Remote Viewing Akademie
Schulung - Forschung - Beratung

Remote Viewing und Betriebswirtschaft - Aufwand und Kosten

von Robert Riedzeck

Nun noch ein Wort zu Aufwand und Kosten. Ein Auftraggeber will schließlich wissen, was auf ihn durch die Hinzuziehung eines Remote Viewer- Teams an Kosten zukommt.

Um eine brauchbares Ergebnis zu erhalten, sollten mindestens zwei Monitor-Viewer-Teams an den Start gehen, des Team mit der identischen Aufgabenstellung. Besser wären drei Teams, aber hier sind Ressourcen meinst schon am Ende. Optimal wäre es natürlich, wenn die Teams zum selben Zeitpunkt das Target abarbeiten, so sind die Sessionergebnisse ab besten vergleichbar. Die Zeitpunkte zur Abarbeitung der Targets sollten also nicht zu weit auseinander liegen, eine Differenz von vierundzwanzig Stunden ist vertretbar. Randbedingungen im Business-Bereich sind oft sehr dynamisch, damit kann diesem Verhalten entsprochen werden.
Wenn davon ausgegangen wird, dass der Monitor die Vorbereitung, Auswertung und Präsentation der Sessionergebnisse selbst übernimmt, sind vier Personen dabei.

Dann könnte eine grobe Aufwandsabschätzung etwas wie folgt aussehen:

Abstimmung mit dem Auftraggeber

Anfahrt, Abstimmungsgespräch und Rückfahrt, sind in der Regel schwer abzuschätzen. Aus diesem Grunde wir hier eine Aufwandspauschale von 750 Euro angenommen.

Vorbereitung der Session durch den Monitor

Für die Formulierung des Targets und die Planung der Session wird ein Aufwand von ca. 1,5 Stunden angenommen.

Durchführung der Session

Hier sollte ebenfalls von ca. 1,5 Stunden ausgegangen werde. Gewöhnlich wechselt man mit dem Viewer vor und nach der Session noch einige Worte. Im Verlauf der Session kann es notwendig werden eine Pause einzulegen oder am Ende der Session eine Herausführung dranhängen zu müssen.

Auswertung der Session

Der zeitliche Aufwand für  Auswertung der Sessionergebnisse kann sehr variieren, ein guter Durchschnittswert für den Anfang sind ca. 4 Stunden. Darin enthalten ist dann auch der Abgleich der Sessionergebnisse, wenn mehrere Sessions auf dasselbe Target gemacht wurden. Sind mehr als zwei Teams am Start, erhöht sich der zeitliche Aufwand möglicherweise.

Ausarbeitung einer Präsentation für den Auftraggeber

Auch hier sind die zeitlichen Aufwände nur grob abschätzbar und auch die finanzielle Leistungsfähigkeit des Auftraggebers sollte hier im Blick behalten werden. Ein Manntag (MT) sollte ausreichen.

Präsentation beim Auftraggeber

Der zeitliche Aufwand sollte mit 0,5 MT ausreichend sein, bei Präsentationen die umfangreicher sind, muss dann entsprechend mehr Zeit kalkuliert werden. Die Abschätzung der Reisekosten liegt hier bei 500 Euro.

Gesamtaufwand

Geht von einen moderaten Stundensatz von 80 Euro netto aus, ergibt sich der Gesamtaufwand wie folgt:

Abstimmung mit Auftraggeber                                   750,00     €
Vorbereitung der Session durch den Monitor            240,00     €
(zwei Monitore x1,5 Stunden x 80 Euro/Stunde)
Durchführung der Session                                         480,00     €
(vier Personen x 1,5 Stunden x 80 Euro/Stunde)     
Auswertung der Session                                            320,00     €
Ausarbeitung der Präsentation                                  640,00     €
(1 MT zu 8 Stunden x 80 Euro/Stunde)                    
Präsentation beim Auftraggeber                                820,00     €
(Reisekosten 500 Euro + 0,5 MT)
_____________________________________________________
Gesamtkosten                                                       3250,00     € 

Das sind die Nettokosten, die dem Auftraggeber in Rechnung gestellt werden. Zieht man davon die Kosten ab die entstehen, um diesen ganzen Prozess erfolgreich durchzustehen, bleibt nicht mehr so viel übrig. Auf diese Kostenrechnung wird hier verzichtet, da dies individuell sehr unterschiedlich sein kann.

Das hier beschriebene Beispiel soll nur einen groben Überblick über die Strukturen, Prozesse und Aufwände für das BRV aufzeigen.

 

 

 

Remote Viewing und Betriebswirtschaft - Fallbeispiel 3

von Robert Riedzek

Fast jeder kennt die Situation, bei dem der Verstand sehr eindringlich behauptet, recht zu haben und genau das zu voranzutreiben, von dem das Gefühl sagt „lieber nicht!“. Man hört nur auf den Verstand und investiert viel Energie, Geld, Zeit und Nerven und bemerkt schon am Beginn, dass es nicht so richtig läuft wie geplant. Jetzt wird noch mehr Druck gemacht, denn: es MUSS jetzt sein, sonst wäre ja der bisherige Aufwand völlig umsonst gewesen. Letztlich läuft alles aus dem Ruder und man kann nur noch Schadensbegrenzung betreiben. Ja, hätte man nur auf seinen „Bauch“ gehört. Der „Verstand“ sagt einfach „Tschuldigung, kann ja mal passieren, keiner ist vollkommen …“ und sucht schon nach dem nächsten Planungsziel.

Die Firma „Hire and Fire“ hatte sich ein Großprojekt an Land gezogen und über die Jahre schon mehrere Projektleiter verschlissen. Dem noch aktuell tätigen Projektleiter fiel zu dem immer noch größer werdenden Berg an Problemen kaum noch etwas ein. Wurde ein Problem gelöst, kam mindestens eines dazu und brachte noch seine Brüder und Schwestern mit. Unkontrollierte Problemmigration sozusagen. Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis sich auch der gegenwärtige Projektleiter verabschieden würde.
Dem Management war dies wohl nicht ganz so bewusst, weshalb auch keine Anfrage an das BRV-Team zu dieser Thematik gestellt wurde. Da dies aber offensichtlich war, wurde das BRV-Team hier selbständig tätig und fand heraus, dass wohl so in einem halben Jahr, mit Beginn des siebenten Monats, ein neuer Projektleiter im Amt sein würde. Der Wechsel, von dem jetzt noch nichts zu spüren war, würde ganz schnell gehen und auf eigenen Wunsch des aktuellen Projektleiters erfolgen. Bei vorsichtigem Vorfühlen beim Management, ob denn Ersatz da wäre, wenn beispielsweise der aktuell tätige Projektleiter kurzfristig ausfallen würde, kam diese Anfrage weniger positiv an. Man kann durchaus behaupten, sie wurde ignoriert. Nach Ablauf des vorhergesagten Zeitraumes bat der Projektleiter kurzfristig um Ablösung vom Projekt wegen gesundheitlicher Probleme, die eine längerfristige medizinische Behandlung notwendig machten. Zum ersten Arbeitstag des kommenden Monats war das Projekt ohne Projektleiter. Nach einiger Zeit wurde ein neuer Projektleiter eingestellt und „Hire and Fire“ war zufrieden.

Bei dieser Geschichte ist besonders auffallend, dass die Vorhersage des BRV-Teams so punktgenau eintraf. Eine solche Punktlandung ist auch für erfahrene Remote Viewer nicht immer zu erreichen.
Bei allen diesen Beispielen ist deutlich zu erkennen, dass die vom BRV-Team zur Verfügung gestellten Informationen große Bedeutung für die weitere Entwicklung der beschriebenen Vorgänge in den jeweiligen Situationen hatten. Es war möglich die Ergebnisse durch die Kenntnis der Informationen und durch die Reaktion darauf optimal zu den eigenen Gunsten zu beeinflussen, zumindest teilweise.

Diese Artikelreihe versteht sich als eine Antwort auf die oft gestellte Frage: "Wie kann ich mit Remote Viewing Geld verdienen?". Weiter werden folgen.

Weiterlesen: Aufwand und Kosten

Remote Viewing und Betriebswirtschaft - Fallbeispiel 2

von Robert Riedzek

In einem weiteren Beispiel geht es wieder darum, mit einem Minimum an Aufwand sein Ziel zu erreichen. Im  „Groß & Wahnsinnig“ Konzern hatte sich die Softwareentwicklung verkalkuliert, das Budget war zu Ende und „Groß  & Wahnsinnig“ sah die einzige Möglichkeit, durch ein Urteil zu seinen Gunsten in einem Gerichtsverfahren an einen Teil des Geldes zu kommen, dass ihm der Auftraggeber permanent verweigerte.

Die Aufgabe für das BRV-Team bestand darin, zu erkennen welche signifikanten Argumente die gegnerische Partei ins Feld führen würde, um die Forderung abzuschmettern und welche Argumente gut und plausibel für die Forderung von „Groß & Wahnsinnig“ wären, um sein Ziel zu erreichen. Zusätzlich war noch interessant, wie der Vorsitzende Richter die Argumente der beiden Parteien bewerten würde und wie möglicherweise das Urteil aussehen würde.
Wichtig hier war, dass der Termin für das Verfahren bereits feststand und die gegenseitigen Forderungen der beiden Parteien in Form von juristischen Noten bereits ausgetauscht worden waren.

Das BRV-Team fand sehr schnell heraus, dass nur ein bestimmter Teil der von „Groß & Wahnsinnig“ geforderten Summe von Auftraggeber gezahlt werden würde. Dies wurde dem Senior-Management von „Groß & Wahnsinnig mitgeteilt und nach einigen Management-Nachdenk-Runden wurde sich auf eine Größenordnung geeinigt. Damit konnte man ins Rennen gehen.
Ebenso identifizierte das BRV-Team, welche Argumente am besten geeignet waren, die angepeilte Geldsumme auch zu erhalten. So konnte die Zeit für viele unnötige Management-Nachdenk-Runden eingespart werden und der zeitliche Aufwand ließ sich auf die wirklich wichtigen Themen begrenzen, anstatt viele mögliche Themen bearbeiten zu müssen.
Bleibt nur noch zu sagen, dass „Groß & Wahnsinnig“ das gesteckte Ziel erreichte und zur Belohnung der zuständige und verantwortliche „Geschäftsführer“ seinen Weg im Hamsterrad, den die meisten Manager für die Karriereleiter halten, fortsetzten durfte. Wir wünschen von dieser Stelle aus weiterhin viel Erfolg!

Man sollte daraus aber auch nicht die die Schlussfolgerung ziehen, dass mit Remote Viewing alles gerettet wäre. Man kann Situationen nämlich in bestimmten Grenzen durch eigenes Handeln beeinflussen, die die Toleranz des übergeordneten Metasystems zulässt. „Groß & Wahnsinnig“ hätte möglicherweise keinen Cent von Auftraggeber erhalten, wenn deren Entscheider auf der Gesamtforderung bestanden hätten, weil für das übergeordnete Metasystem dieser Zustand nicht existent war oder nur mit hohem Einsatz an Energie in Form von zeitlichen, finanziellen und personellen Aufwand dahin gebracht werden hätte können. Selbst dann wäre ein solches Szenario in der Regel doch sehr instabil und die damit einher gehenden Auswirkungen wären möglicherweise kaum beherrschbar gewesen.

Weiterlesen: Fallbeispiel 3

Remote Viewing und Betriebswirtschaft - Fallbeispiel 1

von Robert Riedzek

Zur Illustration der theoretischen Beschreibungen eines BRV-Einsatzes möchte ich im Folgenden einige Beispiele zu erfolgreich bearbeiteten Aufträgen anführen. Die in den Beispielen erwähnten Firmennamen und Personen sind frei erfunden, Ähnlichkeiten sind daher rein zufällig und nicht beabsichtigt.
Zudem möchte ich durch lustig gewählte Beispielsnamen noch weiterhin von den wahren Auftraggebern ablenken.

Beispiel 1:

Die Softwareschmiede „Chaos & Absturz GmbH“ hat den Auftrag erhalten, bei der  „Unsicher & Co. AG“ ein Netzwerksegment zu planen und zu implementieren. Dabei soll die IT-Sicherheit besonders berücksichtigt werden.  Das geplante Netz soll mehrere Außenstellen der „Unsicher & Co. AG“ mit einem zentralen Rechenzentrum verbinden.
Die „Unsicher & Co. AG“ will ein besonders sicheres Netz und dafür jede IT-Komponente, sei es ein Server, ein Arbeitsplatz-PC, ein Router oder ein Switch an ein separates virtuelles Management-Netz anschließen.
Die Kosten dafür übersteigen aber das geplante Budget der „Chaos & Absturz GmbH“.
Was kann man tun, um einen Kompromiss mit der „Unsicher & C. AG“ zu erreichen? Ein Gespräch der Entscheidungsträger beider Seiten wird vorbereitet und geplant. Der Termin steht fest.
Für die „Chaos & Absturz GmbH“ wäre es natürlich gut zu wissen, mit welchen Argumenten die „Unsicher & Co. AG“ ihren Standpunkt verteidigen wird und zu welchen Kompromissen sie zu bewegen ist. Dies wäre deshalb vor Vorteil, weil das Gespräch dann von Beginn an in diese Richtung gelenkt werden könnte und Überraschungen minimiert werden würden. Die „Chaos & Absturz GmbH“ könnte mit bereits sehr weit gediehenen Planungsunterlagen in das Gespräch gehen und den Eindruck erwecken sehr gut vorbereitet zu sein und die Wünsche und Vorstellungen des Auftraggebers aktiv zu berücksichtigen.
In unserem Fall war es so, dass der administrative Aufwand für ein solches separates Management-Netz der „Unsicher & Co. AG“ nach mehreren Management-Nachdenk-Runden dann doch zu hoch erschien, sie  darauf hoffte, dass auch der Auftragnehmer in diese Richtung dachte und einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten würde. Die „Unsicher & Co.“ AG würde ihr Gesicht nicht verlieren und nach ein wenig Scheingefecht auf den Vorschlag eingehen. Die „Chaos & Absturz GmbH“ konnte ihre Strategie vorsichtig ansprechen und gewiss sein, dass ihr zugestimmt wird. In diesem Fall war es so, dass lediglich die IT-Komponenten im Rechenzentrum und die Router, die die Verbindung zu den Außenstellen übernahmen, in das Management-Netz reingenommen wurden.
Diesen Kompromiss ergab auch die Session, die in Vorbereitung des Gespräches von der „Chaos & Absturz GmbH“ in Auftrag gegeben wurde. Man einigte sich recht schnell und jede Partei hatte das Gefühl gewonnen zu haben.

Weiterlesen: Fallbeispiel 2

Remote Viewing und Betriebswirtschaft

von Robert Riedzek

Weil Remote Viewing für alles da ist, muss es auch für betriebswirtschaftliche Fragen ein hilfreiches Werkzeug sein.
Im Grunde genommen ist es ganz einfach!
So wie man für den privaten Bereich formuliert, können auch Targets für den Business-Bereich formuliert werden. Das Prinzip ist das gleiche, die Komplexität durchaus etwas anspruchsvoller. Bevor man sich aber einer solchen Herausforderung nähert, ist eine Analyse der Situation absolut notwendig, sonst hat man die Wurst an der Nase und kann nur noch Schadensbegrenzung betreiben. Schnell ist der Viewer auch selbst betroffen, wenn Zusammenhänge und Hintergründe, die die Targetformulierung betreffen, nicht klar sind. Alle Informationen, die „belastbar“ sind und unmittelbar, und soweit es vom Tasker eingeschätzt werden kann, auch mittelbar sind, sind zu analysieren und auf ihre Verwendbarkeit in der Targetformulierung zu prüfen.

Im Business ändern sich Randbedingungen und Anforderungen ziemlich schnell. Es kommt darauf an, auch hier schnell zu reagieren und die notwendigen Informationen zu richtigen Zeitpunkt aus der Matrix herunterzuladen. „Zeit ist Geld!“, besonders dann, wenn kurzfristig geliefert werden muss. Bei Business-Targets ist davon auszugehen, dass auf das Monitor-Viewer-Team ein gewisser  Erfolgsdruck lastet. Auch damit muss man lernen umzugehen.

Wie denn nun beginnen?
Einige Voraussetzungen sollten schon erfüllt sein. Man muss mit den Werkzeugen der Stufe sechs sicher umgehen können. Das heißt, man hat das Anfängerstadium bereits hinter sich gebracht und beschlossen, Remote Viewing ernsthaft zu betreiben. Die eine oder andere Session sollte schon mal danebengegangen sein, so dass man mit Fehlern umgehen, beziehungsweise daraus lernen kann. Und ganz wichtig ist das Üben. Wie übt man bei Business-Targets? Viewen Sie Dinge, Zustände oder Ereignisse, die kurzfristig und einfach zu überprüfen sind.
Welches Ergebnis wird das kommende Meeting haben?
Wird mein Kollege die Aufgabe, die er übernommen oder bekommen hat, zum Termin erfüllen und welche Probleme wird er dabei zu lösen haben? Wird er mich möglicherweise um Unterstützung bitten?
Mit welchen Problemen werde ich selbst beim kommenden Meeting konfrontiert und durch wen?
Wird mein Chef mich in den nächsten Tagen in Ruhe lassen oder wird es eine stressige Woche und warum?
Steht vielleicht ein Personalgespräch an? Was wird das Thema sein? Welche Argumente sind hilfreich für die kommenden Gespräche über eine mögliche Gehaltserhöhung?
Im Grunde geht es darum, Informationen für Problemlösungen zu beschaffen, die mit den einschlägigen Recherchewerkzeugen nicht zu bekommen sind. Es ist sehr hilfreich, bereits in einem Team zu sein, das sich mit Problemlösungen beschäftigt, deren Ergebnisse wichtig für die weitere Bearbeitung zum Beispiel eines Projektes sind. Welche Richtung soll eingeschlagen werden? Soll der billigste Anbieter den Zuschlag erhalten oder sollte man besser das Gesamtpaket wählen, allerdings dann auch mit dem höheren Preis.
Es geht also darum, ein mögliches zukünftiges Risiko zu minimieren. Dies ist auch der Kernpunkt des gesamten Betriebswirtschaftlichen Remote Viewing (BRV).

 Der Begriff des Risikos hat sich hier etabliert, ist aber leider nicht ganz korrekt. Genau genommen geht es um Entscheidungen für die Zukunft bei Unsicherheit. Bis heute gibt es keine mathematisch fundierten Herangehensweisen, Unsicherheiten zu erfassen. Unsichere Situationen zeichnen sich gerade dadurch aus, dass sie unsicher sind und sich damit einer vollumfänglichen Betrachtungsweise entziehen. Besonders die Randbedingungen, also die äußeren Einflüsse, können normalerweise nicht genau genug abgeschätzt werden, um belastbare Aussagen zu treffen.
Diese unsicheren Informationen kann man durch Informationen ergänzen, die mittels BRV generiert wurden.
Im praktischen Einsatz hat sich diese Technik bereits vielfältig bewährt. Ob ein Auftraggeber aber den Vorschlägen der Remote Viewer folgt, ist seiner freien Entscheidung unterstellt. Während normale Entscheidungen auf dieser Risikoebene zu einem 50:50-Erfolg führen, hat man im Rahmen der Beratung mit BRV eine Sicherheit von 70-80 Prozent. Wenn man die Fragen auf das Essentielle begrenzt, gab es auch oft genug einen 100%-Erfolg.Man kann also durchaus zur Konsultation von Remote Viewern raten.

Fortsetzung: Fallbeispiel Nr. 1

20 Jahre RV-Ausbildung in Deutschland

2017 ist in mehrfacher Hinsicht ein besonderes Jahr für Remote Viewing in Deutschland. Zum 20. Mal jährt sich die Ausbildung in Deutschland. Und die erste deutsche Internetplattform für alles rund um das Thema feiert ebenfalls 20. Geburtstag. Und im Oktober ist 10. Geburtstag der Remote Viewing-Akademie.
Um dies zu feiern, haben wir uns einiges ausgedacht. Bitte folgen Sie den entsprechenden Artikeln und Hinweisen auf unseren Seiten www.remoteviewing.de, www.rv-akademie.com und www.remoteviewing-news.de

Gunther AusbildungNachdem die PSI-Technik Oktober 1995 während eines UFO_Kongresses in Düsseldorf vorgestellt wurde, reisten 10 Deutsche 1996 in die USA, um sie dort zu lernen. 1997 begann dann die offizielle Ausbildung in Deutschland.

Leider gibt es nur wenige Photos aus dieser Zeit. Es sind fast ausnahmslos Bilder aus den ersten deutschen Videofilmen über RV, die 1997 und 1998 erschienen: „Das Ende aller Geheimnisse“ (60 min.) und „Erkenntnisse aus dem Unsichtbaren“ (150 min.) sowie den ersten Arbeits- und Lehrvideos von 1998 und 1999.  Im Bild Gunther Rattay, die mit neun anderen Deutschen die Methode herüberholte. Zwei Jahre später probierte Manfred Jelinski mit seiner Sekretärin, ob auch wirklich jeder Mensch "hellsehen" kann.

Im Labor beim Gehirnforscher Günter Haffelder lernten wir die grundsätzlichen Hintergründe, warum dieser Ablaufplan funktioniert. Fortan fiel es den meisten leichter, die technik anzuwenden, denn der Verstand hatte eine Erklärung, warum er nicht mitmachen durfte. Wir besuchten noch einige Male das Forschungslabor, zum Beisüpiel um Reihentests mit 12 Viewern gleichzeitig zu machen. Hier ein frühes Selfie mit M. Jelinski und G. Haffelder, die sich offensichtlich gut verstanden.

Um die Jahrtausendwend zerfiel die erste deutsche Remote Viewing Szene. Vorher entstand noch das fundamentalie Einführungsbuch "Tanz der Dimensionen. Sandra S. war eine der  Kandidatinnen, als es darum ging, die Kenntnisse noch einmal zu überprüfen.
Das daraus resultierende Video - es sollte ein Lernvideo werden, wurde jedoch nie fertiggestellt. Stattdessen entstanden die Lehrbücher. Grund: Damals mieden noch die Interessenten für solche Themen Video und Internet.

2003 wurde dann der erste Remoteviewerverband gegründet, 2007 dann die RV-Akademie. Inzwischen gibt es so viele Nutzer und Kenner der Technik, das ein Überblick unmöglich erscheint. Remote Viewing ist nach 20 Jahren in der breiten Aufmerksamkeit der Grenzwissenschaft angekommen.

 

Im Fadenkreuz der Emotionen


von Mike Bartel
Die Einsatzmöglichkeiten des Remote Viewing sind vielfältig. Dieses Mal bei einer Personensuche der anderen Art. Der folgende Kurzbericht zieht uns ganz tief hinein in den alltäglichen Dschungel des Seins.

Auf der Jagd
Sieht sie nicht liebreizend aus wie ein Engel? Beschützenswert und zerbrechlich zieht sie die Aufmerksamkeit ihres Gegenübers auf sich. Das Männchen scheint glücklich und beginnt das Weibchen zu umsorgen. Vertrauensvoll hat es jeglichen Selbstschutz aufgegeben und ist damit beschäftigt, das Umfeld des Weibchens häuslich zu gestalten. Dieses jedoch ist gut getarnt. Die Fassade ist fast perfekt. Jedoch befindet sich das Weibchen permanent auf der Jagd. Es sucht seine Opfer nach ganz eigenen Kriterien. Und fast unmerklich schlägt sie zu. Ein zweites Männchen geht in die Falle und das Spiel beginnt von vorn. Sich dann in Sicherheit wiegend wird sie immer nachlässiger und bemerkt nicht, dass aus einem der Opfer selbst ein Jäger geworden ist. Auch er beherrscht die Technik der Tarnung und ab jetzt wird aus der Jägerin die Gejagte.

So oder ähnlich könnte es sich unzählige Male abspielen. Das ist die Welt in der wir leben. Remote Viewing kann auch in dieser Lebenssituation genutzt werden. Irgendwie ist es ja auch eine Vermisstensuche. Die Suche nach dem Partner in den Händen einer/s Anderen. Als Auftraggeber sollte man sich allerdings bewusst sein, dass im Informationsfeld alle Informationen enthalten sind. Auch die, die unter die Haut gehen. Was möchte man wirklich wissen? Nur den Fakt des "Fremd Gehens"? Aber wo fängt es an? Toleranz im täglichen Sein gehört natürlich zum Leben dazu. Wenn sie nicht in einer offenen Partnerschaft leben, endet die Toleranz aber vielleicht, wenn die Körperlichkeit mit einer dritten Person in der Horizontalen gelebt wird. Ich möchte an dieser Stelle nicht die Zweisamkeit von Menschen bewerten sondern ganz pragmatisch eine weitere Möglichkeit bei der Suche nach Personen vorstellen.

 

Remote Viewing hat den Vorteil, zeitlich nicht auf das Hier und Jetzt beschränkt zu sein. In diesem Fall der Aufgabenstellung ist dieser Fakt sehr nützlich, denn es kann ein variabler Zeitraum nach Ereignissen abgescannt werden. Das gehörnte Opfer hat in der Regel keine Ahnung, wie lange das makabere Spiel schon im Gange ist.

 

Als Remote Viewing Team ist eine derartige Aufgabenstellung durchaus eine Herausforderung. Subjektive Eindrücke und Fehlinterpretationen können eine Partnerschaft zerstören. Nicht jeder Kuss auf die Wange und nicht jede Umarmung ist als Interpretation des Fremdgehens geeignet.  Als Monitor lasse ich den Viewer nach eindeutigen Zeichen suchen. Und diese sind der stattfindende körperliche Akt, der Ort des Geschehens und natürlich die beteiligten Personen mit Personenscan.

So geschah es, dass wir auf eine derartige Aufgabenstellung mehrere Zeitabschnitte untersuchten. Dabei arbeitete ich wie so oft mit Andrea und Ralf zusammen. Beide sind bewährte Viewer, wobei Andrea sehr auf emotionale Aspekte anspricht und Ralf trocken auch einen eventuellen körperlichen Akt wiedergibt. Der Zeitraum der „Anbahnung“ war in diesem Fall nicht eindeutig zu interpretieren. Der Auftraggeber hat seit längerem subtile Veränderungen im Verhalten des Partners wahrgenommen. Nicht jeder ist mit der Physiognomik (1) vertraut und kann im Gesicht seines Gegenübers in wahrsten Sinne des Wortes lesen. Ein Detektiv könnte in diesem Fall keine Bilder der vergangenen Zeit liefern. Aber ein Remote Viewer kann durchaus einen definierten Zeitraum nach fraglichen Ereignissen absuchen.

Ohne Wissen der Viewer Andrea und Ralf habe ich also einen Zeitraum von ½ Jahr segmentweise nach Zweisamkeiten außerhalb der Partnerschaft untersucht. Die ersten Sessions verliefen durchaus im Sinne des Auftraggebers. Bis zum März 2016 schien alles ok zu sein. Wobei das Verhalten der Partnerin ab Ende März immer fraglicher wurde.

            Dez. - Jan.  2016           Febr. – März 2016           April -  Mai 2016

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Demzufolge haben wir uns auch die Monate April und Mai genauer angesehen. Und siehe da, nun tauchten sie ganz plötzlich auf, diese Eindrücke wie "Gänsehaut, dunkel, transparent".  In der Tat kann man nun alles Mögliche assoziieren. Ich warte also gespannt auf die kommenden Eindrücke in den folgenden Stufen des Protokolls. In Stufe 4 unter der Rubrik "emotionale Eindrücke" findet der Viewer plötzlich zwei Protagonisten. Eine Personenbeschreibung identifiziert die Partnerin des Auftraggebers und eine weitere unbekannte männliche Person. Die folgende Personenbeschreibung gibt Aufschluss über das Alter, Aussehen, Haare, Intellekt und Beruf der beteiligten Personen. Auch der Beziehungsstatus zwischen den Personen wird entschlüsselt.
Beide führen keine Beziehung sondern treffen sich ab und zu zur Verschmelzung des manifesten Anteils ihrer energetischen Hüllen. J

 

 


Beziehungsstatus von P1 und P2

ja und nein

-läuft mal was, aber nicht immer

-funkt ab und an

-treffen und poppen

 

 

Auch der Ort und Zeitpunkt des Aktes wird angepeilt. Die abschließende Ortsbeschreibung räumt jeden Zweifel aus. Der Auftraggeber erkennt den von uns beschriebenen Ort eindeutig. Aus dem Zweier wurde unbemerkt ein Dreier oder bzw. ein Vierer, denn auch der Monitor und Viewer sind mit von der Partie. Die pikanten Details erspare ich ihnen an dieser Stelle. Es sei noch gesagt, das Target ist zwischenzeitlich verifiziert und die Beziehung ist gescheitert.



Die abschließende Bewertung des Viewers lautet:       war nett, schwitzende Körper

Dem gibt es wohl nichts hinzu zu fügen.

 

Wir wünschen allen Beteiligten alles Gute für die Zukunft.

Ein Dank an die Viewer Andrea und Ralf, die mit ihrer Arbeit das Ergebnis ermöglichten.

Nachtrag
Sie werden sich berechtigt fragen, ob wir nicht auch ein Blick in die Zukunft werfen konnten, um zu sehen, wie es weiter gehen könnte. Natürlich haben wir unter dem Aspekt der größten Wahrscheinlichkeit auch das bewerkstelligt. Das Ergebnis wartet noch auf seine Verifizierung. Deshalb dürfen sie gern selbst mutmaßen.

(1) Carl Huter (1861-1912), Begründer der Psycho-Physiognomik …siehe Wikipedia

 

Remote Viewing und Personensuche:
Dieses Thema ist von vielen Fallstricken geprägt. Auf der einen Seite gelten hohe Anforderungen an das Remote Viewing Team. Aber auch der Auftraggeber kann durch seine Informationen einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen beitragen. Freuen Sie sich auf die Zusammenfassung von Erfahrungen, die ich mit meinem Team bei der Vielzahl von derartigen Arbeiten gesammelt habe.

…demnächst hier auf rv-akademie.com

Neues vom Zwergplaneten Ceres

von RVA

Es gibt Neuigkeiten vom Zwergplaneten Ceres, den wir vor über einem Jahr in zwei umfangreichen RV-Sessions untersucht haben. Wir gehen darauf ein, wie sich unsere Eindrücke mit den neuesten Daten und Erkenntnissen aus der Raumsonden-Mission "Dawn" decken:

RV News - Zwergplanet Ceres aus RV-Sicht: Ein Jahr später

Eine Timeline der Zukunft

von RVA


Seit Remote Viewing in Deutschland angekommen ist, wird immer wieder versucht, die nächsten Jahre der Zukunft zu erhellen. Inzwischen sind über 20 Jahre vergangen und wir konnten eine Menge Voraussagen verifizieren. Einige haben sich (noch) nicht erfüllt. Hier werden nun einige Auszüge vorgestellt.

Erfahrene Remote Viewer wissen, dass zukünftige Ereignisse einer bestimmten Wahrscheinlichkeit unterliegen, die von der Kette der Ereignisse abhängig ist, die dazu geführt hat. Manchmal wird diese Kette durch Fehlen oder Ersetzen von Kettengliedern obsolet. Fakt ist, dass wir über diese Mechanismen noch viel zu wenig wissen. Aber jedes eintreffende oder nicht eintreffende Ereignis beschert uns weitere Erkenntnisse. Leider ist die Zahl der Remote Viewer nicht sehr groß und sie stecken meist in wichtigeren Projekten. Dennoch gibt es eine Timeline, die wir versuchen, aufzufüllen und weiter hinauszuschieben. Das ist sehr mühsam. Was wir jedoch als erstes sagen konnten, als das Timeline-Projekt gestartet wurde, war für viele damalige Zeitgenossen vielleicht sehr langweilig:

Es gab keinen "Weltuntergang" im Jahr 2012!

Wie wir aus dem Endzeitszenario des Y2K wissen, also den Voraussagen, die Erde werde zwischen 1998 und 2000 untergehen, ist es sehr einfach, in diesen allgemeinen Propheten-Sumpf und die damit verbundene Verunsicherung einzutauchen und sehr schwer, einen klaren Kopf zu bewahren, zumal sich auch Wissenschaftler dafür hergeben, hier im Namen des Verkaufserfolgs einzuschüchtern und Kasse zu machen. Remote Viewer kennen dazu ein einfaches Mittel: Sie peilen ein Datum NACH dem vorausgesagten Weltuntergang an und überprüfen, wie es dann aussieht. Auf diese Weise konnten verschiedene Viewer feststellen, dass nach 2012 mindestens in Deutschland "business as usual" herrschte. Wir hätten jetzt natürlich tolle Untergangsbücher verfassen können, um mit leichtgläubigen Konsumenten abzusahnen, denn seit dem letzten "Weltuntergang" wissen wir, wie leicht die Kunden vergessen, was schon einmal nicht stimmte. Hier die Normalität auszurufen, scheint deshalb sehr schlecht fürs Geschäft.

Aber wir machen keine kurzfristige Abzocke und deshalb dürfen wir auch noch nach 2012 unsere langweiligen Voraussagen abliefern. Generell, schon wie 1998, als ebenfalls der Weltuntergang prophezeiht wurde, muss man sagen: Natürlich kann es einigen Leuten auf der Erde schlecht gehen. Wie damals, als Sumatra und Nicaragua durch Naturkatastrophen fast untergingen, kann es ähnliches auch in naher Zukunft wieder geben. Vulkanausbrüche, Kriege, Erd- und Seebeben, verheerende Stürme, alles das ist auf der Erde "normal" und wird immer wieder eintreten. Manchmal gehäuft, manchmal weniger dicht zusammen.

Wobei gesagt sein muss: Ist das wirklich eine langweilige Mitteilung? Die Ereignisse und Entwicklungen, die wir voraussehen, sind vielleicht weniger spektakulär als ein Weltuntergang, aber nichtsdestoweniger gravierend für die Zukunft unserer Gesellschaft.

Wir arbeiten kontinuierlich an einer Timeline der Zukunft (begonnen 2010), die wir nach Möglichkeit immer weiter aktualisieren werden. Die Aussagen basieren auf der Vorstellung eines Zeitablaufs als Ablauf von Ereignissen, was beinhaltet, dass sich auch mal etwas ändern kann. Wenn wir auf diese Änderungen stoßen, werden sie auch kommentiert eingetragen. Generell kann man sagen, dass mit der Absage an Prophetenaussagen natürlich einzelne Katastrophen nicht ausgeschlossen sind! Soweit sie uns sichtbar werden, versuchen wir natürlich, darauf hninzuweisen.

Eine Timeline der Zukunft kann durch die beschriebenen Umstände nicht genau sein. Aus unserer Erfahrung verschieben sich Ereignisse gern etwas nach hinten oder werden abgemildert realisiert. Man müsste jedes Ereignis laufend kontrollieren, was zur Zeit für die deutschen Remote Viewer nicht realisierbar ist. Man kann aber davon ausgehen, dass die beschriebenen Ereignisse/Szenarien eher eintreffen als nicht eintreffen. Je größer das Ereignis, desto sicherer sein Eintreffen.



 

2011

 

 

 

 




2012

 

2013

 

2014

 

2015

 

2016

 

2017


2018

 

2019


2020

2021

2022


2023

2024

2025



2026

2027

2028

 

2029

 

2030

 

Früher geviewter DAX-Anstieg und plötzlicher Abfall konkurriert mit neueren Sessions, in denen eine schwankende Seitwärtsbewegung mit negativen Anzeichen für Kleinanleger beschrieben wird. Profitieren werden die sehr Reichen, weil sie sich neue Methoden zueigen machen können. Man denkt hier an Tricks, wie sie Goldmann/Sachs z.B. benutzt haben, aber auch an Remote Viewing.Eine vorläufige Stabilisierung des Euro gelingt.

In einigen Sessions taucht ein erheblicher Störfall in einem AKW im Norden auf. (Der Ortsvektor verläuft Richtung Finnland)(Später haben wir herausgefunden, dass genau auf dieser Linie hinter der Erdkrümmung Fukushima liegt)

Automobilfirmen fusionieren.
Der Weltuntergang findet nicht statt. Die geviewten Leute im Jahr 2013 sind mit alltäglichen Dingen beschäftigt.

Der Euro wird (koste, was wolle) stabilisiert.

Eine Wende auf dem Energiegewinnungssektor kündigt sich an. Mehr als fünf Viewer beschreiben neue Energiequellen, für jeden bezahlbare Energie und wirtschaftlichen Aufschwung. Die Entwicklung fällt zusammen mit Regierungsumbildung/Wahlen und staatlicher Unterstützung für alternative Energiequellen. Zum erstenmal wird offiziell der Terminus "freie Energie" gebraucht. Wirkliche "Freie-Energie"-Geräte werden aber nicht gefördert.

Der DAX bewegt sich aufwärts, bekommt aber immer wieder Dellen durch Personengruppen, die in nationalen Bereichen querschießen. Folge auch von Abkapselung vom freien Welthandel.

Künstliche Intelligenz und Virtuelle Realität werden wichtige Themen.

Europa verändert sich. Die einzelnen Staaten haben mehr "Bewegungsfreiheit, Abstand" zueinander.

Die ersten Quantencomputer kommen auf den Markt und revolutionieren den Umgang mit Informationen und die weltweite Kommunikation.


An der Küste Nordamerikas (New York) gibt es das Szenario einer starken Überschwemmung, die von einem Tag zum anderen passiert.

In Japan gibt es Verärgerung gegenüber marktwirtschaftlichen Handlungen von EU und USA


Bürger sind immer mehr genervt durch Bestimmungen, Gesetze und Steuern.
Aber keine kriegerischen Auseinandersetzungen in Deutschland.


Die "Tine", das Denkmal auf dem Marktplatz von Husum wird baufällig. Eine Initiative zu Erhaltung wird gegründet, findet aber nicht genügend interesse. Das Denkmal wird aus Sicherheitsgründen abgebaut. Inhalt dieses Szenarios: Kein Tsunami, keine generelle Überschwemmung an der Nordseeküste.

Geld als Zahlungsmittel erlebt eine Veränderung. Bargeld ist noch vorhanden, wird aber unwichtig und bekommt eher Spaßcharakter. Das Leben selbst wird nicht einfacher. Vergnügung statt Arbeit.

In China wird das letzte Atomkraftwerk gebaut.
Virtuelle Welten sind die Hauptvergnügungsquelle des Volkes. Geistreisen in jedes Szenario sind technisch möglich.
Hauptsteuerzahler in Ostenfeld ist noch immer der Windenergie-Service.

 


Keiner der angekündigten Asteroiden trifft die Erde.

 


 

 

Remote Viewing als Hilfe zur Selbsthilfe?

von Stefan Franke


Wir leben in turbulenten Zeiten, was die Informationsbeschallung und die Komplexität im Alltag angeht. Wenn man sich nicht völlig zurückzieht, ist es so gut wie unmöglich, nicht davon abgelenkt und eingenommen zu werden. Politik und Medien kämpfen offenkundig wie selten zuvor um die Meinungshoheit, die alternativen Szenen streiten untereinander, wie das Weltgeschehen zu deuten sei, und längst aufgeklärt geglaubte Weltbilder finden plötzlich eine erschreckend hohe Resonanz (Stichwort “Flache Erde-Theorie“). Doch was bedeutet das für den Einzelnen? Ist es notwendig, um im Weltgeschehen mitreden bzw. mitgestalten zu können, oder lenken uns viele Teilaspekte und Nebelkerzen von unserem eigentlichen Schöpfungspotential ab?

Gerade in diesen Zeiten, in denen es so viele Möglichkeiten gibt, sich ablenken zu lassen, scheint es immer wichtiger zu werden, sich auf das Wesentliche konzentrieren zu können. Wieviel Zeit verbrauchen wir, um in sozialen Medien, Foren und Chats unsere Meinungen sowie Weltbilder zu postulieren, auszutauschen und zu verteidigen? Und wie sehr lassen sich da einzelne Personen und Interessengruppen spalten, obwohl sie viel erreichen könnten, wenn sie sich auf ihre Gemeinsamkeiten, statt Weltbildunterschiede konzentrieren würden. Selbst Gruppen, die sich für aufgeklärt im Weltgeschehen halten, lassen sich durch kleinliche Kämpfe um die Deutungshoheit spalten, statt sich in ihren 90% Gemeinsamkeiten produktiv zu vereinen.

Wo liegen hier die Probleme? Da wären natürlich zum einen die menschlichen Faktoren: Ego, Denkbequemlichkeit (Glauben statt Selbsterfahrung), Verantwortungsabschiebung, sich selbst mit Bedeutsamkeit aufladen und auch elitäre Ansprüche (etwas zu “wissen“ bzw. zu vertreten, was andere nicht wissen oder ablehnen). Zudem die Faszination, sich von Informationen berieseln zu lassen und emotionale Reaktionen in sich zu erzeugen (Stichwort “Hype“). Ist man unerfahren im Umgang mit Informationen, und besitzt kein ausgeprägtes Differenzierungsvermögen, wird man zum fremdgesteuerten Treibgut in diesen “Informationsgezeiten“.

Wie kann man jedoch möglichst optimal mit diesen Umständen umgehen, wenn man sich nicht in ein Eremiten-Dasein zurückziehen möchte? Dazu ist es vor allem wichtig, differenziert mit Informationen umgehen zu können. Der reine Konsum von Informationen führt nicht automatisch zu echtem Wissen oder gar zur Weisheit. Auch wenn diese Informationen als “alternativ“, “elitär“ oder “eingeweiht“ gelten mögen.

Wichtiger als die reine Informationsmenge, ist der Umgang mit den Informationen: Wissen wirklich nur dort, wo es auch Wissen ist (durch Selbsterfahrung), Neutralität anstelle von Glaubenssätzen bei Informationen, die man für sich selbst noch nicht verifizieren konnte, und Hinterfragen der eigenen Schlussfolgerungen.

Beispiel: Es nützt wenig, den Namen vom Cousin des Hamsters des Frisörs der mächtigen Person XY zu kennen, deren Agenda man nicht zustimmt, wenn man dabei selber immer noch handlungsunfähig in der Opferrolle bleibt, und dabei keine eigenen Alternativen anzubieten hat (oder noch besser, Alternativen vorlebt!).

Wo kommt nun aber
Remote Viewing ins Spiel? Jedenfalls nicht als bequemes Allheilmittel, denn wer ohne Anstrengung und persönliches Weltbild-Hinterfragen bequem in den Informationsgezeiten segeln möchte, möge sich an ein institutionalisiertes oder persönliches Glaubenssystem wenden. Dazu zählt übrigens auch dogmatischer Skeptizismus (wie man ihn häufig in Skeptiker-Organisationen antrifft) oder zur Ersatzreligion pervertierte Naturwissenschaft. Remote Viewing sollte hier jedoch ganz klar als das betrachtet werden, was es ist: Ein Werkzeug zur Informationsgewinnung. Nicht mehr, und nicht weniger. Aber es bietet den großen Vorteil, an Informationen zu gelangen, die auf herkömmlichem Wege nicht oder nur schwer erreichbar sind. Seien es verborgene Details im Weltgeschehen, ferne Planeten, oder die Geheimnisse des Bewusstseins.

Interessanterweise kommt es auch unter Remote Viewern immer wieder zu Disputen, was das individuelle Weltbild betrifft, obwohl man die Sachverhalte einfach viewen könnte. Hier zeigt sich abermals die Bequemlichkeit von Glaubenssätzen, denn die Arbeit und Zeit, die teilweise in das Verteidigen der Glaubenssätze investiert wird, hätte auch problemlos für mehrere RV-Sessions gereicht. Aber der Mensch ist ja nicht von geistigen Gewohnheiten befreit, nur weil er sich plötzlich mit Grenzthemen beschäftigt, oder gar außersinnliche Techniken praktiziert.

Was ist jedoch konkret zu beachten, wenn man Remote Viewing als Selbsterfahrungstechnik zur Weltbilderweiterung einsetzt? An erster Stelle natürlich, dass es sachgemäß durchgeführt werden sollte. Faktoren wie Vorannahmen (inkl. Frontloading), thematisch einseitige Targetpools, suggestives Monitoring oder
Target-Kontamination durch unsachgemäßes Tasking sollten dringend beachtet werden. Dann muss man auch immer davon ausgehen, dass der Viewer nicht richtig on target gewesen sein könnte, oder dass unklare Informationszusammenhänge durch Überinterpretation bei der Auswertung verfälscht werden (sozusagen als nachträgliches AUL).

Weiterhin sollte die ermittelte Datendichte so hoch wie möglich sein. Und das lässt sich nur durch mehrere Sessions (am besten mit verschiedenen Viewern) auf ein Target gewährleisten. Solo-Viewer können sich hier durch mehrere Sessions auf das selbe Target behelfen (mit verschiedenen, pauschalen Vorgehensweisen in Stufe 6), bevor es aufgelöst wird. Aber das Solo-Viewen hat natürlich gewisse Einschränkungen, was die Gezieltheit ab Stufe 5 betrifft. Wenn die Möglichkeit besteht, können gründliche Solos aber auch als hilfreiche Ergänzung zu einem Projekt beitragen.

Wenn nun die Daten mehrerer Sessions ein übereinstimmendes Bild ergeben, kann man die Ergebnisse als starke Indizien betrachten. Knallharte Beweise im wissenschaftlichen Sinne sind es natürlich nicht. Jedoch hat man zumindest aus eigener Hand Informationen erarbeitet, statt sich auf Fremdinformationen verlassen zu müssen und bequeme Glaubenssätze aufzubauen.

Da die Überschrift “Hilfe zur Selbsthilfe?“ beinhaltet, muss natürlich noch erwähnt werden, dass per Remote Viewing nicht nur Weltbilder und Glaubenssätze überprüft werden können. Erfahrene Remote Viewer wissen das aber ohnehin, denn ein wesentlicher Teil der RV-Arbeit besteht aus Optima, Entscheidungshilfen und dem Herausfinden von persönlichen Stärken bzw. Schwächen. Auch körperliche und geistige Probleme, sowie deren Lösungen, können damit ermittelt werden. Wobei man natürlich anmerken muss, dass solche Informationen keinen Arzt oder fachkundigen Therapeuten ersetzen, sondern lediglich als ergänzende Informationsquelle betrachtet werden sollten.

Die Möglichkeiten zur informatorischen Selbsthilfe durch Remote Viewing sind also nicht zu verachten. Jedenfalls wenn man es sachgemäß anwendet und als hilfreiches Werkzeug betrachtet, aber nicht zur “eierlegenden Wollmilchsau“ verklärt. Nüchterne Herangehensweise, Neutralitätsprinzip und Differenzierungsvermögen sind immer noch die wichtigsten Werkzeuge des Geistes, um auf dem riesigen, stürmischen Ozean der Informationen souverän navigieren zu können. Und wer weiß, welche unendlichen Tiefen sich noch unter der Oberfläche dieses Ozeans befinden?

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