Remote Viewing Akademie
Schulung - Forschung - Beratung

Von Beginn an RICHTIG Remote Viewing lernen:
Remote Viewing in Forschung, Praxis und Lehre - seit 1996


Die RV-Akademie bietet die erfahrensten Trainer im deutschen Sprachraum,
standardisierte Inhalte, persönlich angepasstes Coaching, sehr kleine Gruppen,
Zertifizierung nach Abschluss jedes Blockes, Nachbetreuung und Projektbeteiligung. Wir bieten auch Kontakte im größten deutschsprachigen Netz von Absolventen jeder Stufe. Über 90% aller RV-Anbieter im deutschsprachigen Raum wurden hier ausgebildet.
Weitere Informationen auf der Trainingsseite oder durch unsere Seminarbetreuung (info(at)rv-akademie.de). Besuchen Sie auch Manfreds Blog: der persönliche aktuelle Kommentar von Manfred Jelinski, auch aktueller Kommentator bei Raum & Zeit.

 

2017: 20 Jahre Remote Viewing-Ausbildung in Deutschland! Und die erste deutsche Internetplattform für alles rund um das Thema feiert ebenfalls 20. Geburtstag. Und im Oktober ist 10. Geburtstag der Remote Viewing-Akademie.
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Die Veränderung der Protokolls seit 1996 (2)

Die erste Session - damals und heute

von Manfred Jelinski

Wenn ich heute die damaligen Ausbildungs-Ergebnisse betrachte, muss ich feststellen, dass sich deren Qualität grundsätzlich von den aktuellen Leistungen unterscheiden. Aus heutiger Sicht sind die „Erfolge“ der ersten Sessions absolut ärmlich zu nennen. Zur Erklärung muss man einwenden, dass aus den vorgenannten Gründen noch immer eine große Vorsicht herrschte, etwas falsch zu machen. Deshalb hielt man sich genau an die amerikanischen Vorgaben. Es gab also zunächst einen langen Vortrag über die Grundlagen der Methode, in dem dargestellt wurde, dass man eigentlich nichts wusste. Man stellte sich den Hellsehprozess als ein „Herunterladen von Informationspaketen aus der Matrix vor, die man im Laufe der Sitzung mit der CRV-Methode entpacken musste.“
Besonders wichtig war den damaligen Ausbildern, dass die Viewer am Anfang bereits RICHTIGE Eindrücke hatten. Natürlich keine Analytischen Überlagerungen, also AULs, sondern Treffer im unscharfen Bereich der Archetypen, weil man auch glaubte, dass sich das Ideogramm aus diesen zusammensetzte und sich überhaupt der Körper des Viewers im Dienste des hellsichtigen „Anfalls“ in solchen Archetypen äußerte. Noch heute wird in Amerika von einigen Ausbildern hartes Archetypen-Trainieren gefordert.

In diesem Sinne sind auch meine eigenen ersten Sessions anzusehen:

erste Session 1

Session2Session 3

Bald jedoch kam ich darauf, dass man sich hier in eine Sackgasse manövriert hatte. Die Konzentration auf das „richtige“ Ideogramm behinderte mich nach den ersten Erfolgen und ich stellte bei den Sessions meiner Frau, die mit mir lernte, fest, dass die Qualität des Ergebnisses sich auch einstellte, wenn die Archetypen am Anfang nicht so genau getroffen wurden. Eine Erklärung ergab sich erst später.
Um aber meinerseits auch nichts verkehrt zu machen, bezeichnete ich auch die Archetypen bei dem Versuch mit unserer Sekretärin Martina noch als „Sprache des Remote Viewing. Das kann man sehr schön noch immer feststellen, weil diese Session für meinen zweiten RV-Film auf Video aufgezeichnet wurde und heute im Netz steht.
Die verschiedenen Besuche bei Günter Haffelder im Institut für Kommunikation und Gehirnforschung in Stuttgart brachten durch die neuen Erklärungen der cerebralen Vorgänge auch Änderungen im Verständnis und dann auch der Performance des Protokolls.lothar
Die Zuordnung von Funktionen zu den Gehirnhälften und die damit verbundenen Schlussfolgerungen erledigten als erstes die „Download-Theorie“.
In der amerikanischen Theorie lädt sich der Viewer mit dem Aufzeichnen des Ideogramms die Daten aus der Matrix herunter, die zu dem angesprochenen Target gehören. Durch die Benutzung des Protokolls sollten sie „entpackt“ werden. Später dann sollte man noch mehr Datenpakete an einer „Signallinie“ entlang empfangen.
De facto allerdings scheint es so zu sein, als würde man sich beständig um Kontakt zur Matrix bemühen. Möglicherweise ist die rechte Hemisphäre immer „online“, egal, was man sonst tut. Die Performance der Viewer erscheint wie ein beständiges Ping-Pong-Spiel der linken Hemisphäre mit der rechten. Wenn man es schafft, den Widerstand des Verstandes zu beseitigen, kann man die Informationen auch ins Bewusstsein „herüberholen“ und aufschreiben.
Ich fand diese Vorstellung faszinierend und mir wurde zum ersten Mal klar, dass alle einzelnen Schritte im Protokoll offenbar mehr als eine Funktion hatten.
Neben der offensichtlichen Ordnung der Eindrücke und der von Stufe zu Stufe komplexer werdenden Hinführung zu speziellen Eindrücken Stufe 1enthielt das Protokoll durch den reinen Ablauf auch die Anweisung an den Verstand, sich zu beschäftigen. Und diese Beschäftigung führte gleichzeitig zur Sicherung der Daten und durch den seriellen Aspekt zur immer weiteren Beschäftigung und damit Abschaltung des Verstandes. „Schlafen legen“, wie es Haffelder formulierte. Ich fand es schon etwas pervers, den Verstand mit der eigenen Einstellung zu schlagen.
Zu Beginn meiner Abenteuer mit Remote Viewing machten wir auch noch sicherheitshalber nach Stufe 3 eine Bewegungsübung, um die Signallinie zu verstärken. Wenn man sowieso online ist, ändert sich die Bewertung dieses Werkzeuges. Dann benötigt man es nur noch zur Reparatur, wenn irgendetwas schief geht, der Viewer allzu sehr abgedriftet ist und/oder der Monitor keine Ahnung mehr hat, wo sich der Viewer befindet.
Ich achtete fortan darauf, dass die Viewer in der Stufe 1 mehr taten als nur ein bis zwei Eindrücke abzufordern. Je mehr Tätigkeit, desto mehr Informationen und dadurch mehr Wegdrücken des Verstandes eben durch das Aufschreiben.

Als Beispiel hier zwei Ausfertigungen von Stufe 1, damals und heute. Willkürlich ausgewählte Arbeiten meiner Frau damals und einer heutigen Interessentin. Mehr Infos in Stufe 1 = mehr serielle Leistung des Gehirns = bessere Umschaltung der Wahrnehmung = mehr Erfolg für Beginner.

Für mich gaben die Ergebnisse der neuen Auffassung der Bedeuitung eines Targets Recht.

Das Target wurde nun zum Ankerpunkt für eine navigatorische Vorgehensweise. Man konnte irgendetwas nehmen, was nur entfernt mit dem Target zu tun hatte, wenn man als Monitor die Verbindung dazu kannte. Es kam dann nur darauf an, im Laufe der Session dorthin zu navigieren, wo sich die Lösung befand. Ich verglich das Target dann mit dem Taschentuch eines Gesuchten, das man einem Spürhund vor die Nase hält und ihn dann loslässt.

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Die Veränderung des Protokolls seit 1996 (1)

Die deutsche Variante

von Manfred Jelinski

Was wir heute in Deutschland allgemein benutzen, sieht aus wie das originale CRV-Protokoll von Ingo Swann. Es ist auch weitestgehend identisch – erst beim Kontakt mit allen jenen, die in den letzten Jahren ausgebildet wurden, bemerkt man, dass im Prinzip nur die Grundstruktur stehen geblieben ist – der Umgang damit hat sich aber komplett geändert.

Das ist der seit Einführung 1996 abgelaufenen Zeit zu verdanken – geniale Taten haben Bestand, aber, wie ich gern in Seminaren formuliere, „mit dem fortschreitenden Wissen der letzten 20 Jahren können wir die Funktionen heute viel besser erklären.“ Das Konzept als solches ist optimal, der Umgang damit ist heute nur viel besser und damit auch die Ergebnisse. Das ist in allen anderen Wissensbereichen nicht anders. Häuser sehen heute immer noch so aus wie früher – die Herstellung weist aber deutliche Unterschiede auf und das Innenleben erst recht.
Weil ich ganz von Anfang dabei war, als Remote Viewing von zehn Deutschen aus den USA nach Deutschland gebracht wurde, kann ich die Geschichte der Veränderung berichten. Damit lässt sich sehr viel von der Wirkungsweise verstehen, genau so, wie es mir erging. Mit jedem Schritt steigerte sich das Wissen und die Effizienz.
Im Frühjahr 1984 setzte Ingo Swann nach einigen Diskussionen mit Harold Putthof vom SRI einen Lehrgang in die Welt, der normalen Soldaten Hellsehen beibringen sollte. Damals war der Lehrgang noch auf zwei Jahre veranschlagt und es scheint, als ob Swann die Prozedur währned dieser Ausbildungskurse erst im Detail entwickelte.
Dass es zu dieser Technik kam, ist wohl vorrangig der militärischen Sichtweise, etwas sei gut, wenn man es allen Soldaten beibringen könne, zu verdanken. In der Regel werden Schlachten durch einen guten Allgemeinzustand der Armee gewonnen, nicht durch geniale Einzelkämpfer, so die Doktrin.
Einer der ersten Schüler war Tom McNear. Swann lobte seine Fähigkeiten als „der ist besser als ich!“ Bevor McNear das Remote Vieiwng-Unit verließ, brachte er die Technik 1985 auf 41 Seiten als Memo zu Papier. Diese Aufzeichnung bildete die Grundlage für die ersten zivilen Ausbildungen innerhalb des 1989 von Ed Dames gegründeten Dienstleistungsbetriebes „PSITECH“. Dames war ebenfalls in der ersten Schulungsgruppe von Ingo Swann und sein erster Schüler hieß Courtney Brown.
Dames änderte die Aufzeichnungen von MCNear minimal um und schrieb „PSITECH Proprietary“ auf den Umschlag. Und so kam die Methode nach Deutschland – über die zehn Personen, die sich nach einem Vortrag von Dames anlässlich eines UFO-Kongresses in Düsseldorf im Oktober 1995 entschlossen, diese Methode in Kalifornien zu erlernen.
Ich traf drei davon im Herbst 1996, als sie gerade von diesem Lehrgang zurückgekehrt waren.
Da ich aus der entsprechenden Branche kam, fragte ich: „Könnt ihr das auch vor der Kamera?“, weil ich auf die spontane Idee gekommen war, ein Lehrvideo herzustellen.
SessionIm Dezember 1996 begannen die Dreharbeiten und ich sah zum ersten Mal das Prozedere.
„Sagt mal, warum macht ihr das denn auf Englisch? Das ist doch ein Umweg!“, fragte ich erstaunt.
„Wir begreifen die Wirkungsweise nicht ganz!“, war die Antwort. Deshalb haben wir Angst, den Effekt zu verlieren! In Englisch hat es funktioniert!“
„Aber das ist doch Blödsinn!“ sagte ich empört. (Ja, ich neige gelegentlich zu drastischen Aussprüchen, man möge es nachsehen.) “Der Effekt muss doch ein ganz allgemeiner sein, wenn behauptet wird, dass es jeder kann. Und in der Muttersprache hat man doch alle Feinheiten der Begriffsfindung. Deshalb muss es für Deutsche doch in Deutsch besser gehen als in Englisch!“
Nach einigen Diskussionen setzte sich diese Ansicht durch und Gunther Rattay, einer der drei, übersetzte Anfang 1997 das Manual ins Deutsche. (Wie wir später erfuhren, hatten schon mehrere Anbieter in Amerika, darunter Courtney Brown, dieses Protokoll aus markenrechtlichen Gründen verändert, siehe Lehrbuch 2. Wir setzten uns mit der Vorlage von Ed Dames auseinander, und in der Tat ist hier die geringste Veränderung gegenüber dem Ur-Protokoll feststellbar.)
„Und dann“, fuhr ich fort, weil ich natürlich aus einer ganz anderen Ecke der Betrachtung kam, „dann würde ich das Ganze nicht in einem Rutsch erlernen lassen. Das finde ich zu viel!“
Der Kurs bei Ed Dames umfasste zehn Tage für sechs Stufen mit zwei Ruhetagen. Aus kommerziellen Gründen ist das nachzuvollziehen. Besonders, wenn die Interessenten sehr weit weg wohnen, wollen sie nicht mehrmals anfliegen. (In Ausnahmefällen greifen wir auch heute noch zu dieser Möglichkeit - meist für Personen aus den Alpenländern bieten wir einen Gesamtkurs an.)
Wie die drei zugaben, waren sie tatsächlich nach dem Kursus erschöpft und auch ihre Vorstellung von der Welt wie durch die Mangel gedreht. Nach wiederum einigen Diskussionen stimmten sie der Aufteilung in drei logische Blöcke zu und so erlernte ich zusammen mit meiner damaligen Frau im April 1997 diese Methode schon in diesem Modus.

Spitzenleistungen nach drei Tagen?

Selbstverständlich. Manche Menschen sind schon nach zwei Tagen mit komplexen Themen einsetzbar. Aber nur als Viewer. Nun, wird man einwenden, genau das wollte ich doch nur: Viewen!
Das ist richtig und auch wieder nicht. Nach einer Einführung von wenigen Tagen kann man keine Projekte durchführen, sondern nur als willfähriges Werkzeug einem „Meister“ dienen. Und das liegt an der Grundkonstruktion des Gehirns.
Der Ablaufplan von Ingo Swann, den wir noch immer in nur sehr leicht veränderter Art praktizieren, bringt das Gehirn dazu, die Hälfte zu aktivieren, die normalerweise vom Verstand zurückgedrängt wird – die intuitive Hälfte. Weil der Mensch tatsächlich und durch wissenschaftliche Untersuchungen bestätigt, im gleichen Zeitraum nur eine Leistung vollbringen kann, müssen wir uns entscheiden. Verstand oder Intuition?
Handelt man nach dem Verstand, kommt man zwar wunderbar im Alltag klar, hat aber keine extrasensorische Wahrnehmung. Will man „hellsehen“, stört der Verstand.
Die Lösung ist eine Art von Multitasking, indem das Gehirn seine Leistungen sozusagen als Drahtseilakt vollbringt und die Leistung im Prinzip ein Hin- und Herkippeln ist, um länger und mehr Informationen zu erlangen. Dieses Hin- und Herschalten braucht viel Energie und Übung.
Leichter wird es, wenn man die nötigen Vorgänge aufteilt. Eine Person lässt sich mehr auf das Viewen ein, eine andere führt, um die richtigen Fragen zu stellen. Diese nennt man dann „Monitor“. Tief in der Matrix und mit heruntergefahrenem Verstand kann das ein Viewer nicht leisten. (Außer man gibt ihm/ihr sehr einfache Fragen, was aber sehr schnell langweilig wird.)  Es hat sich immer wieder gezeigt, dass die wirkliche Arbeit vom Monitor geleistet wird, nämlich einen Weg zu den wirklich wichtigen Informationen in dem kosmischen Informationsspeicher zu finden. Und diese Arbeit will wirklich gelernt sein.
Natürlich gibt es immer wieder Menschen, die „nur mal so ein bisschen viewen“ wollen. Das ist völlig in Ordnung, aber dazu benötigt man keinen besonders ausgebildeten Viewer.

Die RV-Akademie bemüht sich, Leute auszubilden, damit sie den Prozess verstehen und deshalb autark handeln können.

Aktien, Lotto und Sportwetten - Top-Thema in der Szene

 von Manfred Jelinski

Remote Viewer, die erfahren haben, wie genau man eine Zukunft voraussagen kann, erwarten auch bei Sportereignissen und Glücksspielen genau so griffige Voraussagen. Schließlich ist eine Lottozahl auch nur ein Ereignis in der Zukunft.
Ernüchterung droht, wenn Spiele anders verlaufen als vorausgesagt oder der Lottogewinn ausbleibt.
Wie so oft liegt die Tücke im Detail.

Man muss sich ein wenig in den Umgang mit Wahrscheinlichkeiten hineindenken, um zu verstehen, welche Ereignisse leicht vorausgesagt werden können und welche nicht.
Wahrscheinlichkeiten – „oh bitte, jetzt keine Mathematik!“, werden  jetzt manche denken. Nun gut, ein wenig gehört dazu, auch Umdenken ist nötig, aber den Begriff der großen oder kleinen Wahrscheinlichkeit gebrauchen wir auch im Alltag.
„Also, dass sie zu ihm zurückkehrt, das halte ich für sehr unwahrscheinlich!“, könnte ein Satz aus einem beliebigen Kaffeeklatsch oder einem Thekengespräch sein. Was ist damit gemeint?

Ganz einfach: Diese Aussage macht klar, dass die Voraussetzungen für eine bestimmte Handlungsentwicklung einfach nicht gegeben sind und schon etwas Außergewöhnliches, das man sich aber nicht vorstellen kann, passieren müsste, damit „sie wieder zu ihm zurückkehrt.“
Jemand, der sich so äußert, setzt voraus, dass es unterschiedliche Möglichkeiten einer Handlungsentwicklung gibt, mit ziemlicher Sicherheit aber nur eine einzige, vorhersagbare, eintreten wird.
Der Atomphysiker würde sagen: Das Universum rechnet sich von Quantenmoment zu Quantenmoment voran und das Ergebnis kann nicht sehr weit von dem jeweiligen Ausgangspunkt sein, es sein denn, es gibt eine Reihe von Störungen, die sich so sammeln, dass ein anderes Ergebnis herauskommt, als angenommen.
Je kleiner ein Ereignis ist, desto weniger Störungen sind nötig, um ein lineares Ergebnis zu verändern.
Nehmen wir Lotto. Eine große Glaskugel enthält 49 Kugeln, von denen sieben der Reihe nach aussortiert werden. Der Glasbehälter wird bewegt, sodass die Kugel durcheinander rollen.
Minimale Unregelmäßigkeiten wie Motorspannung, Reibung und Eingriffsdauer führen dazu, dass das Ergebnis der Ziehung nicht voraussagbar ist. Es kann sein, dass man 12 Millionen Versuche benötigt, damit eine vorher angenommene Auswahl tatsächlich eintritt. Die Wahrscheinlichkeit ist eins zu 12 Millionen. Daran kann der Ausrichter solch einer Wette gut verdienen.
Remote Viewing bezieht in einer Zukunftssicht tatsächlich eine Menge Faktoren mit ein, die dem normalen Betrachter nicht zugänglich sind. Beispielsweise konnten wir das Unglück von Fukushima voraussagen, weil das dazu nötige Seebeben in der Anlage existierte und die seeseitigen Mauern zu niedrig waren.

Eine Vorhersage von Lottozahlen beinhaltet auch einige Variablen, die „gesehen“ werden können. So kommt man auf drei Richtige als relativen Normalzustand. Ein bis zwei weitere Zahlen sind möglich, aber im allgemeinen Wahrscheinlichkeitsfeld schwankend.
Einige Viewer behaupten, dass sie besser wären, weil sie das Ergebnis der tatsächlich eingetroffenen Ziehung viewen würden. Dazu müssen sie aber noch bewirken, dass sie mit ihrem Ergebnis auch tatsächlich in der richtigen Welt (Wahrscheinlichkeit) landen, in der das Ergebnis wahr wird. Das ist eine ganz andere Arbeit.
Ich habe mich mit diesem Thema seit 20 Jahren beschäftigt und kann sagen, dass man tatsächlich Näherungen erreichen kann, die Gewinne abwerfen. Dirk Rödel hat dazu in den Büchern „Die Bar am Ende des Universums“, 2. und 3. Anflug, genaue Vorgehensweisen erarbeitet.
Was Sportereignisse angeht, so besteht hier tatsächlich die Möglichkeit, bestimmende Faktoren einzubeziehen und eine Voraussage zu treffen, die für Außenstehende verblüffend richtig ist. Dass trotzdem nur eine Vorhersagequalität von durchschnittlich 70% erreicht wird, liegt nicht nur daran, dass ein Ball an einem Grasbüschel möglicherweise anders wegspringt. Aus meinen Erfahrungen kann ich sagen, dass ein großer Anteil am Ergebnis auch das Einwirken des Trainers darstellt, der sich spontan entscheiden kann, bei Mannschaftsspielen eine Auswechslung vorzunehmen, die genau den Joker bringt. Wir haben das mehrfach beobachtet. Siehe auch das Buch dazu „Sportwetten mit Remote Viewing“.
Einige Viewer haben sich durch Sportwetten ein Einkommen finanziert, sagten aber auch, dass sie dafür auch einiges tun mussten.
Und leider kann man die 70% Erfolgsquote nicht so gewinnbringend umsetzen, wie es die Zahl verspricht, denn erstens ändern die Wettanbieter beständig die Modalitäten und jedes Mal, wenn man verliert, verliert man alles, was man gesetzt hat.
Bei Aktien ist das ganz anders. Hier muss man lediglich eine Tendenz herausfinden, die zwar durch den Einfluss von sehr vielen Faktoren erreicht wird, wobei aber meist der Ausfall von einigen Bedingungen nicht viel am Ergebnis ändert. Nur ganz wenige „unwahrscheinliche“ Unfälle können hier gegenwirken.
Allerdings benötigt man im Gegensatz zu Lotto vergleichsweise viel Geld, um einen ansehnlichen Gewinn zu machen, weil die prozentuale Marge selten sehr groß ist. Die übliche Gewinnmitnahme liegt wohl bei 10 bis 20 %. Natürlich ist das interessant, wenn die Verzinsung über ein Bankkonto wenig oder nichts bringt.
In den vielen Jahren, in denen ich mich mit diesen Voraussagen beschäftig habe, lernte ich noch weitere Einflüsse kennen, deren Diskussion für einen Artikel zu weit geht. Generell kann man aber sagen, dass es sich unbedingt lohnt, die Session(s) bis Stufe 6 zu betreiben. Die vielfach bemühten Beispiele bis Stufe 3 sind sicher unzulässig ausgewählt, weil der Abschnitt 1-3 nur das Umschalten des Gehirns bewirkt. Es gibt viele Viewer, die in Stufe 3 fein säuberlich getrennt und gleichwertig alle möglichen Ergebnisse anbieten.

 

 

Machbarkeitsstudie für Remote Viewing erstellt

von Manfred Jelinski

Die gute Nachricht ist: endlich wurde am IGPP in Freiburg eine Machbarkeitsstudie für Remote Viewing erstelt.
Hierbei geht es um eine erste Untersuchung, ob eine These so signifikante Resultate bringt, dass man es wagen kann, weitere Forschungen damit zu betreiben.
Das Ergebnis ist ermutigend. Es ergaben sich eindeutig signifikante Abweichungen von der Aussage, die erzielten Treffer würden auf Zufall beruhen.
Die schlechte Nachricht ist: es hat in Deutschland 20 Jahre gedauert, bis diese Studie begonnen wurde.

Durchgeführt wurde die Studie von Maximillian Müller, einem unserer Remote Viewing-Akademie-Absolventen während eines Studienaufenthaltes am Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene e.V. unter der Aufsicht von Dr. Marc Wittmann. Die komplette Studie ist hier einzusehen:  https://www.anomalistik.de/images/pdf/zfa/zfa2017_12_083_mueller_wittmann.pdf

"Ich würde gern mal eine wissenschaftliche Studie durchführen!", sagte der Psychologie-Student Maximilian Müller während seiner RV-Ausbildung an der RVA anlässlich der für ihn als wissenschaftlich orientierten Menschen überzeugenden Ergebnisse. Und wie es so kommt: Der Wunsch ging in Erfüllung. Während seines Praktikums am IGPP wurde er ermuntert, mit einem eigenen Projekt die vorhandenen Möglichkeiten zu nutzen. Es folgte ein intensiver Mailwechsel mit mir als RV-Ausbilder. Das grundsätzliche Problem war nicht nur, die Komplexität des RV-Vorgangs auf ein Labor-Experiment herunterzubrechen (siehe Anmerkungen in seinem Bericht), sondern sich auch innerhalb der Vorgehensweisen des Instituts zu bewegen.
Im gegebenen Fall bedeutete es, dass Arbeitsweisen des Instituts wie z.B. der Ganzfeld-Effekt übernommen werden mussten, obwohl sie im RV-Ablaufplan nicht enthalten sind.

Aufgrund früherer Forschungen zu diesem Thema am IGPP hatte ich die Befürchtung, dass manche dieser Methoden wenn nicht kontraproduktiv, so doch mindestens wirkungslos sein könnten und nur die Aufmersamkeit des Viewer stören würden, weil er länger tätig sein musste.

Erklärung für RV-Kenner: Ganzfeld bezeichnet einen Versuchsaufbau, in dem der Proband halbe Tischtennisbälle auf die Augen gelegt bekommt und mit rotem Licht angestrahlt wird, sodass durch das einheitliche, konturlose Gesichtsfeld das "mentale Rauschen" verringert werden soll. Die Theorie dahinter ist "dass durch den systematischen Reizentzug das Nervensystem einer Versuchsperson bald automatisch – aktiv nach Reizen sucht und damit die Wahrscheinlichkeit steigt, dass auch schwache Stimuli (wie Signale und Botschaften aus dem eigenen Unterbewusstsein) wahrgenommen werden, die gewöhnlich im normalen sinnlichen Input untergehen."

In vielen Versuchen dazu am IGPP gab es tatsächlich "extrasensorische" Ergebnisse", die zeigten, dass das Gehirn nach einer kurzen Zeit der Langeweile beginnt, nach anderen Reizen zu suchen, die über andere Kanäle herein kommen. Der Nachteil dieser Methode zeigte sich in den Ergebnissen: Die im Innern aufsteigenden Bilder beschäftigten sich zwar mit solchen, die in einem Nebenzimmer anderen Probanden dargeboten wurden, aber auch mit solchen, die nur in der gleichen Kiste lagerten und nicht gezeigt wurden. Das Problem war also die Auswahl.

Das kennen Remote Viewer: Das Gehirn benötigt eine genaue Anweisung, womit es sich beschäftigen soll. Man nennt es Targetformulierung und erstellt diese bevor irgend eine Session mit irgendeinem Viewer angefangen wird. Glücklicherweise griff die sozusagen nachträglich in den Versuchaufbau eingeführte Formulierung und die Ergebnisse wurden signifikant und haben letztlich ausgereicht, auch die Mitarbeiter am Para-Institut zu überzeugen. Es folgte die Veröffentlichung in der Zeitschrift für Anomalistik, Band 17 (2017), S. 83–104.

Das Ergenis der Studie wird auch in der Grenzwissen-Szene wohlwollend aufgenommen.

Details zum Versuch, entnommen der Arbeit von Müller/Wittmann (Copyright/Quelle):

Die sechs Targets



 

 Ich spare mir hier den Ablauf des Versuches. Wie man als RVer sehen kann, haben sich die Probanden an das CRV-Protokoll gehalten:

 und hier eine Stufe 3 auf die Niagara-Fälle, wie sie typisch ist für Beginner.

 

 Hier noch das Endprodukt der wissenschaftlichen Auswertung. Interessant ist, dass die verschiedenen Bilder unterschiedlich gut erkannt wurden.

Wie man in der Studie lesen kann, bleiben Fragen offen, die aus methodischer Sicht gelöst werden müssen (und in einer nächsten vielleicht auch können), die aber einem ausgebildeten Remote Viewer vielleicht zu haarspaltend vorkommen. Zum einen will man noch jeden Effekt ausschalten der irgendeine direkte Informationsübergabe beinhalten lönnte. Zum anderen muss untersucht werden, welchen Einfluss der Ganzfeld-Versuch tatsächlich auf das Ergebnis hatte.

Was RVer viel mehr interessieren würde, nämlich wie trainierte Probanden abschneiden und wie es sich auswirkt, wenn man Real-Life-Targets nimmt, muss weiterhin in die Zukunft verschoben werden. Es muss auch noch ein methodisches Umdenken im Wissenschaftsbetrieb einsetzen. Ein ganzes Universum lässt sich nicht in einem kleinen gekachelten Raum einsperren.

Insgesamt war es vielleicht ein großer Schritt für die Wissenschaft und wir freuen uns mit Maximilian Müller. Andererseits war es ein kleiner Schritt für RVer.

Aber der Anfang ist gemacht. Against all odds. Bravo!

Die Aufmerksamkeit im Zielgebiet

Von Stefan Franke

Erfahrene Remote Viewer wissen, dass die Aufmerksamkeit des Viewers sich nicht immer unbedingt nach den Vorgaben des Targets richtet. So kann es bei Foto-Targets passieren, dass der Viewer Dinge oder Ereignisse interessanter findet, die außerhalb des Fotos liegen. Wenn z.B. ein Foto einen langweiligen Baum als Target zeigt, aber gerade 100m entfernt ein schwerer Autounfall stattfand, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Aufmerksamkeit des Viewers eher von diesen Vorgängen angezogen wird. Hier helfen ggf. Bewegungsübungen, allerdings kann ein Viewer da schonmal grantig werden, wenn man ihn von den seiner Meinung nach interessanteren Aspekten wegbewegt.

Hier ein sehr altes Beispiel aus meiner Anfangszeit als Viewer, bei dem das Targetfoto ein langweiliges Naturschutzgebiet-Schild zeigte. Meine Aufmerksamkeit beschrieb dabei jedoch eindeutig etwas anderes im Zielgebiet. Und da ich die Umgebung des Fotos kannte, wurde mir auch schnell klar, was ich da beschrieben hatte:

Naturschutzgebiet-Schild Target

Etwa 20m neben dem Schild befand sich nämlich ein...

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Mapping mit "Geld-Zurück-Garantie"

Von Benny Pamp

Was tun, wenn man sich nicht mehr erinnert, wo man etwas versteckt hat? Man kann Remote Viewer buchen.

Im folgenden Fall verkaufte der Auftraggeber ein Fahrzeug für 5000 € in Banknoten. Einige Zeit später vergaß er, an welchem Ort er dieses Bargeld hinterlegt hatte. Er wusste lediglich noch, dass es in seinem Haus sein musste. Aber die Suche blieb erfolglos. Daraufhin wandte er sich im April 2016 an die Remote-Viewing-Akademie. Sie sollte das verlegte Geld ausfindig machen.

Zusammen mit Stefan Franke widmete ich mich diesem Fall. Stefan verfügte über keine weiteren Informationen als die oben genannten, zuzüglich des zweistöckigen Haus-Grundrisses. Da im ordnungsgemäßgen Remote Viewing blind vorgegangen wird, wusste ich als Viewer natürlich nicht, worum es sich überhaupt handelte. Aufgrund von einigen Erfahrungen im Lokalisieren von Gegenständen und Lebewesen wurde ich als Viewer ausgewählt. Ich sollte ein detailliertes "Mapping" versuchen, um den genauen Ablageort des Gesuchten (Geldes) zu ermitteln.

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Veranstaltungstermine

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Vortrag

 

02. März 2018 in Wolfratshausen, Naturwissen (im Hause von Raum&Zeit),
Geltinger Str. 14e,
82515 Wolfratshausen
Eintritt: 15,00 Euro

Anmeldung bitte DIREKT im Naturwissen Ausbildungszentrum www.natur-wissen.com

 

In der KW 20 oder 21 in 2018 findet wieder ein Vortrag in Köln statt! Nähere Infos folgen.

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Workshops und Seminare außerhalb von Nordfriesland bei Manfred Jelinski

 

03./04.03.18 Workshop (bis zu 20 Teilnehmern) in Wolfratshausen, Naturwissen (im Hause von Raum&Zeit) (die Teilnahme am Vortrag am 02.03. ist Voraussetzung).

 

05./06.03.18 weiterführendes Seminar Modul A (bis zu 6 Teilnehmern) bis einschl. Stufe 4 in Wolfratshausen, Naturwissen (im Hause von Raum&Zeit) (die Teilnahme am Vortrag am 02.03 sowie am Workshop 03./04.03. sind Voraussetzung)

07.-09.03.18 weiterführendes Seminar Modul B (bis zu 6 Teilnehmern) bis einschl. Stufe 6 in Wolfratshausen, Naturwissen (im Hause von Raum&Zeit) (das Wissen der vorangegangenen Veranstaltungen wird vorausgesetzt)
Anmeldung bitte DIREKT unter info@natur-wissen.com

 

Im Mai 2018 findet wieder eine Veranstaltungsreihe mit Vortrag, Workshop, Modul A und Modul B in Köln statt! Nähere Infos folgen.

 

Voraussichtlich im Juni 2018 findet ein Angebot mit Manfred Jelinski im Raum Stuttgart/Karlsruhe statt. Bitte schauen Sie später wieder auf unserer Webseite für weitere Informationen vorbei.


weitere Termine folgen

+++Wenn Sie einen Vortrag bei sich organisieren möchten, dann sprechen Sie uns gerne an!+++

 

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Seminare in Nordfriesland bei Manfred Jelinski

(Die Auswahl des Blocks (1,2 oder 3) obliegt dem Erstbucher des jeweiligen Termins.
Die Module A und B beziehen sich auf Teilnehmer, die am Workshop in Wolfratshausen oder Köln bereits teilgenommen haben.)


18./19.11.17   (Block 2) 1 Platz frei
02./03.12.17   Modul A belegt
04.-06.12.17   Modul B belegt

16./17.12.17   (Block 1) belegt
06./07.01.18   Plätze frei
18./19.01.18   (Block 2) 1 Platz frei
10./11.02.18   Plätze frei
24./25.03.18   (Block 3) reserviert
31.3./01.04.18   Plätze frei (hier greift noch der komplette Winterrabattpreis)
21./22.04.18   Plätze frei
05./06.05.18   Plätze frei
12./13.05.18   Plätze frei


Seminare im Raum Köln bei Dirk Rödel
sowie in Augsburg bei Stefan Klemenc


(Die Auswahl des Blocks (1,2 oder 3) obliegt dem Erstbucher des jeweiligen Termins.


Termine auf Anfrage

 

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Die Remote Viewing-Ausbildung durch Mitglieder der RVA wird inhaltlich, formal und qualitativ ähnlich durchgeführt. Anläßlich der Gründung der RVA einigte man sich auf gemeinsame Standards in Form und Inhalt. Die Ausbildung wird in drei Blöcke aufgeteilt: Stufe 1-3 (Block 1), Stufe 4-5 (Block 2) und Stufe 6 (Block 3). So wird es möglich, innerhalb einer Ausbildung den Ausbilder zu wechseln. Als Ausbildungs- und Nachschlagsmaterial werden im Allgemeinen die Lehrbücher von Manfred Jelinski ausgegeben. Nach erfolgreicher Teilnahme wird ein Zertifikat für den jeweiligen Block ausgestellt. Unsere Trainer können Sie hier anschauen und ein Ausbildungskonzept finden Sie hier.