um die Meinungshoheit, die alternativen Szenen streiten untereinander, wie das Weltgeschehen zu deuten sei, und längst aufgeklärt geglaubte Weltbilder finden plötzlich eine erschreckend hohe Resonanz (Stichwort “Flache Erde-Theorie“). Doch was bedeutet das für den Einzelnen? Ist es notwendig, um im Weltgeschehen mitreden bzw. mitgestalten zu können, oder lenken uns viele Teilaspekte und Nebelkerzen von unserem eigentlichen Schöpfungspotential ab?

Gerade in diesen Zeiten, in denen es so viele Möglichkeiten gibt, sich ablenken zu lassen, scheint es immer wichtiger zu werden, sich auf das Wesentliche konzentrieren zu können. Wieviel Zeit verbrauchen wir, um in sozialen Medien, Foren und Chats unsere Meinungen sowie Weltbilder zu postulieren, auszutauschen und zu verteidigen? Und wie sehr lassen sich da einzelne Personen und Interessengruppen spalten, obwohl sie viel erreichen könnten, wenn sie sich auf ihre Gemeinsamkeiten, statt Weltbildunterschiede konzentrieren würden. Selbst Gruppen, die sich für aufgeklärt im Weltgeschehen halten, lassen sich durch kleinliche Kämpfe um die Deutungshoheit spalten, statt sich in ihren 90% Gemeinsamkeiten produktiv zu vereinen.

Wo liegen hier die Probleme? Da wären natürlich zum einen die menschlichen Faktoren: Ego, Denkbequemlichkeit (Glauben statt Selbsterfahrung), Verantwortungsabschiebung, sich selbst mit Bedeutsamkeit aufladen und auch elitäre Ansprüche (etwas zu “wissen“ bzw. zu vertreten, was andere nicht wissen oder ablehnen). Zudem die Faszination, sich von Informationen berieseln zu lassen und emotionale Reaktionen in sich zu erzeugen (Stichwort “Hype“). Ist man unerfahren im Umgang mit Informationen, und besitzt kein ausgeprägtes Differenzierungsvermögen, wird man zum fremdgesteuerten Treibgut in diesen “Informationsgezeiten“.

Wie kann man jedoch möglichst optimal mit diesen Umständen umgehen, wenn man sich nicht in ein Eremiten-Dasein zurückziehen möchte? Dazu ist es vor allem wichtig, differenziert mit Informationen umgehen zu können. Der reine Konsum von Informationen führt nicht automatisch zu echtem Wissen oder gar zur Weisheit. Auch wenn diese Informationen als “alternativ“, “elitär“ oder “eingeweiht“ gelten mögen.

Wichtiger als die reine Informationsmenge, ist der Umgang mit den Informationen: Wissen wirklich nur dort, wo es auch Wissen ist (durch Selbsterfahrung), Neutralität anstelle von Glaubenssätzen bei Informationen, die man für sich selbst noch nicht verifizieren konnte, und Hinterfragen der eigenen Schlussfolgerungen.

Beispiel: Es nützt wenig, den Namen vom Cousin des Hamsters des Frisörs der mächtigen Person XY zu kennen, deren Agenda man nicht zustimmt, wenn man dabei selber immer noch handlungsunfähig in der Opferrolle bleibt, und dabei keine eigenen Alternativen anzubieten hat (oder noch besser, Alternativen vorlebt!).

Wo kommt nun aber
Remote Viewing ins Spiel? Jedenfalls nicht als bequemes Allheilmittel, denn wer ohne Anstrengung und persönliches Weltbild-Hinterfragen bequem in den Informationsgezeiten segeln möchte, möge sich an ein institutionalisiertes oder persönliches Glaubenssystem wenden. Dazu zählt übrigens auch dogmatischer Skeptizismus (wie man ihn häufig in Skeptiker-Organisationen antrifft) oder zur Ersatzreligion pervertierte Naturwissenschaft. Remote Viewing sollte hier jedoch ganz klar als das betrachtet werden, was es ist: Ein Werkzeug zur Informationsgewinnung. Nicht mehr, und nicht weniger. Aber es bietet den großen Vorteil, an Informationen zu gelangen, die auf herkömmlichem Wege nicht oder nur schwer erreichbar sind. Seien es verborgene Details im Weltgeschehen, ferne Planeten, oder die Geheimnisse des Bewusstseins.

Interessanterweise kommt es auch unter Remote Viewern immer wieder zu Disputen, was das individuelle Weltbild betrifft, obwohl man die Sachverhalte einfach viewen könnte. Hier zeigt sich abermals die Bequemlichkeit von Glaubenssätzen, denn die Arbeit und Zeit, die teilweise in das Verteidigen der Glaubenssätze investiert wird, hätte auch problemlos für mehrere RV-Sessions gereicht. Aber der Mensch ist ja nicht von geistigen Gewohnheiten befreit, nur weil er sich plötzlich mit Grenzthemen beschäftigt, oder gar außersinnliche Techniken praktiziert.

Was ist jedoch konkret zu beachten, wenn man Remote Viewing als Selbsterfahrungstechnik zur Weltbilderweiterung einsetzt? An erster Stelle natürlich, dass es sachgemäß durchgeführt werden sollte. Faktoren wie Vorannahmen (inkl. Frontloading), thematisch einseitige Targetpools, suggestives Monitoring oder
Target-Kontamination durch unsachgemäßes Tasking sollten dringend beachtet werden. Dann muss man auch immer davon ausgehen, dass der Viewer nicht richtig on target gewesen sein könnte, oder dass unklare Informationszusammenhänge durch Überinterpretation bei der Auswertung verfälscht werden (sozusagen als nachträgliches AUL).

Weiterhin sollte die ermittelte Datendichte so hoch wie möglich sein. Und das lässt sich nur durch mehrere Sessions (am besten mit verschiedenen Viewern) auf ein Target gewährleisten. Solo-Viewer können sich hier durch mehrere Sessions auf das selbe Target behelfen (mit verschiedenen, pauschalen Vorgehensweisen in Stufe 6), bevor es aufgelöst wird. Aber das Solo-Viewen hat natürlich gewisse Einschränkungen, was die Gezieltheit ab Stufe 5 betrifft. Wenn die Möglichkeit besteht, können gründliche Solos aber auch als hilfreiche Ergänzung zu einem Projekt beitragen.

Wenn nun die Daten mehrerer Sessions ein übereinstimmendes Bild ergeben, kann man die Ergebnisse als starke Indizien betrachten. Knallharte Beweise im wissenschaftlichen Sinne sind es natürlich nicht. Jedoch hat man zumindest aus eigener Hand Informationen erarbeitet, statt sich auf Fremdinformationen verlassen zu müssen und bequeme Glaubenssätze aufzubauen.

Da die Überschrift “Hilfe zur Selbsthilfe?“ beinhaltet, muss natürlich noch erwähnt werden, dass per Remote Viewing nicht nur Weltbilder und Glaubenssätze überprüft werden können. Erfahrene Remote Viewer wissen das aber ohnehin, denn ein wesentlicher Teil der RV-Arbeit besteht aus Optima, Entscheidungshilfen und dem Herausfinden von persönlichen Stärken bzw. Schwächen. Auch körperliche und geistige Probleme, sowie deren Lösungen, können damit ermittelt werden. Wobei man natürlich anmerken muss, dass solche Informationen keinen Arzt oder fachkundigen Therapeuten ersetzen, sondern lediglich als ergänzende Informationsquelle betrachtet werden sollten.

Die Möglichkeiten zur informatorischen Selbsthilfe durch Remote Viewing sind also nicht zu verachten. Jedenfalls wenn man es sachgemäß anwendet und als hilfreiches Werkzeug betrachtet, aber nicht zur “eierlegenden Wollmilchsau“ verklärt. Nüchterne Herangehensweise, Neutralitätsprinzip und Differenzierungsvermögen sind immer noch die wichtigsten Werkzeuge des Geistes, um auf dem riesigen, stürmischen Ozean der Informationen souverän navigieren zu können. Und wer weiß, welche unendlichen Tiefen sich noch unter der Oberfläche dieses Ozeans befinden?

Steingeflüster

von Mike Bartel

Es scheint, als hätte jeder Bestandteil unserer scheinbaren Realität eine eigene Geschichte zu erzählen. Wenn Sie einen Wassertropfen irgendeines Meeres fragen könnten, was er in den letzten Jahren alles erlebte, dann könnte es eine längere Antwort werden. Vielleicht als separiertes Wasser in einer Saline vom Meer getrennt. Dann durch die Sonneneinstrahlung verdunstet, vom Winde verweht und anschließend irgendwo über einer Landmasse kondensiert und abgeregnet. Anschließend mit einem Flusslauf vereint und diesem dann bis zum Nirgendwo gefolgt. Sie können jedes beliebige Element unserer Realität nehmen. Auch wenn der Lebenszyklus variiert, eine Geschichte könnte jedes dieser Elemente erzählen. Alles ist mit allem verwoben und unterliegt einem ständigen Wandel.

Ein halbes Jahr ist nun seit dem Sommercamp vergangen. Ich habe lange mit diesem Artikel gehadert. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus Verifizierungsgründen. Es ist mir bis heute nicht gelungen, den Inhalt dieser Dose von der Wissenschaft verifizieren zu lassen. Nichtsdestotrotz möchte ich das Geheimnis um den Inhalt dieser unscheinbaren Dose lüften. Ich kann mich noch sehr gut an die angenehmen Sessions erinnern.

Gehen wir in Gedanken zurück zum Remote Viewer Summercamp 2013. Solch ein Treffen bietet immer die Möglichkeit, mit mehreren Viewern ein interessantes Target an einem Tag zu bearbeiten. So auch den Inhalt dieser Dose. Ein Fundstück vom Ostseestrand bei Rerik aus dem Jahr 2012. Um eine bessere Bindung der Viewer mit diesem Fundstück zu erzielen, tarnte ich dieses in einer Dose und positionierte sie bei jeder Session direkt neben dem jeweiligen Viewer.

Das Target mit direktem Fokus auf den Inhalt der Dose ist mit den folgenden Koordinaten verknüpft.

217191
337866
513155

 

Mein erster Viewer ist Ralf. Sie kennen ihn aus anderen Artikeln. Ich möchte sein abschließendes AI der Session vorwegnehmen:  

AI: mal ganz was anderes
       seit Langem das geilste Target, in dem ich war

Der regelmäßige Leser weiß, dass ich Ralf des Öfteren auf vermisste Personen ansetze. Was kann also so spannendes in dieser Dose sein? Als zweiter Viewer versuchte sich Tobias K. an meinem Target. Auch er war nach der Session und dessen Ergebnis mehr als angetan. Zwei abschließende Sessions mit Manu und Katja ergaben ähnliche Ergebnisse. Ich möchte an dieser Stelle nur Ausschnitte aus den zwei ersten Sessions kommentieren. Seien Sie gespannt, was die Viewer ans Tageslicht brachten. Beginnen wir also mit Ralf. Die Dose war unauffällig neben ihm platziert und ich übergebe die Koordinaten. Das Ideogramm teilt Ralf in drei Abschnitte und generiert dann aus diesen unter anderem folgende wiederkehrende Eindrücke:
-hart, blau, was großes, luftig, frisch, schwer, gelb

Ich erwähnte bereits, der Inhalt der Dose wurde im flachen Wasser des Ostseestrandes bei Rerik gefunden. Aber was soll der Eindruck von „was Großes“? Lassen Sie sich einfach überraschen, denn ich war es während der Session auch. In Stufe 2 wiederholten sich die Eindrücke. Die folgende Skizze in Stufe 3 erstaunte mich ein wenig. Aber sehen Sie selbst.

Ralf zeichnet fleißig und positioniert folgende Eindrücke im Bild:
- blau
- feucht
- gelb
- allgemein warm
- wenig eindrückbar
- lebendig
- glatt
- kalt
- glitschig
- hohl
- kühl
- dunkel



Sie, lieber Leser, dürfen jetzt gern raten, was Ralf an dieser Stelle des Protokolls beschreibt.

Steigen wir in die Stufe 4 ein. Die sensorischen Eindrücke gab Ralf entsprechend der Stufe 1 wieder. Interessant wurden dann seine Wahrnehmungen im Bereich fremder emotionaler Eindrücke, die er wie folgt wiedergab:
- Emotionen vorhanden
- nicht menschlich
- nicht außerirdisch
- Tier
- normal
- ein wenig gestresst


Schließlich generierte Ralf als Sinn und Zweck des Ganzen Eindrücke wie:
- existiert
- Nahrung aufnehmen
- verdauen
- fortpflanzen

Und das alles wegen des Inhalts dieser Dose. Natürlich wollte ich wissen, wessen Emotionen wir vor uns haben. So schicke ich Ralf per Timeline zu dem Zeitpunkt, an dem die Emotionen vorhanden sind. Aus der nachfolgenden Timeline können Sie erkennen, dass der Viewer in die Vergangenheit geht und den Zeitraum als sehr lange definiert. Die Größe von diesem „Etwas“ gibt Ralf eigenständig mit 30 Meter wieder und beschreibt es verbal mit „sehr groß, wesentlich größer als wir beide“.



Der nachfolgende Eindruck von „Meer“ und „sehr gefährlich“ produzierte ein faszinierendes AUL: Basilosaurus.

Sie können den folgenden Link nutzen, um sich einen Eindruck von diesem Tier zu machen. http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Basilosaurus_skeleton.jpg

Natürlich gehe ich nicht auf die Verstandeskonstruktion von Ralf ein und lasse den Eindruck „Basilosaurus“ aus dem Protokoll streichen.

Abschließend wollte ich es mir nicht entgehen lassen, dieses scheinbar lebendige Etwas ansprechen zu lassen. Einige Auszüge der Konversation habe ich für Sie zusammengefasst.

 


Frage: Was hast du so getrieben heute?
Antwort: jagen, fressen, töten
Frage: Wie tief ist es momentan an deinem Aufenthaltsort?
Antwort: mehrere 100m bis 1000m
Frage: Was nimmst du so zu dir?
Antwort: Alles was ich töten kann.


Ich lasse dann die Konversation beenden. Meinen Viewer Ralf gibt es nicht als Snack zwischendurch. Ich nehme den Viewer aus dem Target. Ralf ist sichtlich begeistert und beendet die Session mit den Aussagen:
AI: mal ganz was anderes
       seit langem das geilste Target, in dem ich war

Jetzt erlaube ich mir den Spaß und zeige Ralf den Inhalt der neben ihm befindlichen Dose. Ein breites Grinsen breitet sich auf unseren Gesichtern aus.

Tobias K. soll als nächster Viewer dieses unscheinbare Target bearbeiten. Ralf begleitet als stiller Beobachter die Session. Die Targetformulierung und Koordinaten sind unverändert und Tobias generiert bereits in Stufe 1 des Protokolls Eindrücke wie:
- kantig, blau, schwarz, kühl, anfassbar, einigermaßen glatt, ehr hart (nicht alles)

Bereits im dritten Abschnitt der Stufe 1 gibt Tobias den Eindruck von „lebendig“ wieder. Es folgen dann Eindrücke wie:
- kühl, nass, dunkel…

In Stufe 3 skizziert Tobias wie folgt.

Tobias zeichnet sich selbst in das Target und es scheint ihm ein wenig unsicher zu sein. Die Blicke von Ralf und mir kreuzen sich und wir verkneifen uns ein Grinsen. Tobias ist allerdings sichtlich bemüht, Abstand zum Target zu halten. Er formuliert seine eigenen Emotionen wie im Bild beschrieben. Ich kann mir die Frage nicht verkneifen, ob Tobias ein wenig näher ans Target herangehen möchte. Tobias verweigert prompt mit der Aussage „…nein, da gehe ich nicht ran. Es ist mir zu gefährlich“. Natürlich habe ich wiederum versucht per Timeline abzuchecken, wo sich Tobias befindet. Ähnlich wie Ralf positioniert er sich in der Vergangenheit und gibt die Zeitspanne ebenfalls mit „sehr groß“ wieder.



T1 stellt den Zeitpunkt der Session dar. Tobias beschreibt das „lebendige Objekt“ links auf der Timeline.

Auch hier strebe ich eine kurze Konversation an und lasse dieses lebendige Objekt ansprechen.

 

Wie geht es dir?
gut

Was hast du heute gemacht?
rumgezogen, essen, gejagt

Was isst du?
Fleisch

Gibt es mehr von dir?
ja

Jagst du einzeln/allein?
mehrere

Was genau jagst du?
Tiere

Welche Tiere?
auch Jäger

Wie groß sind die Tiere?
auch groß, nicht klein


Sie werden jetzt berechtigterweise einwenden, man hätte so viel andere Fragen stellen können. Tobias ist allerdings auffallend verhalten und fühlt sich sichtlich unwohl. Allein dieser Fakt zwingt mich, die Session kurz zu halten. Ich beende also die Konversation, distanziere den Viewer vom Target und beende auch die Session. Tobias ist nach der Bekanntgabe des Targets ein wenig außer sich. Jetzt beschert ihm sein eigener Verstand weitere emotionale Eindrücke und produziert Gänsehaut am ganzen Körper begleitet von einem anhaltenden breiten Grinsen im Gesicht.

Nun möchte ich endlich das Geheimnis um den Inhalt dieser Dose lüften. Ein versteinertes Etwas, was einem Zahn ähneln könnte. Natürlich kann es auch ein von Elementen verformter Stein sein. Auffallend sind allerdings die Geometrie und die gleichmäßige Vertiefung am unteren Ende. Sie dürfen an dieser Stelle gern mutmaßen. Egal, was die Sessions sagen. Nichts ist bewiesen.


Ich habe im Internet recherchiert, um mir einen Überblick zu verschaffen, wie ein versteinerter Zahn aussehen könnte. Es lohnt tatsächlich, diesem Link zu folgen.
http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Wissenschaft/d/3878666/forscher-finden-riesigen-dinosaurier.html

Auch wenn Veröffentlichungen aus dem Alltag eines Remote Viewers unregelmäßig erscheinen bedeutet es nicht, dass hinter den Kulissen nicht gearbeitet wird. Jedoch eignen sich eine Vielzahl von Projekten nicht für die breite Öffentlichkeit.

Die Zusammenfassung der durchgeführten Sessions zeigt, das Remote Viewing auch Spaß machen kann. Allerdings möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass der Status dieser Sessions derzeit auf „nicht verifiziert“ steht.

Nachtrag:
Was wäre eigentlich passiert, wenn ich Ralf und Tobias zu dicht an dieses lebendige „Etwas“ positioniert hätte. Wären sie eine Zwischenmahlzeit gewesen? Wie erlebt ein Viewer das eigene Ableben? Diese Gedanken scheinen ein wenig zu makaber.

Ich bin froh, alle Viewer wieder unbeschadet nach Hause gebracht zu haben. Denn es gibt noch viele Geschichten zu erzählen. Und dazu brauche ich gute Viewer.

Vermisste Personen (5): Costa Concordia - das Nachspiel

06.05.2013 …fast eineinhalb Jahre nach dem Unglück der Concordia habe ich mich nun doch durchgerungen die letzten Zeilen zu diesem Ereignis zu dokumentieren. Genau zum Jahrestag des Schiffsunglücks erinnerten die Medien an dieses schaurige Ereignis. Fast oberflächlich surfte ich durch die Meldungen, bis ich auf einen Artikel der FAZ stieß, der auf Grund eines Bildes mein Interesse auf sich zog. Titel des Bildes „Weihnachten an Board der Costa Concordia“ aufgenommen von einem Crewmitglied. Mein Körper reagierte stark beim Anblick dieses Bildes. Die Fakten der Session waren auf der Stelle präsent. Ich beziehe mich speziell auf die Personenbeschreibung von Seite 18 des Artikels mit den Wiedergaben des Viewers in dem separierten Segment 3 des Schiffes.

 
























Soweit der Ausschnitt der Session. Genau diese Personenbeschreibung war von einer Sekunde zur anderen in meinem Kopf präsent. Genauso fiel mir ein, dass auf der Vermisstenliste, die später von einer Tageszeitung veröffentlicht wurde, auch Kabinenpersonal stand. Dieses bestand auch aus sehr jungen Mädchen aus Fernost. Ob aus Korea, Vietnam oder einem anderen Land, wurde nicht angegeben. Als Feedback dient aber auch ein Foto, das durch die Magazine ging und mir die Bekleidung des Personals zeigte.













Die Suchmannschaften haben alles Menschenmögliche getan. Unser selbst initiierter Versuch der Ortung von verunfallten Personen ist nicht an der Session selbst gescheitert, sondern am gesellschaftlichen Status von Remote Viewing.
So trenne ich mich ein zweites Mal von diesem Target in der Hoffnung, dem interessierten Leser einen Einblick in die Möglichkeiten von Remote Viewing gegeben zu haben. Auch wenn dieses Ereignis ungeahnte Spuren bei mir hinterlassen hat, hoffe ich mit allen beteiligten Personen einen kleinen Betrag zur gesellschaftlichen Akzeptanz des Remote Viewing geleistet zu haben.

Lesen Sie weiter in: Vermisste Personen (6)

 

 

Vermisste Personen (3): Costa Concordia

 von Mike Bartel

27. Mai 2012, 10.30 Uhr, Erfurt, Kleine Synagoge
Ich stehe mit Tränen in den Augen vor dem Publikum und bin in den letzten Zügen meines Referates. Vereinzelt betreten Zuschauer den Raum. Im Saal der kleinen Synagoge herrscht Stille. Seltsam bedrückende Emotionen liegen in der Luft. Einige wiederkehrende Zuschauer hatten kurz vor Ende meines Referates den Raum verlassen, um nicht in Tränen auszubrechen. Erst jetzt nehme ich die restlichen Anwesenden wieder wahr. Zu stark wurde ich erneut in das Geschehen über das ich referierte eingesogen.


Remote Viewer schauen gern überall hin. Scheinbare Grenzen gibt es für uns nicht. Abgesehen von ethischen Grundsätzen gibt es unendliche Möglichkeiten, den Planeten selbst und auch das umgebende Universum etwas genauer zu untersuchen. Was aber genau mit uns als Monitor passiert, wenn wir „auf Reisen“ sind, durfte ich nun an einem praktischen Beispiel an mir selbst erleben. Als Viewer hatte ich bereits 2010 einen Knockout durch die Matrix hinnehmen müssen.

Das klassische Remote Viewer Team besteht aus einem Monitor und dem Viewer. Der Monitor übernimmt die Leitung der Session, wobei der Viewer für die Generierung der Daten zuständig ist.

Zu viel Sessions und zu viel „intensive“ Targets. Als Monitor jedoch war ich mir der psychischen Auswirkungen unserer Sessions nicht vollständig bewusst. Heute kann ich die Frage: „Was passiert mit uns, wenn wir Monitoren?“ eindeutiger beantworten. Den Viewer versuche ich immer durch geeignete Maßnahmen vor möglichen Spätfolgen durchgeführter Sessions zu schützen. Auch das reduzierte Wachbewusstsein eines Viewers innerhalb des Protokolls ist ein erster indirekter Schutz.

Natürlich findet immer ein energetischer Austausch zwischen Viewer und Target statt und der Viewer bleibt unbewusst mit den besuchten Targets verbunden. Das ist aber nur die halbe Wahrheit.
Auch der Monitor, also derjenige Teil, der während einer Remote Viewing Session vollkommen bewusst agiert, geht mit dem angepeilten Target in Resonanz. Sein Bewusstsein realisiert und bewertet schließlich alle Eindrücke, die der Viewer generiert. Starke emotionale Eindrücke des Viewers gelangen somit direkt in das Bewusstsein des Monitors. Dieses reagiert dann genau so wie im realen Leben und es kann zu enormen emotionalen Reaktionen führen. Unter Umständen „infiziert“ sich der Monitor der Session und die Eindrücke bewirken eine Art Traumata mit möglichen Spätfolgen.

Ich denke die wenigsten Remote Viewer sind sich dessen bewusst. Klar ist jeder gern ein cooler Typ. Aber glauben Sie mir. Die Matrix hält viele ungeahnte Überraschungen für uns bereit. Man weiß auch bei scheinbar harmlosen Target´s nie, was alles mit diesen verbunden ist.

So stehe ich also am Ende meines Vortrages aufgelöst und noch nicht zu einhundert Prozent ansprechbar vor dem anwesenden Publikum.

Mir ist es wie oben beschrieben tatsächlich ergangen. Nicht ohne Grund bin ich erst heute in der Lage, diese Zeilen ohne größere emotionale Nähe zum Erlebten zu schreiben. Ich war mir nicht bewusst, mich durch ein Target mit einer Art Traumata „infiziert“ zu haben. Dieses galt es erstens zu erkennen und zweitens natürlich aufzulösen. Die Techniken dazu stammen auch aus dem Remote Viewing. Ich werde am Ende des Artikels noch einmal näher darauf eingehen.

Was passierte also vor dem Pfingsttreffen 2012 der Remote Viewer? Was war der Auslöser für meine emotionalen Schwierigkeiten?

Spätestens an dieser Stelle möchte ich mich bei meinem Viewer Ralf bedanken. Ohne ihn wäre das Unterfangen niemals möglich gewesen. Ehre und Dank gebührt ihm! Dank gebührt auch dem Viewer Marco. Mit seiner Hilfe konnte ich die notwendigen „Reparaturen“ an/in mir selbst durchführen. Sie werden sagen „Reparaturen“ an/in mir? Wie geht denn so was?“ Auch dazu werde ich etwas später einige Informationen geben.

Sie erahnen an dieser Stelle, dass es sich womöglich um ein gefährliches Target gehandelt haben muss und das ich einen Remote Viewer bewusst in so ein brisantes Target schickte. Ich kann Ihnen versichern, dass in dem mit mir zusammen arbeitenden Team ein jeder genau weiß, wohin er den anderen schicken darf.

Mit diesem Grundsatz formuliere ich also am Morgen des 19.01.2012 das Target für meinen Viewer Ralf. Folgen Sie mir in Gedanken zurück zum Januar dieses Jahres. Am Freitag den 13.01.12 läuft die Costa Concordia auf ein Riff und kentert.

Mich erreicht diese Information erst einige Tage später, da ich auf einem Kurztrip unterwegs war.
Was für Verkettungen gibt es bei diesem Ereignis!  
Ein
Schiff, dessen Name Concordia lateinisch „Eintracht“ bedeutet, welches 13 Decks mit Namen von 13 EU-Staaten besitzt havariert an einem Freitag den 13. Januar 2012. Ein wahrhaft schwarzer Freitag. Gespannt und voller Anteilnahme verfolge ich die Rettungsaktionen und die mutigen Einsätze der Teams, insbesondere der Taucher. Die Tage vergehen und immer wieder werden vermisste Personen geborgen. Viele leider tot.

Am Morgen des 19.01.2012 entschloss ich mich aktiv an der Suche nach eventuell lebenden vermissten Personen zu beteiligen. Es war wie eine Eingebung  und niemand konnte mich von meinem Vorhaben abbringen. Die Zeit bis zur abendlichen Session verbrachte ich mit Vorbereitungen. Es gab eine Menge Fragen zu berücksichtigen. Wie bekomme ich den Viewer in dieses energetisch hoch aufgeladene Gebiet? Wo auf diesem riesigen Schiff soll ich beginnen zu suchen? Was mache ich, wenn wir fündig werden? Wem kann ich eventuelle Ergebnisse zukommen lassen?   Fragen über Fragen. Die Zeit jedoch tickt unaufhaltsam.

So verabrede ich mich daraufhin mit dem bewährten Viewer Ralf, der natürlich keine Ahnung hat, in welches Target ich ihn am Abend des 19.01.2012 schicke. Ich hatte mir wie schon erwähnt den Tag Zeit genommen, um die genaue Vorgehensweise zu planen. Sie werden zu Recht bemerken, kann man so etwas überhaupt planen? Es ist ein großes Schiff. Es bedarf einiger Überlegungen um verwertbare Orts- bzw. Wegbeschreibungen vom Viewer zu erhalten. Es war meine feste Absicht bei positivem Sessionergebnis den mutigen Tauchern vielleicht doch genau die eine Information zukommen zu lassen, um den Blick noch in eine andere Richtung zu wenden. Was hatte ich schon zu verlieren? Eine vermisste Person jedoch eventuell ihr Leben! 

Ihnen lieber Leser sei gesagt, diese Session ist NICHT zum Nachahmen geeignet. Die benannten Viewer sind sehr gut an der RV-Akademie ausgebildet und haben eine mehrjährige Praxis.

Die Transkription dieses Projektes soll Ihnen die Möglichkeit bieten, einmal hinter die Kulissen eines Remoteviewer-Teams zu werfen. Genug der Worte und ab in die Session.

Sessionbeginn: 19.01.2012 - 19.30 Uhr
Targetformulierung und Koordinaten:
Die Costa Concordia zum Zeitpunkt des 19.01.2012 um 19.00 Uhr.
                                     911 997
                                     671 656
                                     391 744        

Nach Übergabe der Koordinaten beginnt die Session mit dem Ideogramm in Stufe 1, das der Viewer Ralf in 4 Abschnitte teilt. Ich kenne die Viewing-Qualitäten von Ralf und bemerke sofort, dass er bereits vollkommen „on target“ ist. Aber sehen Sie selbst.

Seite 1: Stufe 1/ Abschnitt A1

- weiß
- gelb
- blau
- grün

AI: eilig
AI: muss schnell gehen

- groß
- weit
B1: Kunst in Natur

Wie gut kann man in diesem frühen Stadium des Protokolls ein derartiges Target beschreiben? Selbst die persönlichen Eindrücke unter AI können nicht zutreffender wiedergegeben werden. Zugegeben mutet die erste Bewertung (B1) ein wenig sarkastisch. Aber bedenken Sie, dass mein Gegenüber nicht weiß, wo er sich befindet. Schauen wir uns den folgenden Abschnitt der Stufe 1 an.


Seite 1: Stufe 1/ Abschnitt A2

- weich
- klein
- rot
- was graues

- irgendwie kühl
- Verzweiflung

- suchen

Bereits hier dringt der Viewer direkt ins Target ein.Sollte Ihnen beim Lesen ab und zu ein Schauer über den Rücken laufen, dann ergeht es Ihnen wie mir als Monitor der Session. Sie dürfen auch berechtigt staunen, über welche Viewerqualitäten die Leute unseres Teams verfügen. Mir sind die staunenden Blicke des Publikums Erfurt noch gut in Erinnerung.

Nun aber weiter im Protokoll. Ich habe die für mich wesentlichen Eindrücke für Sie kenntlich gemacht. Der dritte Abschnitt ergab folgende Eindrücke:


Seite 1: Stufe 1/ Abschnitt A3

- weich
- weiß
- klein

AI: ist weit weg
- verloren
- verlassen

- festes
- gelblich
- hellblau
- kalt
- gibt was dunkles
- grau

Sie werden auch hier die Verbindungen der Eindrücke mit dem Target erkennen. Zu Ihrem Verständnis des Eindruckes unter „AI: ist weit weg“ ist zu bemerken, dass sich der Viewer Ralf zum Zeitpunkt der Session in Norddeutschland befindet.

Es folgt der vierte Abschnitt mit folgenden Eindrücken.

 

Seite 1: Stufe 1/ Abschnitt A4
- weich
- klein
- umgeben von etwas Hohem
- dunkel
- kalt
- einsam
AUL/s: wie Trauer





 

 


Natürlich sind mir die Eindrücke „weich, klein“ in den Abschnitten A2, A3 und A4 nicht entgangen.



Aber schauen wir uns den Fortgang der Session an. 

 Die Wiederholung der Stufe 1 beginnt mit der nochmaligen Übergabe der Koordinaten und der Viewer Ralf teilt das nachfolgende Ideogramm nun in drei Abschnitte.

Seite 2: Stufe 1/ Abschnitt A1
- weich
- klein
- zerbrechlich
- zart
- durchscheinend
- einsam
- allein
- dunkel
- kalt

B1: künstlich + natürlich





 

Seite 2: Stufe 1/ Abschnitt A2
- massiv
- kalt
- ohne Leben
- uneben
- spitz
AI: Vorsicht Verletzungsgefahr
- klein

- weich

- rot / rötlich

- eiskalt

- Trauer

 

 

 SessionCosta6


Seite 2: Stufe 1/ Abschnitt A3
- klein
- schwarz
- rot
- weiß/bleich
- blass
- allein
- kalt
- dunkel
- nichts da

 

 

 Die Stufe 2 bestätigt noch einmal die Eindrücke und wir fahren mit der Stufe 3 fort. Ich habe die Eindrücke von Ralf nachträglich leserlich im Bild platziert.

Costa st3Bitte platzieren Sie genau jetzt ein virtuelles Lesezeichen in Ihrem Kopf. Sie werden die Zusammenhänge etwas später in der Session wiederfinden.

Ab diesem Punkt galt es, jedem Eindruck, der einen Hinweis auf Leben darstellt, nachzugehen. Sie nachfolgende Stufe 4 brachte in der Spalte AI folgende Eindrücke.

Stufe 4 Spalte EI
- Trauer
- Wut
- Einsamkeit

Wie sollte man den Fortgang dieser Session realisieren? Wir wissen, der Viewer ist vor Ort. Eine Vielzahl von Eindrücken physikalischer und emotionaler Art stehen schwarz auf weiß auf dem Papier. Der Viewer Ralf ist nicht dort, um sich das Schiff anzusehen, sondern um eventuelle Örtlichkeiten von Personen zu lokalisieren. Eine Entscheidung muss her.
Ich entschloss mich den Eindruck „Einsamkeit“ auf das eventuell verursachende „EI“ in der Stufe 6 zu untersuchen.

Stufe 6, Spalte AI: Einsamkeit

Aufschlüsselung von „allein“:

- niemand da
- allein
- will da weg

- niemand sonst da
- gehört da nicht hin
- wurde platziert
- Verzweiflung

Sie werden mir beipflichten. Die Eindrücke könnten auf ein Lebewesen hinweisen. Eine Zuordnung zu einem Menschen ist an dieser Stelle jedoch zu voreilig. Genauso gut kann es sich um ein geliebtes Haustier wie eine Katze, Vogel, Hamster… handeln.

Lokalisierung des Eindruckes „allein“

An dieser Stelle darf ich als Monitor keinen Fehler begehen. Ich darf noch nicht davon ausgehen, dass wir eine Person anpeilen.
Das wäre ein unzulässiger Eintrag des Monitors und die Session wäre wertlos.

Es macht auch keinen Sinn nach auffälligeren fremden emotionalen Eindrücken zu suchen. Die Zeit des Viewers Ralf tickt und auch unter Höchstform ist dieser nach 1.5 bis maximal 2 Stunden „verschlissen“. Nach Überschreiten dieser Zeitspanne laufe ich Gefahr, dass der Viewer aus dem Target fliegt und das Wachbewusstsein wieder die Oberhand gewinnt. Effektives Handeln ist also gefragt.

Natürlich habe ich mir im Vorfeld auch über die Eventualität Gedanken gemacht, wie eine Lokalisierung auf diesem gewaltigen Schiff vonstatten gehen kann. Ich habe das Schiff bereits vor der Session in 5 gleiche Abschnitte geteilt.                      

              
                                                               Bild: Skizze der Costa Concordia

            

1

2

3

4

5

Die Abfrage der Herkunft des Eindruckes „allein“ bezog sich eindeutig auf den Abschnitt 3.

Vor einigen Absätzen bat ich Sie um ein virtuelles Lesezeichen. Bitte prüfen Sie, ob Ihnen die Eindrücke noch präsent sind. In dem vom Viewer identifizierten Bereich befinden sich oberdecks Schwimmbäder. Das folgenden Bilder verdeutlichen die Schiffsaufbauten.

Schiff1hoch


© Matteo Berlenga - Fotolia.com









...obiges Bild mit Zoom auf die Position des Viewers mit den Eindrücken hart, grau, massiv (siehe Stufe 3)

 Ich habe für Sie die grobe Position des Viewers gekennzeichnet. Uns bleibt der Blick ins Schiffinnere an dieser Stelle leider verwährt. Der Viewer Ralf ist allerdings seit Sessionbeginn innerhalb dieses Schiffes. Vergleichen Sie an dieser Stelle die Skizze der Stufe 3.

Bitte übersehen Sie nicht folgende Eindrücke aus der Skizze der Stufe 3: hart, grau, massiv.

Genau jetzt öffnen Sie Ihr persönliches Lesezeichen mit dem Eindruck von „hellblau“ im oberen Bereich der Skizze.

Wenn Sie nun gedanklich eine Peilung vornehmen, dann erkennen Sie die ungefähre Position des Viewers. Wir befinden uns im Inneren des Schiffes unterhalb der Wasseroberfläche. Unter uns scheinen die Eindrücke felsig und oben könnte der blaue Eindruck auf den Himmel deuten.

 Ich führe an dieser Stelle gern noch einmal die Eindrücke aus der zweiten Seite des Protokolls (Stufe 1) an:

Abschnitt A1:
- weich
- klein
- zerbrechlich

- zart
- durchscheinend
- einsam
- allein
- dunkel
- kalt

B1: künstlich + natürlich

Abschnitt A2:
- massiv

- kalt
- ohne Leben
- uneben
- spitz
AI: Vorsicht Verletzungsgefahr
- klein

- weich

- rot / rötlich

- eiskalt

- Trauer

 









 

Natürlich ist jedes Segment des durch mich virtuell geteilten Schiffes zu groß um eine sinnvolle Lokalisierung einer eventuellen Person durchzuführen.
Ich lasse den Viewer also dieses dritte Segment separieren und gleichzeitig zoomen. Jetzt frage ich wiederum die Position des Eindruckes „allein“ ab.
Lokalisierung des Eindrucks „allein“ mit anschließender Wiedergabe von Eindrücken im Segment 3 des Schiffes.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eindruck „allein“:
- nichts anderes da
- keine Artgenossen
- braucht Schutz
- will oder soll da weg

 

Ich lasse den „Fundort“ mit „Ort X“ bezeichnen und weise den Viewer Ralf an, eine Ortsbeschreibung vorzunehmen.

SessionCosta13
Wenn wir nun gemeinsam die Eindrücke aufarbeiten, dann bestätigt sich die Position des Viewers Ralf innerhalb des Schiffes. Der Ort X scheint sich im Bereich der Schwimmbäder mit den Glasaufbauten unterhalb der äußeren Wasser-oberfläche zu befinden. Der Ort X scheint nicht geflutet zu sein. Jedenfalls nicht vollständig. Unten könnte der Untergrund durch die Glasaufbauten ins Innere des Schiffes ragen.

So erklärt sich auch der Eindruck „manchmal sieht man den Himmel“. (vergleichen Sie die Skizze in Stufe 3)

Vergessen wir aber an dieser Stelle nicht das Ziel der Session. Wir suchen verschollene Personen!

So weise ich den Viewer nochmals an, im virtuell gezoomten Bereich des Schiffes nach fremden Emotionen (EI) zu suchen.

Natürlich „tarne“ ich meine Frage nach Bestätigung des Eindruckes fremder Emotionen durch eine gekünstelte Langeweile meinerseits. Der Viewer Ralf schöpft keinen Verdacht und prompt folgt eine „Beschreibung von Person 1 an Ort X“. Na endlich….






 

Mir steigen die Tränen in die Augen. Aber ich muss meine Emotionen strikt vor dem Viewer Ralf verbergen. Er darf keinesfalls wissen, wo ich ihn hinschickte. Sämtliche Bemühungen wären sonst wertlos. Wenn Ralf schon fremde Emotionen wahrnimmt, dann sollte der Versuch des Ansprechens von P1 vielleicht nicht umsonst sein.

Läuft Ihnen ein Schauer über den Rücken? Atmen Sie vor dem Weiterlesen bitte noch einmal tief durch.
Ich weise den Viewer an, die Person anzusprechen. Ralf gibt an dieser Stelle folgenden persönlichen Eindruck wieder:
 

          

AI: eiskalt, ohne Bewegung, viel Leben ist nicht mehr da

 

Wundern Sie sich an dieser Stelle bitte nicht, dass Ralf seine Eindrücke so anteilnahmslos zu Protokoll gibt. Ich bezeichne ihn gern als einen Profi, der innerhalb einer Session vollkommen diszipliniert arbeitet.
Für mich bedeutet die Aussage: “…viel Leben ist nicht mehr da“ aber nicht, dass kein Leben da ist. Also weise ich Ralf noch einmal an, die Person P1 anzusprechen.

Eine der ersten Fragen meinerseits lautete: 

Wie lange kannst du noch bleiben?   

Die Person P1 hat den Viewer Ralf wahrgenommen und antwortet erstaunt „wer bist du?“

 

- Nicht mehr lange…
- Kommt schnell…
- Es ist so kalt und ich kann mich nicht mehr bewegen…
- Nein bleib hier, lass mich nicht allein…

P1 spricht in der Einzahl. Sie hat Ralf wahrgenommen. Ich selbst bin in diesem Moment der unsichtbare Beobachter. Mein Werkzeug ist Ralf.
Wenn Sie den gescannten Text vom Viewer Ralf lesen, werden Sie oftmals Rechtschreibfehler bemerken. Es handelt sich um eine „künstliche“ Rechtschreibschwäche. Bitte bedenken Sie, das Wachbewusstsein von Ralf ist heruntergefahren.

Mich zerreißt es fast und ich habe Mühe meine Gefühle unter Kontrolle zu halten.
Ab jetzt tickt die Uhr erneut. Und zwar für Person 1

Kurz zurück.
Person 1:
- jung, weiblich, noch keine Frau aber auchkein Kind,
- schwarze Haare, mittellang, blass, hat was Rotes an.

Ich versuche weitere Angaben zur Ortsbeschreibung von Person 1 zu erhalten.
…irgendwas mit Wetter, Bad
…Insider kennen das
Erinnern Sie sich an das durch uns identifizierte und selektierte Segment 3 des Schiffes!
So schwer es mir fällt. Ich sehe mich gezwungen den Viewer nun aus dem Zielgebiet zu nehmen und die Session zu beenden. Wir können physisch nicht helfen. Jetzt gilt es die wichtigsten Erkenntnisse der durchgeführten Session zusammenzufassen und auf irgendeinem Weg zu den Rettungsteams vor Ort zu bringen.


Mein Plan war es, die notwendigen Kontakte über die Medien zu initiieren. Die Berichterstattungen liefen ja immer noch täglich. Noch am Abend der Session setzte ich mich ans Telefon und rief den RBB (Radio Berlin Brandenburg) an. Nach einer kurzen Ansprache meinerseits bemerkte eine freundliche Stimme am anderen Ende des Telefons wörtlich: „Sie waren doch gar nicht vor Ort!“. Freundlicherweise wurde mir die Telefonnummer des Bayrischen Rundfunks mitgeteilt, der anscheinend mit der Berichterstattung vor Ort betraut war. Auch dort wurde ich freundlich empfangen und wie abgesprochen erwiderte eine freundliche Stimme am anderen Ende des Telefons den mir schon bekannten Satz: „Sie waren doch gar nicht vor Ort!“. Ich hakte nach und tatsächlich wurde mir die Information übermittelt, ich sollte mein Anliegen direkt beim NRD vortragen. Es folgte wiederum ein kurzes Telefonat mit dem Konsens mein Anliegen per E-Mail an den NDR zu senden.

Voller Tatendrang schrieb ich eine kurze Mail und hinterließ meine Rückrufnummer. Der Viewer Ralf war zu diesem Zeitpunkt bereits eingeweiht und sichtlich erstaunt von der Session.

Jetzt hallen uns beiden die Worte von Person 1 in den Ohren.

- Nicht mehr lange…

- Komm schnell…

- Es ist so kalt und ich kann mich nicht mehr bewegen…

- Bleib hier, lass mich nicht allein…


Eine schlaf- und endlose Nacht folgte. Mein Telefon lag stumm neben mir. Die Gedanken von Ralf und mir kreisten um Person P1. Wir fanden Sie fast leblos und mussten sie so früh wieder verlassen um die vermeindliche Hilfe zu organisieren.

Aber niemand wollte uns hören! Niemand wollte uns Glauben schenken. Es wäre doch nur ein Hinweis an die Rettungskräfte, den Blick in den von uns beschriebenen Bereich des Schiffes zu werfen.


Ein Tag verging und Marco (ebenfalls ein Remote Viewer, mit dem ich viele interessante Projekte) durchführerecherchierte in der Zwischenzeit nach Kontaktpersonen direkt vor Ort in Italien. So kontaktierten wir daraufhin 3 Kommunalpolitiker der angrenzenden Stadt. Die Zeit schritt erbarmungslos voran und das Ergebnis all unserer Bemühungen war gleich Null.

Weder von den kontaktierten Medien noch von den Politikern vor Ort bekamen wir irgendeine Anfrage bzw. Reaktion.

Die letzten Worte dieser jungen Frau bohrten sich in mein Gedächtnis.

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Mikes Anstrengungen waren, wie sich herausstellte, völlig nutzlos. In Berichten des amerikanischen Abschlussberichtes zum Remote Viewing-Projekt wäre dieser Fall unter "nicht hilfreich" eingestuft worden.

Dafür ist die Richtigkeit der Angaben bedeutungslos, wenn sie nicht benutzt wurden oder Helfer die Person auch allein fanden.
Das Problem in solchen Fällen ist immer das Feedback. Haben sich die beiden in der Session etwas zusammengesponnen oder waren sie tatsächlich da?

Dazu gab es in diesem Fall ein Nachspiel.

Lesen Sie "Vermisste Personen (4): Nachspiel"

 

 

 


         

Vermisste Personen (4): Costa Concordia - das Nachspiel

Heute frage ich mich manchmal ob es besser gewesen wäre, diese junge Frau auf ihren letzten Minuten zu begleiten. Unsere Informationen haben nichts bewirkt. Besser wäre es gewesen, wir hätten sie weiter begleitet und wenigstens etwas Sterbehilfe geleistet.
Mädchen verzeih uns! Unsere Intention war es zu helfen. Wir konnten nicht ahnen, dass niemand unsere Informationen nutzen wollte.

Ist unsere Gesellschaft reif für Remote Viewing?

Diese Frage habe ich mir danach unzählige Male gestellt. Schauen Sie doch bitte mal in die Zeitung! Schalten Sie die Nachrichten ein! Die Medienlandschaft ist vollgestopft von Informationen. Darunter wichtige und weniger wichtige Nachrichten. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Natürlich ist es schwierig dem Anspruch auf Wahrheit gerecht zu werden. Das Internet ist überfüllt mit Informationsmüll.
Wen also verwundert es, dass die Medien unsere Informationen nicht ernst nahmen. Heute habe ich mehr Verständnis zu dieser Thematik.
Wer glaubt schon diesen „Spinnern“, die mittels Fern-wahrnehmung sonderbare Ergebnisse präsentieren.


Targetauswahl und die Folgen

Für mich als Monitor war diese Session noch lange nicht vorbei. Allerdings ahnte ich das zum damaligen Zeitpunkt noch nicht. Ich habe bewusst alle Informationen des Viewers Ralf verarbeitet. Einen Schutz für mich gab es nicht. Sämtliche Eindrücke wurden von meinem Wachbewusstsein aufgenommen und mit den dazu gehörigen Emotionen abgespeichert. Die letzten Worte dieses Mädchens holten mich regelmäßig ein.
Es folgten depressive Phasen. Das Thema war allgegenwärtig. Mein Vortrag beim Pfingsttreffen der Remote Viewer in Erfurt war für mich der Anstoß nach einer Lösung zur Bewältigung dieses Traumas zu suchen.
Wenn Sie mir auf der Straße begegnen, würden Sie denken, ich sei ein taffer abgeklärter Mann, den so schnell nichts umhaut. Das dachte ich auch. Jedem, der mich in Erfurt während des Vortrages sah, bot sich ein anderes Bild. Ein Referent, der sehr angeschlagen von den dramatischen Ereignissen auf der Costa Concordia berichtet.

Brain Tuning

Eine Lösung musste her. Sie werden fragen, warum ich keine ärztliche Hilfe in Anspruch nahm. Die Antwort ist einfach. Ich gestatte niemandem den Zugriff auf meinen Geist. Heute muss ich das korrigieren. Ich gestatte fast niemandem den Zugriff auf meinen Geist. Hätten Sie an meiner Stelle einem Schulmediziner erzählt, sie seien ein Remote Viewer und hätten sich auf den Reisen ein Trauma eingefangen. Ich glaube die Jacke mit den endlosen Ärmeln und endlose Sitzungen wären mir sicher gewesen.
Was halten Sie davon einen Viewer in die Tiefen meines Minds zu schicken, um den/die entsprechenden „Schalter“ zu betätigen. Ja ich weiß, es hört sich sehr gewöhnungsbedürftig an. Im Grunde ist es nur eine Abkürzung des Weges einer Therapie. Ich hatte einfach keine Lust immer und immer wieder das Erlebte zu „durchleben“ bis sich eine Erlösung einstellt. Diese Erlösung ist doch im Grunde nichts anderes als eine Trennung eines Ereignisses von den Emotionen. Das Erlebte darf dann gern als Erfahrung abgespeichert werden. Die dazugehörigen Emotionen brauche ich nicht mehr.
Jetzt geschieht also etwas Faszinierendes. Salopp gesagt schickte ich eine andere Person in mich selbst hinein. Diese Person ist Marco. Er genießt, wie alle anderen Viewer unseres Teams, mein vollstes Vertrauen.
Warum aber Marco? Er ist Wissenschaftler, extrem selbstkritisch, ein wundervoller Remote Viewer mit einer bestechenden Eigenschaft. Er lässt sich sozusagen zentimetergenau im Zielgebiet manövrieren! Diese Session habe ich „doppelt codiert“ durchgeführt. Sämtliche Abfragen und ganz besonders die aktiven Anweisungen wurden nicht direkt an den Viewer Marco übermittelt.
Therapeutische Ansätze mittels Remote Viewing. Diese Thematik ist äußerst interessant, soll aber nicht Gegenstand dieses Artikels sein. Allerdings möchte ich Ihnen die Eindrücke eines Remote Viewers nicht vorenthalten, der sich während einer Session in einer anderen Person aufhält.
Ich bin mir durchaus bewusst, dass Sie bei meiner Aussage Skepsis walten lassen. Das ist auch vollkommen in Ordnung. Ich möchte kurz die Ausgangssituation zusammenfassen.
Einerseits steht das Ereignis des verunfallten Schiffes und andererseits Marco und ich selbst. Marco hat das vorherige Geschehen wie jeder andere, über die Informationen der Medien wahrgenommen. Ich selbst bin sozusagen doppelt mit dem Ereignis verbunden. Erstens die Wahrnehmung wie jeder andere auch, die über die Medien impliziert wird. Zweitens durch den direkten bewussten Kontakt durch die bereits beschriebene Session.
Das Ziel meines Vorhabens dient vereinfacht ausgedrückt der Korrektur meines Beobachterstatus und damit die Trennung meiner Emotionen vom Sterbeprozess der weiblichen Person. Der ausführende Remote Viewer (Marco) soll in meinem eigenen Bewusstseinsfeld die von mir beauftragten Anpassungen durchführen. Natürlich habe ich Schutz-maßnahmen ergriffen, um Marco vor Kontamination mit meinen „unerwünschten“ Emotionen zu schützen.
Bitte wundern Sie sich wiederum nicht, wie früh Marco „on“ ist. Ich erwähnte schon im vorherigen Kapitel die Qualitäten unseres Remote Viewer Teams.
Ich übergebe Marco also die Koordinaten und ab geht es in die Session.
Das folgende erste Ideogramm
teilt Marco in 2 Abschnitte.

 - grau

 - flächig

 - glatt

 - riecht komisch

 - verwirrende Struktur

 AUL/s: da kann man sich ohne

 weiteres verlaufen

 - nach rechts höher werdend

 AI: wirkt wie gebaute Struktur

 AUL: Ägypten

 - am Ende immer noch der komische Geruch

 AI: wirkt ungesund das Ganze

 Die abschließende Bewertung des Abschnittes

A1 lautet: Gebäude / Komplex

 

 

Berechtigterweise werden Sie jetzt einwenden, der Viewer ist nicht im Target. Aber geben Sie mir einen Vertrauensbonus. Marco ist sehr wohl bereits vollkommen im Zielgebiet. Vergessen Sie nicht, ich bin mit der Costa Concordia auf eine besondere Art und Weise verbunden. So schlagen natürlich die kompletten Eindrücke des Projektes durch.
Ich war während der Session nun aber auch gespannt, welche Eindrücke Marco aus dem zweiten Abschnitt generiert.

Eine kleine Randbemerkung sei mir noch gestattet. Marco hat absolut keine Ahnung, wo ich ihn hinschickte!

Hier Marcos Eindrücke aus dem zweiten Abschnitt.

A2:
- da hatte einer einen Plan

- der ist gewaltig in die Hose gegangen

- man kann die Auswirkungen

schon als Katastrophe bezeichnen


Den Viewer drängt es, umfassende
eigene emotionale Eindrücke herauszuschreiben.

 


EI:
- in heller Panik

- das hätte so nicht laufen dürfen

- war ganz anders geplant

- Hektik

- Handlungsnot

- ich muss jetzt was machen

- sieht der Katastrophe zu

- umfassende Panik

- rennt komischerweise nicht um sein Leben

 

Als abschließende Bewertung folgt:

- beschissene Situation








Was sagen Sie nun? Der Viewer hat die komplette Situation gegriffen. Nicht nur das bestürzende Ereignis der Costa Concordia, sondern auch das beobachtende Team mit Ralf und mir. Natürlich können wir nicht um unser Leben laufen. Wir sind nur die indirekten Beobachter. Selbstverständlich war das Ziel unserer Bemühungen anders geplant.

 

Die formulierte „Katastrophe“ war von Marco als Metapher gemeint. Das diese Metapher allerdings einhundertprozentig zutraf, ahnte er nicht.

Die Wiederholung der Stufe 1 des Protokolls war noch interessanter. Marco identifizierte auf dem Ideogramm drei Zeitpunkte (t1, t2 und t3). Die Beschreibung des Abschnittes und die Aufschlüsselung der Ereignisse zu den angegebenen Zeitpunkten fasse ich für Sie zusammen.

- Ablauf der Katastrophe oder Ereignisse

- aus „ich“ Perspektive

- als wäre ich in „dem“ drin

AI: gefällt mir überhaupt nicht, will da weg

Marco ist bereits in mir selbst und sieht die Ereignisse mit meinen Augen. Kein Wunder, dass es ihm nicht gefällt.

Sie glauben mir nicht? Dann lassen Sie sich von den kommenden Wiedergaben von Marco überzeugen. An dieser Stelle füge ich die komplette Stufe 2 für Sie ein und kommentiere die wichtigsten Wiedergaben.

Er gibt Folgendes zu Protokoll.

 

 Abschließendes AI: Zeitintervall scheint relativ eng begrenztes Ereignis.
Die verwendete Metapher unter t3 trifft das Ereignis wieder vollkommen. („ein Schiff kann nicht weiter sinken als auf den Grund“) Wie recht Marco doch hat.

Ich habe den Viewer Marco also in mir selbst und dieser gibt das Geschehen aus meinem Blickwinkel wieder. Allein dieser Fakt stellt eine Meisterleistung des Viewers dar. Mein Ziel ist allerdings noch nicht erreicht. Ich habe Marco lediglich an der gewünschten Stelle platziert.
Sie werden Verständnis haben, dass ich mein Innerstes natürlich nicht outen möchte. Deshalb gebe ich nur ansatzweise Auszüge aus dem weiteren Protokoll bekannt.
In der Stufe 4 des Protokolls bagatellisiere ich Marcos persönlichen Eindruck von: „will da nur weg, ist scheiße da“ und lasse ihn fortfahren. Als fremde emotionale Eindrücke gibt er wieder: „P1 in Panik".
Um sicher zu gehen, dass Marco mich selbst als P1 identifiziert, lasse ich eine kurze Personenbeschreibung durchführen.

   P1               

 

- männlich

- jünger als Mike

- mein Alter oder älter

- sportlich fit

 

Wundern Sie sich bitte nicht über den Vergleich des Alters von P1 mit mir selbst. Mit Verlaub darf ich behaupten, oder hoffenJ, jünger zu wirken, als ich tatsächlich bin. Der Eindruck von sportlich fit sollte ebenfalls zutreffen. Mein Ego ist jedenfalls begeistert.
Ich gehe also den nächsten Schritt und frage die emotionale Ebene von P1 (also mir selbst) ab.

 Emotionale Ebene von P1:

 

- oberflächlich ruhig

- unten drunter unsicher wie Teenager

- Gefühle wie in Waschmaschine gehauen


 

Marco hat mich also am Schlafittchen. Nur gut, dass es ohne sein Wissen geschah. Jetzt frage ich den gesundheitlichen Status von P1 ab.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich bin endlich am Ziel und kann nun mit Hilfe des Viewers in mir selbst agieren. Nun folgen aktive Techniken. Auch der Viewer Marco ist bis zum heutigen Zeitpunkt nicht zu einhundert Prozent über deren Inhalt informiert. Sie erinnern sich an meine Worte, niemandem Zugriff auf meinen Geist zu gestatten.
Für Sie, liebe Leser, ist die Session deshalb ebenfalls an dieser Stelle zu Ende. Eines jedoch darf ich Ihnen noch mitteilen.
Ab diesen Zeitpunkt konnte ich mit der Gesamtsituation vollkommen anders umgehen. Dieser Artikel ist daraufhin entstanden. Ich habe aus dem Erlebten eine Menge gelernt. Die an das Ereignis gekoppelten Emotionen konnte ich auflösen.
Mir bleibt an dieser Stelle nur noch einmal allen beteiligten Personen, vor allem den Viewern Ralf und Marco, meinen Dank und Respekt zu zollen. Mein Dank gilt auch Ihnen als Leser, der Sie bis hier durchgehalten haben.

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Damit glaubte Mike, diese Zielgebiet endlich erledigt zu haben. Er hatte gespürt, was Spiegelneuronen beim Monitor auslösen  können und hatte die Folgen bearbeitet. Es gab dann aber noch ein Ereignis, das sich zu diesem Ziel einfand.

Vermisste Personen (5) Costa Concordia - ein Nachschlag

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