Remote Viewing Akademie
Schulung - Forschung - Beratung

Von Beginn an RICHTIG Remote Viewing lernen:
Remote Viewing in Forschung, Praxis und Lehre - seit 1996


Die RV-Akademie bietet die erfahrensten Trainer im deutschen Sprachraum,
standardisierte Inhalte, persönlich angepasstes Coaching, sehr kleine Gruppen,
Zertifizierung nach Abschluss jedes Blockes, Nachbetreuung und Projektbeteiligung. Wir bieten auch Kontakte im größten deutschsprachigen Netz von Absolventen jeder Stufe. Über 90% aller RV-Anbieter im deutschsprachigen Raum wurden hier ausgebildet.
Weitere Informationen auf der Trainingsseite oder durch unsere Seminarbetreuung (info(at)rv-akademie.de). Besuchen Sie auch Manfreds Blog: der persönliche aktuelle Kommentar von Manfred Jelinski, auch aktueller Kommentator bei Raum & Zeit.

 

2017: 20 Jahre Remote Viewing-Ausbildung in Deutschland! Und die erste deutsche Internetplattform für alles rund um das Thema feiert ebenfalls 20. Geburtstag. Und im Oktober ist 10. Geburtstag der Remote Viewing-Akademie.
weiterlesen


Aktien, Lotto und Sportwetten - Top-Thema in der Szene

 von Manfred Jelinski

Remote Viewer, die erfahren haben, wie genau man eine Zukunft voraussagen kann, erwarten auch bei Sportereignissen und Glücksspielen genau so griffige Voraussagen. Schließlich ist eine Lottozahl auch nur ein Ereignis in der Zukunft.
Ernüchterung droht, wenn Spiele anders verlaufen als vorausgesagt oder der Lottogewinn ausbleibt.
Wie so oft liegt die Tücke im Detail.

Man muss sich ein wenig in den Umgang mit Wahrscheinlichkeiten hineindenken, um zu verstehen, welche Ereignisse leicht vorausgesagt werden können und welche nicht.
Wahrscheinlichkeiten – „oh bitte, jetzt keine Mathematik!“, werden  jetzt manche denken. Nun gut, ein wenig gehört dazu, auch Umdenken ist nötig, aber den Begriff der großen oder kleinen Wahrscheinlichkeit gebrauchen wir auch im Alltag.
„Also, dass sie zu ihm zurückkehrt, das halte ich für sehr unwahrscheinlich!“, könnte ein Satz aus einem beliebigen Kaffeeklatsch oder einem Thekengespräch sein. Was ist damit gemeint?

Ganz einfach: Diese Aussage macht klar, dass die Voraussetzungen für eine bestimmte Handlungsentwicklung einfach nicht gegeben sind und schon etwas Außergewöhnliches, das man sich aber nicht vorstellen kann, passieren müsste, damit „sie wieder zu ihm zurückkehrt.“
Jemand, der sich so äußert, setzt voraus, dass es unterschiedliche Möglichkeiten einer Handlungsentwicklung gibt, mit ziemlicher Sicherheit aber nur eine einzige, vorhersagbare, eintreten wird.
Der Atomphysiker würde sagen: Das Universum rechnet sich von Quantenmoment zu Quantenmoment voran und das Ergebnis kann nicht sehr weit von dem jeweiligen Ausgangspunkt sein, es sein denn, es gibt eine Reihe von Störungen, die sich so sammeln, dass ein anderes Ergebnis herauskommt, als angenommen.
Je kleiner ein Ereignis ist, desto weniger Störungen sind nötig, um ein lineares Ergebnis zu verändern.
Nehmen wir Lotto. Eine große Glaskugel enthält 49 Kugeln, von denen sieben der Reihe nach aussortiert werden. Der Glasbehälter wird bewegt, sodass die Kugel durcheinander rollen.
Minimale Unregelmäßigkeiten wie Motorspannung, Reibung und Eingriffsdauer führen dazu, dass das Ergebnis der Ziehung nicht voraussagbar ist. Es kann sein, dass man 12 Millionen Versuche benötigt, damit eine vorher angenommene Auswahl tatsächlich eintritt. Die Wahrscheinlichkeit ist eins zu 12 Millionen. Daran kann der Ausrichter solch einer Wette gut verdienen.
Remote Viewing bezieht in einer Zukunftssicht tatsächlich eine Menge Faktoren mit ein, die dem normalen Betrachter nicht zugänglich sind. Beispielsweise konnten wir das Unglück von Fukushima voraussagen, weil das dazu nötige Seebeben in der Anlage existierte und die seeseitigen Mauern zu niedrig waren.

Eine Vorhersage von Lottozahlen beinhaltet auch einige Variablen, die „gesehen“ werden können. So kommt man auf drei Richtige als relativen Normalzustand. Ein bis zwei weitere Zahlen sind möglich, aber im allgemeinen Wahrscheinlichkeitsfeld schwankend.
Einige Viewer behaupten, dass sie besser wären, weil sie das Ergebnis der tatsächlich eingetroffenen Ziehung viewen würden. Dazu müssen sie aber noch bewirken, dass sie mit ihrem Ergebnis auch tatsächlich in der richtigen Welt (Wahrscheinlichkeit) landen, in der das Ergebnis wahr wird. Das ist eine ganz andere Arbeit.
Ich habe mich mit diesem Thema seit 20 Jahren beschäftigt und kann sagen, dass man tatsächlich Näherungen erreichen kann, die Gewinne abwerfen. Dirk Rödel hat dazu in den Büchern „Die Bar am Ende des Universums“, 2. und 3. Anflug, genaue Vorgehensweisen erarbeitet.
Was Sportereignisse angeht, so besteht hier tatsächlich die Möglichkeit, bestimmende Faktoren einzubeziehen und eine Voraussage zu treffen, die für Außenstehende verblüffend richtig ist. Dass trotzdem nur eine Vorhersagequalität von durchschnittlich 70% erreicht wird, liegt nicht nur daran, dass ein Ball an einem Grasbüschel möglicherweise anders wegspringt. Aus meinen Erfahrungen kann ich sagen, dass ein großer Anteil am Ergebnis auch das Einwirken des Trainers darstellt, der sich spontan entscheiden kann, bei Mannschaftsspielen eine Auswechslung vorzunehmen, die genau den Joker bringt. Wir haben das mehrfach beobachtet. Siehe auch das Buch dazu „Sportwetten mit Remote Viewing“.
Einige Viewer haben sich durch Sportwetten ein Einkommen finanziert, sagten aber auch, dass sie dafür auch einiges tun mussten.
Und leider kann man die 70% Erfolgsquote nicht so gewinnbringend umsetzen, wie es die Zahl verspricht, denn erstens ändern die Wettanbieter beständig die Modalitäten und jedes Mal, wenn man verliert, verliert man alles, was man gesetzt hat.
Bei Aktien ist das ganz anders. Hier muss man lediglich eine Tendenz herausfinden, die zwar durch den Einfluss von sehr vielen Faktoren erreicht wird, wobei aber meist der Ausfall von einigen Bedingungen nicht viel am Ergebnis ändert. Nur ganz wenige „unwahrscheinliche“ Unfälle können hier gegenwirken.
Allerdings benötigt man im Gegensatz zu Lotto vergleichsweise viel Geld, um einen ansehnlichen Gewinn zu machen, weil die prozentuale Marge selten sehr groß ist. Die übliche Gewinnmitnahme liegt wohl bei 10 bis 20 %. Natürlich ist das interessant, wenn die Verzinsung über ein Bankkonto wenig oder nichts bringt.
In den vielen Jahren, in denen ich mich mit diesen Voraussagen beschäftig habe, lernte ich noch weitere Einflüsse kennen, deren Diskussion für einen Artikel zu weit geht. Generell kann man aber sagen, dass es sich unbedingt lohnt, die Session(s) bis Stufe 6 zu betreiben. Die vielfach bemühten Beispiele bis Stufe 3 sind sicher unzulässig ausgewählt, weil der Abschnitt 1-3 nur das Umschalten des Gehirns bewirkt. Es gibt viele Viewer, die in Stufe 3 fein säuberlich getrennt und gleichwertig alle möglichen Ergebnisse anbieten.

 

 

Machbarkeitsstudie für Remote Viewing erstellt

von Manfred Jelinski

Die gute Nachricht ist: endlich wurde am IGPP in Freiburg eine Machbarkeitsstudie für Remote Viewing erstelt.
Hierbei geht es um eine erste Untersuchung, ob eine These so signifikante Resultate bringt, dass man es wagen kann, weitere Forschungen damit zu betreiben.
Das Ergebnis ist ermutigend. Es ergaben sich eindeutig signifikante Abweichungen von der Aussage, die erzielten Treffer würden auf Zufall beruhen.
Die schlechte Nachricht ist: es hat in Deutschland 20 Jahre gedauert, bis diese Studie begonnen wurde.

Durchgeführt wurde die Studie von Maximillian Müller, einem unserer Remote Viewing-Akademie-Absolventen während eines Studienaufenthaltes am Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene e.V. unter der Aufsicht von Dr. Marc Wittmann. Die komplette Studie ist hier einzusehen:  https://www.anomalistik.de/images/pdf/zfa/zfa2017_12_083_mueller_wittmann.pdf

"Ich würde gern mal eine wissenschaftliche Studie durchführen!", sagte der Psychologie-Student Maximilian Müller während seiner RV-Ausbildung an der RVA anlässlich der für ihn als wissenschaftlich orientierten Menschen überzeugenden Ergebnisse. Und wie es so kommt: Der Wunsch ging in Erfüllung. Während seines Praktikums am IGPP wurde er ermuntert, mit einem eigenen Projekt die vorhandenen Möglichkeiten zu nutzen. Es folgte ein intensiver Mailwechsel mit mir als RV-Ausbilder. Das grundsätzliche Problem war nicht nur, die Komplexität des RV-Vorgangs auf ein Labor-Experiment herunterzubrechen (siehe Anmerkungen in seinem Bericht), sondern sich auch innerhalb der Vorgehensweisen des Instituts zu bewegen.
Im gegebenen Fall bedeutete es, dass Arbeitsweisen des Instituts wie z.B. der Ganzfeld-Effekt übernommen werden mussten, obwohl sie im RV-Ablaufplan nicht enthalten sind.

Aufgrund früherer Forschungen zu diesem Thema am IGPP hatte ich die Befürchtung, dass manche dieser Methoden wenn nicht kontraproduktiv, so doch mindestens wirkungslos sein könnten und nur die Aufmersamkeit des Viewer stören würden, weil er länger tätig sein musste.

Erklärung für RV-Kenner: Ganzfeld bezeichnet einen Versuchsaufbau, in dem der Proband halbe Tischtennisbälle auf die Augen gelegt bekommt und mit rotem Licht angestrahlt wird, sodass durch das einheitliche, konturlose Gesichtsfeld das "mentale Rauschen" verringert werden soll. Die Theorie dahinter ist "dass durch den systematischen Reizentzug das Nervensystem einer Versuchsperson bald automatisch – aktiv nach Reizen sucht und damit die Wahrscheinlichkeit steigt, dass auch schwache Stimuli (wie Signale und Botschaften aus dem eigenen Unterbewusstsein) wahrgenommen werden, die gewöhnlich im normalen sinnlichen Input untergehen."

In vielen Versuchen dazu am IGPP gab es tatsächlich "extrasensorische" Ergebnisse", die zeigten, dass das Gehirn nach einer kurzen Zeit der Langeweile beginnt, nach anderen Reizen zu suchen, die über andere Kanäle herein kommen. Der Nachteil dieser Methode zeigte sich in den Ergebnissen: Die im Innern aufsteigenden Bilder beschäftigten sich zwar mit solchen, die in einem Nebenzimmer anderen Probanden dargeboten wurden, aber auch mit solchen, die nur in der gleichen Kiste lagerten und nicht gezeigt wurden. Das Problem war also die Auswahl.

Das kennen Remote Viewer: Das Gehirn benötigt eine genaue Anweisung, womit es sich beschäftigen soll. Man nennt es Targetformulierung und erstellt diese bevor irgend eine Session mit irgendeinem Viewer angefangen wird. Glücklicherweise griff die sozusagen nachträglich in den Versuchaufbau eingeführte Formulierung und die Ergebnisse wurden signifikant und haben letztlich ausgereicht, auch die Mitarbeiter am Para-Institut zu überzeugen. Es folgte die Veröffentlichung in der Zeitschrift für Anomalistik, Band 17 (2017), S. 83–104.

Das Ergenis der Studie wird auch in der Grenzwissen-Szene wohlwollend aufgenommen.

Details zum Versuch, entnommen der Arbeit von Müller/Wittmann (Copyright/Quelle):

Die sechs Targets



 

 Ich spare mir hier den Ablauf des Versuches. Wie man als RVer sehen kann, haben sich die Probanden an das CRV-Protokoll gehalten:

 und hier eine Stufe 3 auf die Niagara-Fälle, wie sie typisch ist für Beginner.

 

 Hier noch das Endprodukt der wissenschaftlichen Auswertung. Interessant ist, dass die verschiedenen Bilder unterschiedlich gut erkannt wurden.

Wie man in der Studie lesen kann, bleiben Fragen offen, die aus methodischer Sicht gelöst werden müssen (und in einer nächsten vielleicht auch können), die aber einem ausgebildeten Remote Viewer vielleicht zu haarspaltend vorkommen. Zum einen will man noch jeden Effekt ausschalten der irgendeine direkte Informationsübergabe beinhalten lönnte. Zum anderen muss untersucht werden, welchen Einfluss der Ganzfeld-Versuch tatsächlich auf das Ergebnis hatte.

Was RVer viel mehr interessieren würde, nämlich wie trainierte Probanden abschneiden und wie es sich auswirkt, wenn man Real-Life-Targets nimmt, muss weiterhin in die Zukunft verschoben werden. Es muss auch noch ein methodisches Umdenken im Wissenschaftsbetrieb einsetzen. Ein ganzes Universum lässt sich nicht in einem kleinen gekachelten Raum einsperren.

Insgesamt war es vielleicht ein großer Schritt für die Wissenschaft und wir freuen uns mit Maximilian Müller. Andererseits war es ein kleiner Schritt für RVer.

Aber der Anfang ist gemacht. Against all odds. Bravo!

Die Aufmerksamkeit im Zielgebiet

Von Stefan Franke

Erfahrene Remote Viewer wissen, dass die Aufmerksamkeit des Viewers sich nicht immer unbedingt nach den Vorgaben des Targets richtet. So kann es bei Foto-Targets passieren, dass der Viewer Dinge oder Ereignisse interessanter findet, die außerhalb des Fotos liegen. Wenn z.B. ein Foto einen langweiligen Baum als Target zeigt, aber gerade 100m entfernt ein schwerer Autounfall stattfand, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Aufmerksamkeit des Viewers eher von diesen Vorgängen angezogen wird. Hier helfen ggf. Bewegungsübungen, allerdings kann ein Viewer da schonmal grantig werden, wenn man ihn von den seiner Meinung nach interessanteren Aspekten wegbewegt.

Hier ein sehr altes Beispiel aus meiner Anfangszeit als Viewer, bei dem das Targetfoto ein langweiliges Naturschutzgebiet-Schild zeigte. Meine Aufmerksamkeit beschrieb dabei jedoch eindeutig etwas anderes im Zielgebiet. Und da ich die Umgebung des Fotos kannte, wurde mir auch schnell klar, was ich da beschrieben hatte:

Naturschutzgebiet-Schild Target

Etwa 20m neben dem Schild befand sich nämlich ein...

Weiterlesen...

Mapping mit "Geld-Zurück-Garantie"

Von Benny Pamp

Was tun, wenn man sich nicht mehr erinnert, wo man etwas versteckt hat? Man kann Remote Viewer buchen.

Im folgenden Fall verkaufte der Auftraggeber ein Fahrzeug für 5000 € in Banknoten. Einige Zeit später vergaß er, an welchem Ort er dieses Bargeld hinterlegt hatte. Er wusste lediglich noch, dass es in seinem Haus sein musste. Aber die Suche blieb erfolglos. Daraufhin wandte er sich im April 2016 an die Remote-Viewing-Akademie. Sie sollte das verlegte Geld ausfindig machen.

Zusammen mit Stefan Franke widmete ich mich diesem Fall. Stefan verfügte über keine weiteren Informationen als die oben genannten, zuzüglich des zweistöckigen Haus-Grundrisses. Da im ordnungsgemäßgen Remote Viewing blind vorgegangen wird, wusste ich als Viewer natürlich nicht, worum es sich überhaupt handelte. Aufgrund von einigen Erfahrungen im Lokalisieren von Gegenständen und Lebewesen wurde ich als Viewer ausgewählt. Ich sollte ein detailliertes "Mapping" versuchen, um den genauen Ablageort des Gesuchten (Geldes) zu ermitteln.

Weiterlesen

Die Kunst des richtigen Taskings

von Stefan Franke

Target-Kontamination: Umschläge

Man kennt folgendes Szenario, gerade bei RV-Neulingen: Es wird irgendein zufälliges Foto herausgesucht (meist aus dem Internet), welches dann als Target dienen soll. In vielen Fällen funktioniert das auch ganz gut. Allerdings begegneten erfahreneren Viewern im Laufe der Zeit einige Stolperfallen, die beachtet werden sollten.

Weiterlesen...

Der Wert eines guten Monitors

Projekttreffen. „Wer würde denn gern viewen?“ Alle Hände heben sich. Das ist sehr schön.
„Wer würde monitoren, eine Projektleitung übernehmen? Zwei drei Meldungen, dann noch mal drei mit Zögern. Die restliche Hälfte der Anwesenden verhält sich unsicher bis ablehnend. Statements werden abgegeben. Sie reichen von: „Das traue ich mir noch nicht zu!“ bis „Ich möchte eigentlich nur viewen, das ist interessanter!“
Warum ist es so schwer, genügend Personen zu finden, die eine leitende Funktion übernehmen können und auch möchten? Wie sich inzwischen gezeigt hat, bedeutet gutes Monitoring fast immer eine Qualitätssteigerung der Aussagen um 100 %. Aber nicht nur dieser Umstand ist oftmals entscheidend.
Ein Soloviewer kann oft eine hundertprozentige Session abliefern und trotzdem nicht das herausfinden, was der Auftraggeber wissen wollte. McMoneagle, der erste und am längsten im Kundenauftrag tätige amerikanische Remote Viewer beschreibt in seinem Buch „Memories of a psychic spy“ das Problem sehr genau: entweder es liegt an der falschen Aufgabenstellung oder man weiß über das Ganze noch viel zu wenig.
Ein ganz typisches Beispiel: Für einen Fernseh-„Beweis“ sollte er den Standort eines Outbound-Referenten viewen und welche Umgebung er um sich herum sieht. McMoneagle beschrieb einen Fluss in der Stadt, eine Brücke und ein Ufer.
„Leider daneben!“, konstatierte der Outbounder beim Eintreffen des Teams am Themseufer, nahe der Towerbridge. „Ich habe die ganze Zeit auf das Kraftwerki am anderen Ufer geschaut!“ Ein Monitor hätte auf jeden Fall die Intentionen des Outbounders abgefragt, weil falsches Targeting öfter vorkommt. Hier spielt das Wissen darum bei jeder beteiligten Person eine große Rolle.
„Was du nicht fragst, kriegst du nicht beantwortet!“, ist ein sehr bekanntes geflügeltes Wort unter Remote Viewern. Es hört sich fast biblisch an, enthält aber harte Wahrheiten. Ein Viewer kann noch so gut sein, was er nicht bringt, weil er nicht in die richtige Richtung schaut, wird auch nicht in die Lösung eines „Falles“ einbezogen.
Warum gibt es so wenig gute Monitore und Projektleiter, wenn es in der Praxis einen solchen Anteil am Ergebnis hat?

Weil es nicht „sexy“ ist.

Ein Remote Viewer, der viele richtige Details erkennen und beschreiben kann, erreicht große Bewunderung. Man kann es vergleichen mit der Rolle eines Starschauspielers oder eines Torschützenkönigs. Nach den Regisseuren und Trainern fragen erheblich weniger Leute. Erst in den letzten Jahren ist hier die Aufmerksamkeit umgeschwenkt. Im Berufsfußball, wo es um viel Geld geht, hat man festgestellt, dass eine Mannschaft aus den teuersten Stars ohne Konzept und Führung oft nur sehr mittelmäßig abschneidet. Sie werden nie richtig schlecht sein, aber ohne entsprechenden Trainer, der ja die Strategie für ein Spiel zu verantworten hat, auch nie richtig gut. In den Profiligen dieser Welt weiß man das, und sobald eine größere Anzahl von Spielen verloren geht, wird hektisch nach einem neuen Trainer gesucht. Für Filme gilt das Gleiche.
Der neue Fokus der Berichterstattung auf den Durchführungsleiter schmälert nicht unbedingt die Aufmerksamkeit, die ein Star bekommt. Tore schießen, gut spielen, Richtiges viewen wird immer anerkannt werden. Wer die nötige erlernte oder angestammte Fähigkeit als Viewer mitbringt, wird immer gern gesehen sein.
Wie man aber inzwischen sehen kann, ist für Viewer noch viel mehr Ruhm und Ehre möglich – bei guter Führung. Letztlich zählt bei einem Projekt nur das Ergebnis.
„Warum kann denn dann ein guter Viewer nicht auch gut monitoren?“, wird oft gefragt. Gegenfrage: Warum muss bei allen wichtigen Mannschaftssportarten der Trainer einen „Trainerschein“ machen, mit sehr spezieller Ausbildung? Und warum sind die erfolgreichsten Trainer fast immer schon ziemlich alt, also nicht mehr selbst aktiv? Den Schein könnte man doch auch in jungen Jahren machen!
Vielleicht liegt da die Aufmerksamkeit auf dem schnellen Ruhm. Ein wichtiges Tor, schon findet man sich auf der Titelseite! Die Arbeit eines Trainers ist länger, kleinteiliger, mühsamer aber nachhaltiger. Und man braucht viel Erfahrung, um Ereignisse und Entwicklungen richtig einschätzen zu können.
Diese Herausforderung wird von den allermeisten Viewern vollständig begriffen, wen sie eine gewisse Schwelle der Erfahrung überstiegen haben.
„Der wichtigste Job ist eigentlich der des Monitors!“, hört man dann oft. So weit würde ich nicht gehen. Remote Viewing ist ein Mannschaftssport, um mal in diesem Vergleich zu bleiben, den ich sehr passend finde. Das Ergebnis hängt von der Qualität der Einzelteile UND ihrem Zusammenspiel ab.
Seit ich diesen Umstand begriff – es war ungefähr im Sommer 1997, man kann die Schmerzhaftigkeit dieser Erkenntnis in Büchern nachlesen – habe ich viele Viewer gesehen, die von ihrer Anlage und ihrem Können großartig waren, aber in wichtigen Fällen kläglich scheiterten.
„Hätteste du mal…“ Ein beliebter Spruch nach der Session. Wenn man bedenkt, dass der Viewer, um seinen „Job“ gut zu machen, gerade das zu Beginn einer Session sozusagen „an der Garderobe abgibt“, was wir Ratio und Entscheidungsfähigkeit nennen, wird klar, worum es geht. Teamwork.
Leider ist die Zeit, die man benötigt, um guter Monitor zu werden, erheblich länger, mühsamer und von weniger Beifall begleitet. Deshalb gibt es nicht so viele.
Im Sport und beim Film ist das nicht so schlimm. Die Anzahl der „Spieler“, die auf einen Trainer/Monitor kommen, darf recht hoch sein. Beim Remote Viewing brauchen wir mehr: Eigentlich sollte auf einen guten Viewer mindestens ein guter Monitor kommen, um wirklich in der ersten Liga spielen zu können. (Und das ist es übrigens, was Journalisten immer dummdreist voraussetzen, wenn sie einen Beitrag über PSI machen – sie verstehen die Feinheiten der Entwicklung nicht. Man müsste es ihnen einmal am Beispiel des Sports klarmachen. Man würde einen jungen Kreisligaspieler, auch wenn er noch so genial ist, nie sofort in der Nationalmannschaft aufstellen)
Dies ist also ein Aufruf zur Weiterbildung: Liebe Viewer, nehmt den mühsamen Weg auf euch, zum Wohle des Ganzen, auch wenn er nicht so „sexy“ und ruhmbekleckert ist. Aber es macht auch durchaus Spaß, im Hintergrund zu managen.

Spannende Ergebnisse der Katastrophenforschung

Endlich kann die Wissenschaft mit konkreten Aussagen über die Häufigkeit von großen Naturkatastrophen und vor allem über ihre Wahrscheinlichkeit aufwarten. Auf Grundlage der Daten über Naturkatastrophen aus den vergangenen zwei Jahrhunderten berechnete der Geophysiker Jeffrey Love vom Geologischen Dienst der USA (USGS), wie häufig schwere Desaster im Durchschnitt auftreten.
Er fand heraus, dass besipielsweise sehr starke Erdbeben (Stärke 9) alle 25 Jahre auftreten, starke Sonnenstürme alle 80 Jahre und dass nahegelegene Vulkane gern kurz hintereinander ausbrechen, auch wenn sie keine direkte Verbindung haben.
Insgesamt kann man sagen, dass so die Erde natürlich nicht untergehen wird, aber die moderne Logistik sollte sich darauf einrichten, denn der Zustand unserer Gesellschaft hängt mehr und mehr davon ab, ob genügend Satelliten funktionieren und das Handy-Netz. Man kann praktisch darauf warten, wann in bestimmten Großstädten das Chaos ausbricht. Das ist natürlich Munition auf die Mühlen der Untergangspriester. Remote Viewing wäre eine Chance, großen Verlusten vorzubeugen, wenn man ihre Wahrscheinlichkeit rechtzeitig festmachen kann.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/erdbeben-und-vulkane-und-sonnenstuerme-kommen-haeufiger-vor-a-837089.html

Newsletter

E-Mail*
Vorname
Nachname
 

Veranstaltungstermine

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Vortrag

"Remote Viewing - Hintergründe und Funktionsweise" mit Manfred Jelinski

   

27. Okt 2017, 19:00 Uhr in Köln-Riehl
Boltensternstr. 157
50735 Köln
Eintritt: 15,00 Euro
 

Anmeldung bitte unter info@rv-akademie.de


Bild könnte enthalten: 1 Person, Text

 

02. März 2018 in Wolfratshausen, Naturwissen (im Hause von Raum&Zeit),
Geltinger Str. 14e,
82515 Wolfratshausen
Eintritt: 15,00 Euro

Anmeldung bitte DIREKT im Naturwissen Ausbildungszentrum www.natur-wissen.com

 

 ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Workshops und Seminare außerhalb von Nordfriesland bei Manfred Jelinski

28./29.10.17 Workshop (bis zu 20 Teilnehmern) in Köln-Riehl (die Teilnahme am Vortrag am 27.10. ist Voraussetzung).

30./31.10.17 weiterführendes Seminar Modul A (bis zu 6 Teilnehmern) bis einschl. Stufe 4 in Köln-Riehl (die Teilnahme am Vortrag am 27.10. sowie am Workshop 28./29.10. sind Voraussetzung)

Anmeldung bitte DIREKT unter info@rv-akademie.de

 

 

20.-22.09.17 weiterführendes Seminar Modul B (bis zu 6 Teilnehmern) bis einschl. Stufe 6 in Wolfratshausen (die Teilnahme an den vorangegangen Veranstaltungen 15.-19.09. sind Vorausetzung)

Anmeldung bitte DIREKT im Naturwissen Ausbildungszentrum www.natur-wissen.com

 

 weitere Termine folgen

+++Wenn Sie einen Vortrag bei sich organisieren möchten, dann sprechen Sie uns gerne an!+++

 

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Seminare in Nordfriesland bei Manfred Jelinski

(Die Auswahl des Blocks (1,2 oder 3) obliegt dem Erstbucher des jeweiligen Termins.
Die Module A und B beziehen sich auf Teilnehmer, die am Workshop in Wolfratshausen bereits teilgenommen haben.)


18./19.10.17   Plätze frei
21./22.10.17   belegt

04./05.11.17   Plätz
e frei
18./19.11.17   (Block 2) 1 Platz frei
02./03.12.17   Plätze frei
16./17.12.17   Platze frei
06./07.01.18   Plätze frei
18./19.01.18   (Block 2) 1 Platz frei



Seminare im Raum Köln bei Dirk Rödel

(Die Auswahl des Blocks (1,2 oder 3) obliegt dem Erstbucher des jeweiligen Termins.


23./24.09.17


 

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Regionaltreffen

RV-Regionalgruppe Nord

Termine: jeden 1. Donnerstag im Monat ab 17:00 Uhr (man kann auch später kommen)
Kaffee, Tee und Wasser stehen bereit - Eintritt frei!
Adresse: Seminarhaus Froschsalon, Norderreihe 12a, 25872 Ostenfeld

Interessenten und neue Gesichter sind herzlich willkommen, bitte kurz vorher anmelden unter info@rv-akademie.de

 

Die Remote Viewing-Ausbildung durch Mitglieder der RVA wird inhaltlich, formal und qualitativ ähnlich durchgeführt. Anläßlich der Gründung der RVA einigte man sich auf gemeinsame Standards in Form und Inhalt. Die Ausbildung wird in drei Blöcke aufgeteilt: Stufe 1-3 (Block 1), Stufe 4-5 (Block 2) und Stufe 6 (Block 3). So wird es möglich, innerhalb einer Ausbildung den Ausbilder zu wechseln. Als Ausbildungs- und Nachschlagsmaterial werden im Allgemeinen die Lehrbücher von Manfred Jelinski ausgegeben. Nach erfolgreicher Teilnahme wird ein Zertifikat für den jeweiligen Block ausgestellt. Unsere Trainer können Sie hier anschauen und ein Ausbildungskonzept finden Sie hier.